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Hollandes Euro-Politik: Die Superhits der Achtziger

AFPFrançois Hollandes prognostizierter Wahlsieg in Frankreich gefährdet den Fiskalpakt der Eurozone. Doch sofern Merkel hart bleibt, könnte es Hollande ebenso ergehen wie seinem Amtsvorgänger François Mitterand: als Sozialist gestartet, als Pragmatiker gelandet.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,829751,00.html
  1. #60

    Zitat von Einweckglas Beitrag anzeigen
    Ja...na...suchen Sie mal selber unter "Leistungsbilanz Spanien" ...dann Bundesbank Statistiken.
    Negativ war durchgehend die Handelsbilanz...aber dank der Dienstleistungsbilanz dreht sich die Leistungsbilanz ins Plus! ;-)
    Nein. Die Zahlen der Bundesbank habe ich gesehen, aber die finden sich wirklich nur dort und wirken insgesamt etwas klein. Ich war jetzt zwar zu faul zum suchen, aber möglicherweise zeigen sie den deutschen Überschuss gegenüber Spanien.

    Spain Current Account Balance - Economy

    Eurostat - Tables, Graphs and Maps Interface (TGM) table

    Spain Current Account

    Welt auf einen Blick - Wirtschaft - Leistungsbilanz - Erdkunde, Wissenschaft, Links, Informationen

    Spanien: Außenhandelsdaten für Februar » Querschuesse
  2. #61

    Zitat von labudaw Beitrag anzeigen
    der Millionengewinne macht. Den habe ich - außer in LINKENPROPAGANDA oder Gewerkschaftspropaganda (was das gleiche ist) noch nicht kennengelernt.
    Dazu müssen Sie mal erst untersuchen, wo die Wertschöpfung stattfindet. In der Automobilindustrie ist die Wertschöpfungsquote beispielsweise stark gesunken, und nicht nur durch Outsourcing in Billiglohnländer, sondern auch durch Outsourcing in Billigjobs im Inland. Eventuell gibt es dann sogar im Betrieb noch Arbeitnehmer mit unterschiedlichem Status, z. B. Stammbelegschaft und Leiharbeiter. Dass die Stammbelegschaft, die dann einen immer geringeren Teil der Wertschöpfung erarbeitet, relativ gut bezahlt werden kann, täuscht nur über die wirklichen Verhältnisse.
  3. #62

    Zitat von labudaw Beitrag anzeigen
    Und wie lange davor wurden Schulden über Schulden aufgehäuft und haben die bedrohliche Lage erst herbeigeführt ?
    Also 50 Jahre Schulden auftürmen können nicht in wenigen Moanten UND ohne Schmerzen eliminiert werden - dann wäre Merkel Gott.
    Bisher hat der Plan aber zu "Schmerzen", weniger Wirtschaft, und verhältmismäßig dazu mehr Schulden zu höheren Zinsen geführt. 50 Jahre Schulden lassen sich eben gar nicht abarbeiten, selbst wenn wir alle zu Kadens perfekten Menschen werden und niemand in Europa mehr irgendetwas kauft.
  4. #63

    Zitat von Kirk70 Beitrag anzeigen
    Sie scheinen sich in unserem Land nicht auszukennen. Es sind hunderttausend im Friseurhandwerk, Gebäudeschutz, Reinigungskräfte und und und.
    Der Forist schrieb " ... und gleichzeitig Millionengewinne". Das betrifft nicht den Friseur.

    Aber zum Thema haben sie Recht.

    Das Problem ist, dass die Firmen mit Millionengewinnen alles outsourcen, vom Putzdienst bis zur Produktion.
    In der Produktion werden dann in der Ukraine 0,5-1€/h gezahlt und die Reinigungsfirma bekommt 7€ von denen sie 3€ an die Mitarbeiter weiterreicht.

    Z.B. Hansa stellt schon lange keine Wasserhähne mehr her, sondern läßt herstellen. Immerhin in Europa (Türkei, Tschechien, Polen). Die größten Stückzahlen bekommt naturgemäß der Lieferant, der am billigsten ist und man hält sich stets mehrere Lieferanten warm.

    Europa fehlen einheitliche Sozialsysteme und Sozialabgaben für Importe, wenn die Produkte ohne vergleichbare Zahlungen hergestellt wurden. Dann ist aber die Grenze zum Protektionismus schnell überschritten.
  5. #64

    Meine Güte

    Zitat von labudaw Beitrag anzeigen
    Dass Leute dort 5 bis 8 € verdienen, mag ja sein - man kann es auch bedauern, aber die verdienen deshalb so wenig, weil es der Betrieb NICHT hergibt und nicht, weil der Unternehmer Milionen scheffeln will.
    Ach? Erst bestritten und jetzt mag es ja sein.

    Die meisten Betriebe geben es her. Das sagen die Wirtschaftszahlen, kann man auch ein bisschen "von außen" erkennen, wer eine neue E-Klasse fährt als Friseurmeister und so bezahlt mag keine Millionen verdienen. Ich habe aber auch nur behauptet, dass das Geld da ist, der Leistung dieser Mitarbeiter zu zahlen.

    Zitat von labudaw Beitrag anzeigen
    Im Osten z.B. sagt ihnen JEDE Friseurmeisterin, daß sie beim Mindestlohn von 7,50 € den Laden entweder dichtmachen muss oder nur noch die Arbeitsplätze an selbständige Friseusen-Subunternehmerinnen vermieten kann - Angestellte kann die sich dann nicht mehr leisten.
    Das Märchen - bis auf Ausnahmen, wir reden über Strukturen - ist so alt wie falsch. Und wenn Friseure dicht machen, wo werden da die Haare geschnitten. Ist nicht jeder so Geld geil wie Sie und schneidet sich dann eine Glatze. In etlichen anderen Ländern wird bei vorhandenem Mindestlohn das Gegenteil bewiesen.

    Zitat von labudaw Beitrag anzeigen
    Sie können ja von ihrem Geld an diese notleidenen Arbeitnehmer was abgeben - ich tus nicht - weder über Steuern noch über den Preis.
    Dann schneid ich mir leiber selbst alle 3 Monate Glatze.
    Da ist schon eine Menge Verachtung gegenüber täglich arbeitenden trotz Ausbeutung Menschen gegenüber. Und das SIE sich eher eine Glatze schneiden, statt alle paar Wochen 10 Euro mehr zu zahlen glauben ich Ihnen sofort. Passt zu Ihrem Geschreibsel.
  6. #65

    Zitat von labudaw Beitrag anzeigen
    Es gibt 45 Millionen Sparkassenkunden mit 67 Miliarden Einlagen - die Aktien und Wertpapiere sowie Bundesschatzbriefe nicht gezählt.
    Ihr "von der Hand in den Mund" - Leben existiert nur in ihrer Phantasie.
    Der DURCHSCHNITTLICHE Sparkassenkunde hat also ca.1.500€ fürs Alter zurückgelegt? Ich bin beeindruckt.
  7. #66

    toll

    Zitat von labudaw Beitrag anzeigen
    erweitern. Sie müssen sich nur die Kundschaft der Sparkassen anschauen - die sicher NICHT in den Verdacht geraten, daß dort Millionäre oder Milliardäre ihr Geld dort anlegen.
    Es gibt 45 Millionen Sparkassenkunden mit 67 Miliarden Einlagen - die Aktien und Wertpapiere sowie Bundesschatzbriefe nicht gezählt.
    Ihr "von der Hand in den Mund" - Leben existiert nur in ihrer Phantasie.
    Jeder hat also einen Tausender auf der Sparkasse,
    dafür zahlt aber der Durchschnittsbürger ( 20 000 netto im Jahr) 8 Tausend Euro Zinsen an die Gläubiger / Kapitalisten, zusätzlich zu seinen Schulden, bei der Miete sind es im übrigen nicht nur 40 % sondern eher 70 % vom Preis.
  8. #67

    Ratings und Co.

    Zitat von labudaw Beitrag anzeigen
    wieder "normal" wird ?
    MAchen sie mal private Schulden und zahlen danndiese nicht zurück ! Sind sie wirklich der Meinung, von dem kriegen sie noch jemals EINEN CENT ?

    Und OHNE neue SCHULDEN funktioniert ihr Plan leider nicht ! Aber wenn es keine Kreditgeber mehr gibt, woher nehmen sie dann das Geld ?

    Sagen sie ihren Kollegen am Stammtisch, sie hätten nicht zu Ende gedacht !
    Wenn ich keine Schulden machen möchte, braucht mich mein Rating auch nicht zu interessieren.

    Staaten brauchten keine Schulden mehr zu machen, wenn sie die Alten einfach nicht mehr zurückzahlen. Ohne Schuldendienst wären die Haushalte ausgeglichen / im Plus.

    Das Geld kommt also aus den Steuern.

    Ich könnte auch juristisch begründen, warum eine Rückzahlung der Staatsschulden nicht angemessen ist: Sie bestehen seit 40 Jahren und werden immer weiter ausgeweitet. Auslaufende Anleihen werden nicht getilgt, sondern aufgestockt und verlängert.

    Die Zeichnung von Staatsanleihen durch die Banken ist also das, was im BGB ein "Scheingeschäft" darstellt: der Staat will gar nicht tilgen, und die Banken wollen das Geld nicht wirklich zurück. Es würde also dem wahren Willen der Vertragspartner entsprechen, die Anleihe auslaufen zu lassen, ohne die Schuld zu tilgen. Also verfallen zu lassen!
  9. #68

    @labudaw

    Zitat von labudaw Beitrag anzeigen
    Dass Leute dort 5 bis 8 € verdienen, mag ja sein - man kann es auch bedauern, aber die verdienen deshalb so wenig, weil es der Betrieb NICHT hergibt (...)
    Wenn ein Unternehmer seine Kosten nicht ausreichend bedienen kann, muss er entweder

    a) sein Geschäftsmodell überarbeiten, oder
    b) sein Gewerbe schließen und sein Kunden den Unternehmern überlassen, deren Geschäftsmodell ausreichend ist.


    Zitat von labudaw Beitrag anzeigen
    (...)und nicht, weil der Unternehmer Milionen scheffeln will.
    Ein Unternehmer, der keine Millionen scheffeln will? Sie propagieren hier ein Ideal, dass gar kein Mensch verlangt!
  10. #69

    Sollte man anders machen

    Zitat von zudummzumzum Beitrag anzeigen
    Wenn ich keine Schulden machen möchte, braucht mich mein Rating auch nicht zu interessieren.

    Staaten brauchten keine Schulden mehr zu machen, wenn sie die Alten einfach nicht mehr zurückzahlen. Ohne Schuldendienst wären die Haushalte ausgeglichen / im Plus.

    Das Geld kommt also aus den Steuern.

    Ich könnte auch juristisch begründen, warum eine Rückzahlung der Staatsschulden nicht angemessen ist: Sie bestehen seit 40 Jahren und werden immer weiter ausgeweitet. Auslaufende Anleihen werden nicht getilgt, sondern aufgestockt und verlängert.

    Die Zeichnung von Staatsanleihen durch die Banken ist also das, was im BGB ein "Scheingeschäft" darstellt: der Staat will gar nicht tilgen, und die Banken wollen das Geld nicht wirklich zurück. Es würde also dem wahren Willen der Vertragspartner entsprechen, die Anleihe auslaufen zu lassen, ohne die Schuld zu tilgen. Also verfallen zu lassen!
    Wenn Sie Gläubiger nicht mehr bedienen, kriegen Sie kein Geld mehr. Und das schafft auch die BRD nicht. Hinzu kommt, dass die Finanzlobby die eine Regierung bearbeitet zu stark ist.
    Ihren Hinweis auf Scheingeschäft sehe ich jetzt so nicht, denn wenn Sie einen Kredit am Ende der Laufzeit mit einem neuen Tilgen, IST der alte Kredit getilgt. Auch wenn es ein Pyramidensystem und Taschenspielertrick ist, so ist es juristisch sauber.

    Das aber die Umverteilung nicht nur von unten nach oben, sondern mittlerweile sogar von überall nach ganz oben wieder abgeflacht werden muss, steht außer Frage.
    Das leistungslose Gewinne in der Besteuerung der "Gewinne" aus Arbeit gleich gesetzt werden muss steht außer Frage.
    Auch dass die Beitragsbemessungsgrenze, worüber man keine Sozialabgaben mehr leisten muss - wie in der von vielen Finanz affinen gelobten Schweiz - steht auch außer Frage.
    Außerdem gehören die Energieversorger, inkl. Ölkonzerne nicht in private Hand, da der Vertrieb eines lebenswichtigen Rohstoffes in einem oligopolistischen System Ausbeutung Tür und Tor öffnet, was die Realität beweist. Mal die Gewinne aller Energieversorger anschauen. Das sind weltweit Billionen Dollar im Jahr.
    Auch gehören viele Spekulationen verboten. Auf Lebensmittel wie Weizen sowieso.
    Man muss die gesamte Finanzwirtschaft wieder so umbauen - wie sie mal war - dass sie der Wirtschaft DIENT. Und kein Club von kranken Narzisten einlädt ihren kaputten Charakter auszuleben.


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