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Hollande-Sieg in Frankreich: Rückkehr der Sozis

Noch nie war eine Wahl in Frankreich so wichtig für die Deutschen wie diese. Mit ihrem Nein zu Nicholas Sarkozy haben die Franzosen auch gegen den Europa-Kurs von Angela Merkel gestimmt. Sigmar Gabriel kann sich über den Ausgang freuen.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...829135,00.html
  1. #40

    Typisch

    Zitat von Oskar ist der Beste Beitrag anzeigen
    es muß richtig heißen "Gabriel müßte sich freuen". Er, Steinbück und all die anderen SPD Abbruchkhelfer haben aber gerade die Politik, die Hollande jetzt bekämpft, erst möglich gemacht. Wer andere Staaten mit Lohndumping in die Pleite zwingt, dann ein gleiches Armutsmodell in ganz Europa durchsetzt (inlusive der völlig idiotischen und zum Glück nicht praktikablen Schuldenbremse), der ist eben weder links noch Sozialdemokrat.
    Die Franzosen haben daher nicht gegen Merkel gestimmt, sondern mehr noch gegen den deutschen Sonderweg (mal wieder), hier der Sozialdemokraten.
    Natürlich würde es Frankreich viel besser gehen, wenn sie konsequent den deutschen Weg beschritten hätten. Dann hätten sie keine 30% Extremisten und eine Jugendarbeitslosigkeit von 25%. Dann würde nicht ein Rattenfänger wie Hollande bei Unzufriedenen im fischen können.
    Das aber der gesamten Linken die erfolgreiche Bekämpfung der durch Staatsdirigismus verursachten Krise ein Dorn im Auge ist ist klar. Sie wollen den sich abzeichnenden Erfolg bei der Krisenbewältigung nicht und sabotieren ihn wo sie können. Das, um dann ein angebliches "Scheitern" des verhassten freiheitlichen Systems zu postulieren (Ein Scheitern, das sie dann selbst durch Obstruktion massgeblich verursacht haben werden). Ihr Endziel ist ja genau der Staatsdirigismus der die Krisen ausgelöst hat plus Unfreiheit.

    Das der große Demagoge hier federführend ist ist auch klar, er hat ja den anderen Extremisten um Melenchon wohl Starthilfe gegeben.

    Wie man den, angesichts des absehbaren Elends, dass er über ganz Europa bringen will noch als "den Besten" bezeichnen kann lässt nur auf wirklich üble Gesinnung schließen.
  2. #41

    Deutschland hat keinen Sozis!

    Das was sich seid Schröder in der SPD tummelt hat mit dem S der SPD nichts mehr am Hut! Clement ist ja schon freiwillig zur FDP, der Rest sollte nachziehen!
    Verurteilte Verbrecher "P.Hartz!" machen die Gesetze der SPD!
    Beispiel :
    Ein/e Mann/Frau arbeitet 40 Jahre in Deutschland, baut sich etwas auf, wird Arbeitslos! Nach einem Jahr wird diese Person schlimmer behandelt "H4!" als einer der noch NIE gearbeitet hat! Er/SIE muss erst mal alles auflösen und verkaufen " z.B. Versicherungen!" und sollte die Person einen Partner haben, heißt es auf einmal Bedarfsgemeinschaft, also bekommt er NICHTS! Obwohl beide Personen aus der Bedarfsgemeinschaft, jeder für sich in unser Sozialsystem eingezahlt hat!
    Lebenswerk = futsch!
    Der wirklich Arbeitsfaule, der seinen Hintern noch nie hochbekam, bekommt alles!
    Jetzt vor den nächsten Wahlen würde mich es nicht wundern von der SPD zu hören :
    Der €uro ist gescheitert, wir brauchen die DM!
    Müntefering nicht vergessen :
    Wie kann man mir nur glauben, was ich vor der Wahl gesagt habe " frei zitiert!"!
    Geändert von ( um Uhr)
    Gruß unixV
  3. #42

    Deutschland darf nicht länger Europa Spardiktate aufzwingen.

    Jeder Staat darf in Europa viel oder wenig Schulden machen, ganz nach Wunsch, aber bitte auf eigene Kosten. Nichts gegen Rente mit 60 in Frankreich, aber nicht, wenn in Deutschland dafür bis 67 gearbeitet werden muss, um dies zu finanzieren.
    Es wird höchste Zeit, endlich das bail out Verbot in das deutsche Grundgesetz aufzunehmen.
  4. #43

    ... man muss sich nur darunter stellen und es auffangen, und natuerlich diejenigen abgreifen, die sich mehr davon in die Taschen gesteckt haben.
    Genau das ist Geldpolitik a la Augstein/Hollande. Sie hat Europa in die MIsere gefuehrt und nichts anderes. Man stelle sich einmal vor, Herr Augstein wuerde privat nach genau den Prinzipien sein geerbtes Geld verwalten, die er ihr propagiert. Er waere in 3 Jahren pleite!
  5. #44

    Man kann eine Schuldenkrise nicht mit immer mehr Schulden bekämpfen. Dann würde sie zwar kurzfristig nachlassen, dann aber mit größerer Heftigkeit wiederkehren. Wirtschaftliche Dellen kann man zwar mit erhöhten Ausgaben ausgleichen. Dieses Pulver ist aber schon lange verschossen. Die Franzosen haben hier auch nichts besser verstanden als Frau Merkel, sondern erkennbar nicht die Kraft, unpopuläre Entscheidungen zu treffen. Dass Hollande Rezepte Mitterrands vorschlägt, die seinerzeit mit ihm als Berater schon einmal krachend gescheitert sind, beweist dieses. Auch Herr Gabriel bekommt dadurch keinen Auftrieb. Die Deutschen sind zwar emotional Sozialisten bei wirtschaftlich aber ganz vernünftig, wenn sie selbst betroffen sind. Sozialist ist man bekanntlich mit dem Herzen, Marktwirtschaftler aber mit dem Verstand.
  6. #45

    Null

    Hollandes Schuldenpolitik klappt aber nur mit deutschem Steuergeld.
  7. #46

    Krise nicht beendet

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Noch nie war eine Wahl in Frankreich so wichtig für die Deutschen wie diese. Mit ihrem Nein zu Nicholas Sarkozy haben die Franzosen auch gegen den Europa-Kurs von Angela Merkel gestimmt. Sigmar Gabriel kann sich über den Ausgang freuen.

    S.P.O.N. - Im Zweifel links: Comeback der Sozis - SPIEGEL ONLINE
    Aber Herr Augstein, die Krise ist doch nicht beendet, sondern wurde nur verschoben. Wer soll das ganze Geld, mit dem Europa geflutet wurde, denn wieder einsammeln und wie ist das mit der drohenden Inflation? Sie hoffen auf eine weitere Sozialdemokratisierung Europas, dabei ist doch genau das der Grund, warum es sich Länder wie Griechenland so wohlig eingerichtet haben. Wie soll es denn Ihrer Meinung jetzt nun weitergehen in Europa?
  8. #47

    "Warum hat die Krise unlängst nachgelassen? Nicht wegen Angela Merkel Austeritätspolitik. Sondern weil Mario Draghi die "Dicke Bertha" ausgepackt hat. So hat der Chef der Europäischen Zentralbank das Eine-Billion-Euro-Programm selbst genannt, in dessen Rahmen er die europäischen Banken mit Krediten versorgte. Sein Vorgänger Trichet war schon vorausgegangen und hatte für 200 Milliarden Anleihen der Krisenstaaten gekauft. Seit die EZB sich von der deutschen Lehre abwendet und den Geldhahn aufdreht, flacht die Krise ab."

    Die Krise hat nicht nachgelassen, und sie wird auch nicht nachlassen, in dem man weitere Unsummen ins Feuer wirft. Die EZB-Politik ist die größte Konkursverschleppung in der europäischen Geschichte und bewirkt nichts als weitere Hundertmilliardengeschenke an europäische Banken. Traurig, wenn sich jemand als "im Zweifel links" einordnet und dann so ins Horn der Finanzindustrie stößt. Warum wohl wählte Herr Draghi den Namen eines Deutschen Geschützes aus dem ersten Weltkrieg für sein Billionenprogramm? Weil in letzter Konsequenz deutsches Geld die Munition dafür liefert (über EFSF/ESM).
  9. #48

    Feuer und Wasser

    Zitat von JayArrr Beitrag anzeigen
    ...muss ja ein wahrer Wirtschaftsgott sein, nachdem er die Finanzprobleme einer einzigen Person zuordnen kann. Seit wann ist bitte unsere Kanzlerin an der Verschwendungssucht anderer Staaten Schuld? Und klar, die Dicke Bertha ist genau das richtige in der jetzigen Situation. Denn Feuer bekämpft ja bekanntermaßen mit Feuer, vor allem wenn es um langfristigen Erfolg geht.
    Feuer kann man sehr wohl Feuer bekämpfen. Nennt sich Gegenfeuer und war schon Karl May bekannt... Die dicke Berte ist aber eher eine Kanone, die eine Sturmflut mir noch mehr Wasser bekämpft. Es gibt jetzt schon "zuviel" Geld in der Welt, jeder gedruckte Euroschein mehr vermehrt diese Flut. Und führt unweigerlich in die Inflation. Wer heute den Beitrag hier im SPON zu der europäischen Schuldenpolitik genau gelesen hat, weiß, dass die Gesamtschulden trotz durchschnittlichen Rückgangs der Zunahme insgesamt weiter gestiegen sind. Sparen wird also nicht wirklich helfen. Erst die langsame Entwertung der Währungen wird wohl langfristig einen Ausgleich bringen.
  10. #49

    ... steht offensichtlich immer noch als Prämisse in jedem sozialistischen Parteibuch. Die Franzosen geben unser Geld aus und wir das unserer Nachkommen. Hurra! So werden Probleme wahrlich an der Wurzel gepackt. Und erzähle mir keiner, das liege an den entfesselten Märkten! Wir haben keine freien Märkte, sonst wären die ganzen Banken schon im Orkus oder würden anständig wirtschaften. Die Politik ist schuld, die sich in einer unheiligen Allianz von sozialistischer Umverteilung mit wenigen Profiteuren darauf geeinigt hat diesmal von unten nach oben zu verteilen. Dass Frau Merkel sich nicht von Anfang an an die europäischen Verträge gehalten hat (No-Bailout), das kann man ihr allerdings vorhalten. Doch mit den Roten wäre es noch schlimmer gekommen. Pest oder Cholera?


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