Noch nie war eine Wahl in Frankreich so wichtig für die Deutschen wie diese. Mit ihrem Nein zu Nicholas Sarkozy haben die Franzosen auch gegen den Europa-Kurs von Angela Merkel gestimmt. Sigmar Gabriel kann sich über den Ausgang freuen.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...829135,00.html
Nein, warum auch? Ich wähle doch schließlich nicht FDP.
Aber aus ihrer kuschligen angeblichen Mitte, in der sich jeder drängelt, sind natürlich abweichende Einstellungen schon "extrem" - logisch.
Ich habe auch nichts anderes behauptet. Ich gehe nur mit dem anderen Foristen konform, der der Meinung ist, dass sich die Agenda-sPD über einen Hollande nun wirklich nicht freut. Denn wer einer Merkel hinterherhechelt, für den muss Hollande schon fast ein Kommunist sein.
Au weia, und da hat doch die sPD tatsächlich noch den Begriff "Sozialismus" im Programm. Spätestens jetzt sollten Sie aber merken, wie weit sich Ihre Truppe davon entfernt hat.
Dann sollten Sie aber mal langsam die Partei wählen, wo Sie noch sozialdemokratische Positionen finden. Kleiner Tipp: die erkennt man u.a. daran, für WEN sich die jeweilige Partei einsetzt, bzw. wer von ihren Entscheidungen profitiert (hat) und wer sich verraten vorkommen muss.
Lassen Sie mich raten: Die sPD vertritt ihre Agenda-"Errungenschaften" nicht offensiv genug und hat immer noch nicht die Reste des "linken Zeitgeistes" überwunden, stimmt's?
Das ist jetzt wirklich nicht böse gemeint, aber das kann durchaus an ihrem (Sicht-)Horizont liegen. Man glaubt es kaum, dass diese Partei mal einen Brandt ihr Mitglied nannte. Von dessen Positionen ist sie inzwischen meilenweit entfernt.
Was ist denn richtig - und vor allem: für WEN? Sie werden mir wohl nicht widersprechen, dass diese Einschätzung sehr vom (politischen) Standpunkt abhängt, womit wir wieder bei den bösen L- und R-Worten wären, trotz aller Zukleisterungsversuche vom angeblichen gemeinsamen Boot.
Mir will partout keine Gemeinsamkeit einfallen, die ein Arbeiter und einer unserer selbsternannten Eliten teilen. Nicht einmal die Sprache.
Nach Ihrer bestechenden Logik müssten wir ca. 6-7% Linksextremisten im Land haben.
Offensichtlich haben Sie nicht den Hauch einer Ahnung über die Pläne Ihres französichen Favoriten. Es ist für den keine Frage der Ideologie, sondern einfach nur in einer Kurzformel: D soll zahlen und F muss mehr Mitsprache haben, da Grande Nation. Aber Leuten wie Ihnen ist das offensichtlich egal. Er ist schließlich Sozialist, wenn auch ein französischer und damit erst einmal Nationalist.
Vermutlich können wir froh sein, wenn Frau Merkel standhaft bleibt und den Sozialisten an bestehende Verträge und an europäisches und internationales Recht erinnert. Ratingagenturen sind das schärfste Schwert der Geldmafia. Wie Sie in einem früheren Beitrag schon zu erkennen gaben, ist Ihnen das auch nicht klar. Worüber wollen Sie eigentlich reden, außer, dass F jetzt möglicherweise einen Sozialisten wählt - nur verbohrte Ideologie?
Ihre Sorge um die SPD ist rührend. Wenn jemandem der Begriff des Sozialismus das Wichtigste ist und sich alles daran auszurichten hat, haben Sie recht. Die SPD ist aber nicht ideologisch verblendet. Sie spricht in ihrem Programm vom demokratischen Sozialismus. Daneben gibt es aber andere Kriterien, die in einer modernen Welt zu beachten sind. Wir leben nicht auf einer einsamen Insel.
Hollande legt ausdrücklich Wert darauf festzuhalten, dass er Sozialist sei und nicht Sozialdemokrat. Wie weit er bereit ist dafür zu gehen, wird sich zeigen. Ich prophezeihe Ihnen, es dauert nicht lange und der (sozialistische) Lack ist ab.
Alles Punkte zur Behebung einer Wirtschaftskrise, die allerdings vorher durch SPD Politik wie Liberalisierung der Finanzmärkte und Zulassung von Hedgefonds, etc. ganz wesentlich mitverursacht wurde.
Wobei ja allerdings die Wirkung der Abwrackprämie, im Gegensatz zum Kurzarbeitergeld, durchaus unterschiedlich beurteilt werden kann.
Die nationale Wirtschaftskrise, den Scherbenhaufen, hat der Buddha aus Oggersheim durch seine Tatenlosigkeit verursacht mit seinem "genialen" Theo Waigel, der alles so hinrechnete, dass an ihnen nichts hängen blieb und heute Beiträge wie der Ihre selbstverständlich, aber leider unrichtig sind.
Wenn Sie sich erinnern wollen, es war durchaus nicht so, dass Schleusentore geöffnet wurden und die bösen Heusdchrecken kamen ins Land. Es ging seinerzeit um ausländische Investoren, deren Kapital dringend benötigt wurde. D war seinerzeit das Schlusslicht der EU. Der FDP und in Teilen ebenso der Union ging das alles noch nicht weit genug. Inzwischen hätten sie jahrelang Zeit gehabt, die damaligen Entscheidungen rückgängig zu machen, haben sie aber nicht. Heute schafft es der Finanzminister nicht einmal, die Transaktionssteuer einzuführen, geschweige denn, Geschäfts- und Investmentbanken zu trennen. Wäre alles auf nationler Ebene machbar. Stattdessen hilft er der Wirtschaftskriminalität bei der Geldwäsche in der Schweiz. - Nein, werter Forist, Sie sitzen ganz tief im Glashaus.
Abwrackprämie war umstritten, ist richtig. Die Befürchtung war, der Markt würde auf Jahre leergefegt sein. das hat sioch nicht bewahrheitet. Ich persönlich hielt es für eine gute Massnahme.