AFPFrançois Hollandes prognostizierter Wahlsieg in Frankreich gefährdet den Fiskalpakt der Eurozone. Doch sofern Merkel hart bleibt, könnte es Hollande ebenso ergehen wie seinem Amtsvorgänger François Mitterand: als Sozialist gestartet, als Pragmatiker gelandet.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,829751,00.html
Es sind tatsächlich € 125.000,- Pro Person und nicht 15.000,-
Hier meine - nicht wirklich als sozialistisch bezeichenbare - Quelle, bitte mal Ihre zeigen!
Manager Magazin - Vermögen der Deutschen
Ich sehe das anders - und ich würde es darauf ankommen lassen, indem ich diesen Prozess bis vors BVerfG trage. Es ist eben seit 40 Jahren so, dass diese Tilgung nur Scheinbar geschieht - und die beiden Vertragspartner wissen das, lassen sich trotzdem darauf ein. Also Zinszahlungen im bisherigen Umfang ja, Rückzahlung = NIEMALS
Ratings spielen keine Rolle mehr usw.
Und zur Ankurbelung der Wirtschaft: Was glauben Sie, wie schnell die Reichen anfangen ihr Geld auszugeben, wenn keiner mehr seinen Wert garantiert. Dadurch ließe sich Wachstum mehr generieren als damit, dem Staat Allmachtsfantasien anzudichten.
Wenn ich heute 250.000 übrig hätte, müsste ich eben überlegen, was mir sinnvoller erscheint: Südamerikanische Telefonaktien, Australische Minenanleihen oder vielleicht doch mir für 60.000 einen Weinkeller klimatisieren lassen und dort Rotwein einlagern: der bringt 11,5% und ein super Gefühl, wenn rund um mich alles den Bach runter geht - und den Handwerker und den Winzer freuts...
Nur eins geht gar nicht: Irgendwelchen Staaten Geld leihen oder es Banken geben, damit die das tun!
Das ist genau ie Unterstuetzung, die Merkel benoetgt, um die Sschuld an der Einfuehrung der Eurobonds/Dierktfinanzierung der Bnken durch EZB/ ..., auf andere abzuschieben. Noch etwas ziehren, aber dann einknicken ohne Schuld (Machtverlustgefahr) weil 'Alternativen leider alternativlos auszuschliessen waren'
Na...dann können wir der Bundesdbankstatistiken nicht mehr glauben. Allerdings zweifle ich auch die glaubwürdigkeit diverser Quellen Ihrer Links an. Allgemein gilt ja , dass Dienstleistungstransaktionen statistisch schwer zu erfassen sind, da diese halt nicht vollständig den Zoll- und Meldebestimmungen unterliegen, so dass teilweise nur auf Schätzungen zurückgegriffen werden kann.
Zudem weisen die südeuropäische Länder einen europaweit überdurchschnittlichen hohen Anteil an Schwarzarbeit auf, die dann auch nicht erfasst sind. Eins, zwei, drei ... sieht es dann auch schon wieder anders aus. Deutschlands Überschüsse werden erst dann ein Problem, wenn es zu Ausfällen kommt. Erst dann haben wir unsere Waren wohl "verschenkt". Natürlich nicht die Unternehmen, denn die haben ja Ihr Geld bereits, sondern in den Bilanzen der Bundesbank. Ach...da schliesst sich dann der Kreis unserer Diskussion.
Generell ist die Datenerfassung einiger Länder dermassen unterschiedlich, dass direkte vergleiche schwer werden. Gilt auch bei der Arbeitslosenstatistik, denn in Spanien kann man auch Studieren und gleichzeitig arbeitslos gemeldet sein.
Es wäre ein erster Schritt, die Konzerne und Superreichen
angemessen zu besteuern. Insofern hat Hollande mit der
Reichensteuer einen richtigen Ansatz.
Wirtschaftshistoriker haben aus historischen Staatspleiten
2 Regeln als Erfahrungssätze abgeleitet:
1) Die Wirtschaft kann nicht schneller wachsen als die Reallöhne.
2) Der inflationsbereinigte Zinssatz kann nicht höher
sein als das Wirtschaftswachstum.
Gegen beide Regeln wurde in der EuroZone verstoßen.
Und deshalb kann es einfach nicht funktionieren!
siehe
David Graeber, Schulden: Die ersten 5000 Jahre
(englisches Original: Debt. The first 5,000 years.)
David Graeber und die Anfänge der Schulden – Debt: Die ersten 5000 Jahre | | Arno SchütterleArno Schütterle