Forum


 

Hollandes erster Skandal: Twitter-Affäre im Palast des Präsidenten

REUTERSFrançois Hollandes wollte ein Staatschef sein, der klar zwischen Privatleben und Amtsgeschäften unterscheidet - nun aber intrigiert seine Lebensgefährtin gegen seine Ex-Frau. Viele Wähler sind schockiert - Frankreichs neuer Präsident ist nach nur wenigen Wochen im Amt beschädigt.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...838647,00.html
  1. #1

    ähhm... was war jetzt die Meldung?

    Madame und die Ex können sich nicht leiden?
    ...und irgenwie machen die Damen was sie wollen?

    egal bzw. normal!

    Soweit ich informiert bin haben die Franzosen Herrn Hollande zum Präsidenten gewählt - und nicht irgendwelche verflossenen und sonstige Lebensgefährtinnen...
  2. #2

    Klatsch und Tratsch - unwürdig

    Wo bin ich denn hier gelandet - in der "Bunten" oder was?
  3. #3

    Boulevard …

    … ach was ist es herrlich wieder die kleinen Sticheleien zu sehen und sie sogleich zur Staats-Affäre aufzublasen. Die Aktuelle gegen die Ex und irgendwie sind sie doch wieder alle miteinander verwandt und haben sich nicht lieb.

    Und wenn wir schon beim desavouieren sind, das geht doch auch mit deutscher Hilfe. wenn heute die „Drei von der SPD Tankstelle“ den Hollande besuchen, dann ist ja auch da noch der Skandal drin und Mutti ist jetzt die gemobbte:

    Sozis eröffnen Europa-Kindergarten im Élysée-Palast … dass dabei dann halt auch nur wieder Eifersücjteleien und Ränkespielchen herauskommen, muss ja den Unterhaltungswert nicht schmälern. Die illustre Sozi-Herrenrunde möchte den schon mehr oder minder toten €-Patienten wiederbeleben, märchenhaft … und auch hier dürfen wir live dabei sein. Note: Köstlich, Akteure täglich ersetzbar.
  4. #4

    Von Frankreich lernen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    François Hollandes wollte ein Staatschef sein, der klar zwischen Privatleben und Amtsgeschäften unterscheidet - nun aber intrigiert seine Lebensgefährtin gegen seine Ex-Frau.
    Im Prinzip konnte der deutsche Demokrat in den letzten Wochen den Eindruck bekommen, daß die Wahlen der Franzosen in Frankreich oder die der Griechen in Griechenland weit bedeutsamere finanzielle Bedeutung haben als die alberne Bundestags-Abnicker Wahl, zu dedr alle 4 Jahre in der Bundesrepublik aufgerufen wird.

    Wir machen etwas verkehrt. Mit der bekennenden Anticharismatikerin und Gesandten des Weltwirtschaftsforums in Genf hat man es als Demokrat schwer.

    Es gibt nur einen steten Datenstrom von hohen Expertenkreisen via Dr.Merkel in Richtung Medien, dort verteilt auf die leicht unterschiedlichen politischen Gruppen im Land.

    Dr.Merkel erfüllt die Rolle des anticharismatischen Politikers, so wie vor einigen Jahren vom Weltwirtschaftsforum sogar in Werbeanzeigen großer deutscher Zeitungen angekündigt, sehr akkurat.

    Sie ist gut darin, der Bevölkerung unangenehme Entwicklungen als quasi naturgesetzlich und alternativlos sachlich korrekt zu vermitteln.

    Die große Frage dabei ist, inwiefern damit demokratische Ansprüche auf Politik auf Basis des Souverän "Volk" verraten werden und die Macht zunehmend in unsichtbare Kreise verschoben wird.

    Es ist gewiss nicht die Aufgabe irgendwelcher Forenartikel bei SPON, sich damit einmal so richtig gründlich zu beschäftigen.

    Dafür haben wir gutbezahlte Hauptamtliche Bürgervertreter und Experten überall im Staat. Parlamentarier, Juristen, Richter, Berater etc. Tausende.

    Sowie Publizisten, Politologen, Literaten, Journalisten.

    Wieso eigentlich beschäftigen die sich nicht öffentlich wahrnehmbar mit diesen Themen? Wie geht das?

    ***

    Man könnte meinen es ist besser, wieder Politiker aus Fleisch und Blut zu haben.

    Wie die Franzosen. Politiker, die sich dem emotionalen Kontakt mit der Öffentlichkeit aussetzen, anstatt nur hinter Rhetorik und Expertenrat zu verschanzen.

    Politiker mit Seele, mit Ehefrauen und Affären, mit Fehlern und Stärken. Menschen, die greifbar sind, in ihren Stärken und mit ihrem Scheitern.

    In Deutschland funktioniert das garnicht mehr. Siehe Guttenberg, Köhler, Wulff - alle weg, weil zu menschlich. Mit ungeheurer Macht weggemobbt.
  5. #5

    In die Wüste mit ihr!

    Hollande soll sich kurz und schmerzlos von ihr trennen. Die Frau ist soetwas von unsouverän, die ist nur ein Klotz am Bein.
  6. #6

    Oh la la, ma cocotte

    Hollande und Royal, das war wie Bill und Hillary - als Studenten! Jung, verliebt, elitär und auf dem Weg ganz nach oben. Bill wurde Präsident, Hillary nicht. Francois wurde Präsident, Ségolène nicht. Nun ist allerdings Frau Trierweiler sicher keine Frau Lewinsky! Doch, by the way, die Zicken können richtig lästig sein und amtsschädlich. Das wusste der Speedy Sarko zu genau und Hollande tat wohl nur so "normal". Ségolène hat die Schwarze Peter Karte, im Moment jedenfalls. Sie ist nicht Präsidentin von Frankreich geworden und sie ist auch nicht die 1ère Dame des heutigen Präsidenten, ihres Ex. Ganz schön doof! Nun soll sie doch wenigstens einen top job bekommen, als Palamentspräsidentin. Doch dazu muss sie erst Wahlen gewinnen, der Ex kann sie nicht so einfach ruck zuck installieren. Und die aktuelle Valérie, die kann das ganze Getue um die Ex nun aber garnicht leiden. Und so menschelt es schon wieder in Paris, wo doch ganz andere Probleme die Menschen bewegen. Oh la la l`amour!
  7. #7

    Zickenkrieg

    Soso, die Mesdames haben ein gespanntes Verhältnis zueinander. Na das wundert mich nun aber.

    Hollande muss ein guter Hahn sein, würde ich mal tippen.

    Er sollte die Tussi rauswerfen, das wird sich ja nicht legen, außer er haut der gewaltig auf die Finger.
  8. #8

    Das gehört doch bei den südlichen Ländern...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    François Hollandes wollte ein Staatschef sein, der klar zwischen Privatleben und Amtsgeschäften unterscheidet - nun aber intrigiert seine Lebensgefährtin gegen seine Ex-Frau. Viele Wähler sind schockiert - Frankreichs neuer Präsident ist nach nur wenigen Wochen im Amt beschädigt.

    Tweet von First Lady Trierweiler bringt Frankreich in Aufruhr - SPIEGEL ONLINE
    ...dazu.

    Übrigens, auch in Deutschland mögen sich die Lebensgefährtin und die Ex selten. Gähn, nächster Artikel.
  9. #9

    Frage in die Runde: Ist Trierweiler wirklich so blöd?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    François Hollandes wollte ein Staatschef sein, der klar zwischen Privatleben und Amtsgeschäften unterscheidet - nun aber intrigiert seine Lebensgefährtin gegen seine Ex-Frau. Viele Wähler sind schockiert - Frankreichs neuer Präsident ist nach nur wenigen Wochen im Amt beschädigt.

    Tweet von First Lady Trierweiler bringt Frankreich in Aufruhr - SPIEGEL ONLINE
    Nach dem Skandal muss sich Royal als armes geschlagenes Intrigenopfer wohl nicht mehr so richtig viele Sorgen um ihre Wiederwahl machen, während Hollande ein paar Jahre Zeit hat, um dieses Skandälchen auszusitzen. Kurz: Es ist eigentlich eine viel zu schöne Gelegenheit, mal richtig was für diese mögliche mächtige Verbündete im Parlament zu tun, um sie bloß wegen der äußeren Form vorübergehen zu lassen.

    Das mit der seriösen Trennung von politischer Arbeit und Elyseé-Glamour war auch nichts weiter als ein Wahlversprechen. Wie kommen die Leute also auf einmal darauf, dass Hollande es halten will? Das ist doch geradezu ... unfair!


TOP



TOP