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Hohes Haushaltsdefizit: Europa schickt seine Kontrolleure nach Spanien

APGriechenland hat seine Defizitziele gleich mehrfach nicht eingehalten, nun blicken Europas Krisenmanager argwöhnisch nach Spanien: Die Statistikbehörde Eurostat schickt ihre Experten nach Madrid, um zu kontrollieren, wie gut das Land wirklich haushaltet.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...834283,00.html
  1. #1

    Merkel-Fiskalpakt!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Griechenland hat seine Defizitziele gleich mehrfach nicht eingehalten, nun blicken Europas Krisenmanager argwöhnisch nach Spanien: Die Statistikbehörde Eurostat schickt ihre Experten nach Madrid, um zu kontrollieren, wie gut das Land wirklich haushaltet.

    Spanien: EU will Defizit (Haushalt) kontrollieren - SPIEGEL ONLINE
    Spanien kann zwar seine Neuverschuldungskritieren nicht einhalten und wird dies absehbar in den nächsten Jahren bei platzender Immobilien-Blase, Banken-Bankrott, nachhaltiger Rezession, höchster Arbeitslosigkeit in Europa nicht können und was passiert, Kontrolleure werden geschickt. Noch viel abstruser gehts einfach nicht mehr.

    Gemäß Merkel-Fiskalpakt wurde uns versprochen, dass die Defizitsünder entsprechend bestraft werden und ich habe diese Frage zwar unbeantwortet bisher hier zigfach gestellt, heute sollte jedoch dem aller-Ignorantesten klar sein, dass der Merkel-Fiskalpakt nicht das Papier wert ist, auf dem dieser steht. Was passiert denn nun mit dem Defizit-Sünder Spanien außer abstrusen Kontrollen, die man mittlerweile aus Griechenland hinlänglich kennt, REIN GAR NICHTS. Vielmehr wird es vorhersehbar so kommen, dass die spanischen Pleite-Banken auch durch den ESM rekapitalisiert werden, wenn die gleichgeschaltete Parteien-Mischpoke diesen voraussichtlich im Juni einstimmig beschließt. Die Volksverdummung des tumben Wahlvolkes nimmt langsam aber sicher groteske Züge an!
  2. #2

    Vorbild Griechenland

    Gerüchte über frisierte Defizitzahlen duch Spanien gab es schon einige Zeit. Jetzt zeigt sich, daß sie zutreffen. Das haben sich die Spanier wohl von Griechenland abgeschaut.
    Auch sonst gibt es viele Parallelen. Die Spanier haben die billigen Zinsen und die Schuldenflut zwar nicht komplett verkonsumiert, sondern stattdessen für das Volkshobby Immobilienspekulation benutzt. Jetzt, wo die Blase platzt ist das Gejammer aus dem Süden natürlich wieder groß. Und die Deutschen sollen zahlen, wie immer wenn der Süden seit der Euro-Einführung die Rechnung bekommt.
    Darum raus mit Spanien aus aus dem Euro und her mit den Peseten !
  3. #3

    Ist doch schoen,

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Griechenland hat seine Defizitziele gleich mehrfach nicht eingehalten, nun blicken Europas Krisenmanager argwöhnisch nach Spanien: Die Statistikbehörde Eurostat schickt ihre Experten nach Madrid, um zu kontrollieren, wie gut das Land wirklich haushaltet.

    Spanien: EU will Defizit (Haushalt) kontrollieren - SPIEGEL ONLINE
    wenn sich die Wut der Deutschen nicht mehr auf die Griechen konzentrieren muss.Einfach 'die Griechen' durch 'die Spanier'ersetzen und weiter hetzen.Dann faellt Spanien als Urlaubsland auch bald weg.Kommt als naechstes Portugal ...
  4. #4

    Deutsche Zahlen

    Und Sie glauben wirklich, die deutschen Zahlen seien nicht frisiert? In diesem Lande gibt es zahlreiche Sondervermögen, Sonderlasten und ähnliche Schuldenverstecke. Allein die Kosten der deutschen Einheit sind noch lange nicht verdient. Wenn das Pulverfass NRW nicht explodieren soll, muss auch da noch endlos gezahlt werden. Es kracht an allen Ecken und Enden, dass es eine wahre Freude ist.
  5. #5

    Eine Vielzahl von möglichen Risiken!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Griechenland hat seine Defizitziele gleich mehrfach nicht eingehalten, nun blicken Europas Krisenmanager argwöhnisch nach Spanien: Die Statistikbehörde Eurostat schickt ihre Experten nach Madrid, um zu kontrollieren, wie gut das Land wirklich haushaltet.

    Spanien: EU will Defizit (Haushalt) kontrollieren - SPIEGEL ONLINE
    Gerade auch bei Spanien ist eine umfassende und gründliche volkswirtschaftliche Gesamtanalyse vorzunehmen. Die Verschuldungen der privaten Haushalte und der Unternehmen, die Verschuldungen der regionalen Gebietskörperschaften, das Kreditausfallrisiko für die Banken durch die zyklische Abschwungphase der spanischen Volkswirtschaft, die damit verbundenen hohen Arbeitslosigkeiten, sie müssen bei diesen Betrachtungen unbedingt berücksichtigt werden, da sich hieraus für den spanischen Staatshaushalt selbst einige erhebliche Risiken ergeben.

    Weiterhin hat die EZB durch den Ankauf von spanischen Staatsanleihen einige Entlastungen bei der Refinanzierung der Staatsschulden gesorgt. Besorgniserregend ist jedoch der hohe Target 2 Saldo und der geringere ELA Saldo der spanischen Notenbank. Die spanische Leistungsbilanz ist ein weiteres, wichtiges Kriterium für eine nachhaltige Erholung. Gerade diesem wurde zu Beginn der Währungsunion keinerlei Beachtung geschenkt.

    Target2 Salden » Querschuesse
    Blick auf die Leistungsbilanzen » Querschuesse
    Target 2: Salden von Italien und Spanien explodieren auf 400 Milliarden Euro | DEUTSCHE MITTELSTANDS NACHRICHTEN
  6. #6

    Wir brauchen ja nicht ...

    Zitat von cirkular Beitrag anzeigen
    Und Sie glauben wirklich, die deutschen Zahlen seien nicht frisiert? In diesem Lande gibt es zahlreiche Sondervermögen, Sonderlasten und ähnliche Schuldenverstecke. Allein die Kosten der deutschen Einheit sind noch lange nicht verdient. Wenn das Pulverfass NRW nicht explodieren soll, muss auch da noch endlos gezahlt werden. Es kracht an allen Ecken und Enden, dass es eine wahre Freude ist.
    ... den EFSF, den ESM, Target 2, LTRO, ELA, den IWF und die EZB.

    Außerdem entfallen für uns selbst alle Aufwertungsgewinne als volkswirtschaftliche Sozial- und Wohlfahrtsdividende, gerade dies hat unsere eigene binnenkonjunkturelle Entwicklung stark behindert, zu einem sehr hohen Kapitalexport aus Deutschland geführt und unsere eigene Nettoinvestitionsquote sank auf das niedrigste Niveau aller bedeutenden Industrieländer. Die Einheit mussten/müssen wir auch selbst zahlen.
  7. #7

    ein Uralert Hut, nur leider ohne mögliche Lösung

    Das Problem an Spanien ist doch nicht wie schon beschrieben das Staatsdefizit, sondern die "ulkige" Form wie man es vertuscht, und hinzu kommen noch 2-3 grosse Spekulationsblasen und enorme wirtschaftliche Schwierigkeiten bei einigen Staatstragenden Unternhemen. Sehen wir uns das also mal genauer an, bevor wir wieder in unglückliche Kommentare in der Suche nach dem Schuldigen verfallen.
    Als da währen:
    Nach Abschluss der Immblase durch Staatsgelder, stehen nun auch die Grundstückskredite zur Diskusion. 3,2 Mio leersetehende Wohnungen bedeuten bei einem Abverkauf und einer Nachfrage von etwa 60000 Eh pro Jahr einen Lagerbestand von 20 Jahren, zudem haben die Banken aber noch millionen von m2 an Baugrund gehortet, das nun niemand mehr braucht, wozu auch innert der nächsten 10 Jahre besteht kein Bedarf, da ja auch zudem noch zig tausende auswandern (etwa 200.000 Personen seit 2010). die Grundstückskredite sind zudem noch mit dem mehr als möglichen Ausfall der Baugenehmigungen belastet, die eben nur für eine bestimmte Zeit gültig sind. Da das Bauland mehrheitlich aber nicht als Agrarland verwendet werden kann weil es schon seit Jahren brach liegt, werden hier Ausfälle nochmals in Milliardenhöhe entstehen.
    Zudem kommen noch die Zahlungsausfälle der meisten grossen Spanischen Grossunternehmen an die Sozialversicherung und das Finanzamt, bei Unternehmen sind auf Grund der hohen Verluste kaum noch Steuern einzunehmen. wems dann noch nicht genug ist kann ja mal den Ballon der Fussball Blase anstechen, da stehen schon heute 2 Milliarde Euro an Steuern und Sozialversicherung aus, trotz niedriger Versteuerung.

    Na ja und wem es dann noch nicht genug ist, der sollte sich mal die reale Substanz des Grosskaufhauses "El Corte Inglés" ansehen, dieses Unternehmen finanziert aus den laufenden immer schwächer fliessenden Einnahmen die Löhne ettlicher lokaler Polizei und Feuerwehrkraäfte sicher (in Madrid werden die Löhne dieser Einheiten vom El Corte Ingles bezahlt) dies geschieht in Aufrechnung gegen die Schulden bei Finanzamt und Sozialversicherung, die das Unternehmen schin heute kaum noch tragen kann.

    Und am dicken und schlechten Ende gibt es dann eine öffentliche Verwaltung gleich dreifach indem die lokalen Autonomieregierungen gegen Aufrechnung politischer "Aushilfen" und Stimmen im Parlament die Leistung der eigentlich zentral zu regelnden Dinge erledigt. So wird es kommen wie es kommen muss, Spanien ist Europas Waterloo, das Ende der Gemeinschaft, das Pulverfass woran nur noch die Lunte der Korruption fehlt, aber was machts es gibt dutzende Regionalflughäfen ohne Flugplan, HGV Züge in denen im Monat nur 90 Leute fahren, AUtobahnen die niemand kennt weil nicht auf der Landkarte (Autovia del VI Centenario), alles gebaut von Lokalen Provinzfürsten um hauptsáchlich in die eigene Tasche zu wirtschaften. Und was macht Merkel, sie fährt mit dem Idi.... von Rajoy in Chicago Kanalboot anstatt dem Mann knallhart dazu zu zwingen den Unsinn endlich zu beenden.

    50% Jugendarbeitslosigkeit, 1 Mio Bürger die vom Roten Kreuz und Karitas ernährt werden, sind Rajoy immer noch nicht genug, was solls es gibt ja noch 6 Mio weitere Arbeitslose für die auch niemand was tut, während dessen enteignen die mit Staatsgeld gestützten Banken hundertausende von Wohnungen und schicken die Menschen mit ihrem eigenen Steuergeld in die Armut.

    Viva Rajoy, Viva España
  8. #8

    Worüber keiner öffentlicht spricht

    Worüber keiner öffentlicht spricht, weder im Ausland, noch in Spanien selbst, sind die Hintergründe der Bankenkrise und dem enormen Defizit.

    Die wirklich problematischen Finanzinstitute konzentrieren sich auf die Sparkassen und nicht die Banken selbst, die trotz Inmobilienkrise doch stabile Bilanzen vorlegen können. Anders ist es mit den spanischen Sparkassen, die die Inmobilienblase anscheinend schwer mitgerissen hat. Selbst BANKIA ist durch die Fusion mehrerer schwer angeschlagener Sparkassen entstanden, da die Regierung, und die betroffenen Sparkassen selbst, glaubten, dass Grösse gleich Stärke ist, und nicht in Erwägung gezogen hatten, dass viel Schulden zum Schluss eine Riesenschuld sind.
    Nun lebe ich bereits seit vielen Jahren in Spanien, und habe, wie jeder Bürger hier, ein wenig in die Funktionsweise der Politiker und deren eingenütziger Einfluss auf die Wirtschaft zu meinem Bedauern Kenntnis nehmen können.
    Man wird sich natürlich fragen: Was hat das mit den spanischen Sparkassen zu tun? Ganz einfach: Die spanischen Sparkassen sind verpflichtet in ihren Aufsichtsräten soundsoviele Politiker verschieder Parteien zu haben. Wie diese genau gewählt werden ist mir nicht bekannt, aber die Politiker, egal zu welcher Partei sie gehören, reissen sich drum in diese Aufsichtsräte zu kommen, denn dadurch kontrollieren sie nicht nur ihre Parteiinteressen, sondern auch ihre eigenen. Dies was ich hier schreibe, habe ich natürlich nicht nachgeprüft, und könnte es auch nicht, aber es ist von jeher allgemein bekannt. Aus reinem, selbstnützigen Interesse, wurden die Sparkassen unter Druck gesetzt in bestimmte Projekte zu investieren, aus denen, entweder Partei, oder der Politiker persönlich lukrativen nutzen ziehen konnte, unabhängig davon, ob bestimmte Investitionen für das jeweilige Finanzinstitut ratsam wären. ICH WIEDERHOLE: Ich bringe hier zu Wort, was in Spanien allgemein gesagt wird.
    Dabei sprechen wir nicht von Projekten die einige hunderttausende Euro gekostet haben, sondern in die Zigmillonen gingen.

    Das alles lief soweit reibungslos, während der Inmobilienboom florierte. Als aber nun die Inmobilienblase geplatzt ist, ist die Rechnung nicht mehr aufgegangen und die faulen Kredite, die überbewerteten Inmobilien und die durch die Krise entstandene Unmöglichkeit die Inmobilienbestände der Banken zu veräussern haben zu dieser Finanzkrise geführt, in der sich die Politiker natürlich die Hände reinwaschen.
  9. #9

    was wir wählen bekommen wir

    Ohne Zweifel aufkommen zu lassen
    Wie Wir alle ,denke ich ein entspanntes Europa,ist für unser aller Lebenentwürfe unentbehrlich.
    Es geht nicht an die Griechen zu kritisieren.Es geht nich an den Spaniern ihre Sparkassen zu hinterfragen.Das hat
    keinen Schwanz vor dem € hier in Deutschland ernsthaft interessiert(ok wenn er international investiert hat!) Aber wir müssen doch nicht jedem seine selbstgemachten probleme lösen.Wir sollten den Gierhälsen in unserem Einfluss die Grenzen aufweisen die anderen in Ihrem.
    Um mich auf den Artikel zu beziehen ,irgentwelcheirgentwie
    von wem auch immer aufgestellte, verwaltungsangestellte,
    mischen sich in die Angelegenheiten einer Demokratisch gewählten Regierung ein.Also dafür hat sich kein aufrechter Demokrat von den Kaiserlichen niederreiten lassen,nicht Hier nicht im restlichen EUROPA.Sollten also die Gierhäse ,das Finanzeuropa kollabieren lassen,wünschte ich mir das die Idee von Europa,besonders in Ihrer Vielfälltigkeit erhalten bleibt.
    ALSO WÄHLE
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