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Hohe Zinsen für neue Schulden: Spanien warnt vor Finanzkollaps

REUTERSDie drastischen Worte kommen direkt aus der spanischen Regierung: Die Finanzmärkte seien für sein Land praktisch dicht, sagte Finanzminister Cristobal Montoro einem Radiosender. Hintergrund sind die stark gestiegenen Zinsen, die Spanien Anlegern für seine Anleihen bieten muss.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...837001,00.html
  1. #50

    Esp ? Fsef ?

    Zitat von lichtderaufrechten Beitrag anzeigen
    Deswegen wird es in kürze Eurobonds geben und auch
    Direkthilfen an Zockerbanken aus FSEF und ESP sowie EZB.
    Zockerbanken (Privat-Geschäftsbanken )drucken Geld .
    Die Banken sind ja ganz schön am schleudern, aber daß es dafür ein elektronisches Stabilitätsprogramm gibt, ist mir neu.
    Und was ist eigentlich ein FSEF ?
  2. #51

    Fair

    Zitat von analysatorveritas Beitrag anzeigen
    Für diese Überlegung dürfte es zu spät sein.
    Nö, eigentlich nicht. Denn es steht ja auf jedem Euro schon heute drauf, woher er kommt. Wir sagen einfach, dass überall, wo ein Bundesadler, Mozart oder beatrix drauf ist, das ist ein NordEuro und überall, wo eine Eule, Carlos oder eine Blumenvase drauf ist, dass ist ein SüdEuro.
    Das machen wir dann voll spontan, so dass niemand die SüdEuros schnell abdrücken kann.
    ich bin so clever, es ist kaum noch zum aushalten!
  3. #52

    Viva Espana

    Spanien ist nicht Griechenland, nicht Irland und nicht Portugal. Das sind zwar auch Problemfälle, aber "petitessen", verglichen mit Spanien. Alle Welt weiss: fällt Spanien, dann fällt die EU auseinander, in Starke und Schwache. Der Euro ist nur sekundär dabei. Und wenn das Herzstück Deutschland und Frankreich ist, dann hat Angie ein Problem, mit Hollande. Nix mehr Merkozy, das ist Vergangenheit. Das Grosskapital, die Anleger, die Investoren oder wie auch immer die "happy few" sich nennen, schauen schon mal weg von Europa, dorthin, wo sie noch reicher werden können, als sie ohnehin schon sind. Und so taumeln wir auf den Tag "X" zu. Eine Epoche geht wohl zu Ende.
  4. #53

    hienstorfer und sein Pawlowscher Hund

    Zitat von hienstorfer Beitrag anzeigen
    Sie kommen von Politikern wie Hollande und Lafontaine, die in der Vergangenheit für Schulden plädiert haben
    Haben Sie dafür irgendwelche Belege? Oder nur so eine Art "anti-links" Reflex? Lafontaine verließ die Bundesregierung (und Partei), weil diese ultra-neo-liberale Politik betrieb! Lafontaine war immer für eine Kontrolle der internationalen Finanzmärkte....aber ja, für Staats- und Bankenschulden sind halt immer die Linken verantwortlich....
  5. #54

    Satte Gewinne der Finanzwelt

    Zitat von ginfizz53 Beitrag anzeigen
    ...jetzt wollen die Heuschrecken, Zinsgauner, Spekulanten nicht mehr mitspielen...
    ...
    Ganz im Gegenteil, sie wollen nur höhere Zinsen kassieren. 6,7% sind nicht schlecht, aber da kann man noch mehr rausholen, siehe Griechenland.
    Die Finanzmafia will nur eins: möglichst hohe Zinsen auf europäische Anleihen bei gleichzeitiger Absicherung des Ausfall-Risikos durch Rettungsschirme, EZB und IWF, also kurz der Steuerzahler, und ihre Strategie geht bisher blendend auf.

    Dergestalt ist die Finanz- und Schuldenkrise ein gefundenes Fressen für die Finanzwelt, sie verdient sich dumm und dämlich. Allerdings muss die dauerhafte Risikoabsicherung vorhanden sein, aber dazu haben sie ja ihre willfährigen Polit-Marionetten!
  6. #55

    Endlich etwas tun

    Es würde mich wunder, wenn der Zusammenbruch ausbleibt. Einzelne Staaten haben in Europa scheinbar nicht mehr die Kraft, um eigenständig aus der Krise zu kommen. Die Staaten Europas sind untereinander stark verzahnt, und doch ist die Abhängigkeit von der Finanzindustrie so groß, das sie scheinbar machtlos sind.
    Viel zu lange wurde sich darauf verlassen, das sich die Finanzmärkte selber, im Sinne der Marktwirtschaft regulieren. Dazu wurde dieser Markt, durch extrem viel Geld, gestützt, nein, verzerrt. Mit diesem Geld wurde bis jetzt eine Verzögerung erreicht, nicht mehr.
    Es wurde Zeit erkauft zum handeln.
    Und?
    Haben wir nun ein starkes Europa? Eines das souverän und eigenständig ist?
    Nein. Wir leben immer noch in kleinen Fürstentümern, deren größtes Ziel es ist, den Lebensstil einer kleinen Schicht zu erhalten.
    Ein harter Schnitt und eine Neudefinition für die Finanzindustrie ist sinnvoll, ein auseinanderbrechen Europas nicht. Ob so etwas überhaupt funktioniert, weiß ich allerdings nicht.
  7. #56

    Chuck Norris kann den Euro retten

    Zitat von nomadas Beitrag anzeigen
    Und so taumeln wir auf den Tag "X" zu. Eine Epoche geht wohl zu Ende.
    Yep. Jeder Selbstbetrug hat irgendwann mal Realitätskontakt.
  8. #57

    Es gibt keine Lösung

    Zitat von Celegorm Beitrag anzeigen
    Einerseits ists natürlich ein Unding, den Teufel mit dem Beelzebub auszutreiben. Andererseits sollte man aber auch erkennen, dass es kaum sinnvoll ist, das süsse Gift der Staatsschulden und Wirtschaftsförderung plötzlich dann zu entziehen, wenn diese Länder eigentlich längst in einer tiefen Rezession sitzen. Sich da heraus sparen zu können ist doch so ein absurder ......
    Eigentlich müssten ja alle Länder des Südens 30% oder mehr abwerten, mit dem Euro geht dies nicht. Innere Abwertung ist zwar rein theoretisch möglich, doch die Schulden sind immer noch in Euro, also entsprechend höher im Verhältnis zum neuen BIP.

    Hach, was für eine tolle Währung ihr doch habt. Macht alles kaputt in Europa, den mühsam aufgebauten Frieden, die kleine Pension. Und dies nur, damit man beim Urlaub nicht Geld wechseln muss. Oder gab es noch einen anderen Grund zur Einführung? ;-)
  9. #58

    Zapatero-Zukunft

    War es nicht unter anderem der Spon, der Zapatero so himmlisch anfeuerte? Alles, was der Mann tat, wurde angeblich zu Gold. Und jetzt? Voll daneben?
  10. #59

    Der Mann behauptet

    "Der Risikoaufschlag bedeutet, für Spanien ist die Tür zum Markt geschlossen" und vergisst dabei, dass Spanien vor der EMU weitaus höhere Aufschläge zahlen musste (und konnte).

    Wie auch die anderen GIPSIFs. Es ist also eine Lüge, dass die Refinanzierungskosten zu hoch sind - die Länder sind nur inzwischen durch die de-facto Eurobonds zwischen 2001 und 2008 an niedrige Zinsen und die dadurch entstehenden Bequemlichkeiten gewohnt. Wie ein Alkoholsüchtiger im All-Inklusive-Urlaub.








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