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Hohe Vergütungen: Top-Manager rät Kollegen zu weniger Gehalt

DPADie Rekordgehälter für Konzernbosse schrecken selbst Manager auf. In einem Brief an seine Dax-Kollegen rät Commerzbank-Aufsichtsratschef Müller laut "Handelsblatt" zu Obergrenzen für Vorstandsbezüge. Nicht aus Bescheidenheit, sondern aus Angst vor staatlichem Zwang.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...829108,00.html
  1. #70

    Freiheit

    Zitat von innajjanni Beitrag anzeigen
    Nur steht es dem Manager frei direkt über sein eigenes Gehalt zu verhandeln, als Angestellter hat man da mit Sicherheit weit weniger Spielraum.
    Natürlich hat man diese Freiheit als Angestellter, und das nicht nur, wenn mal zum Beispiel als Vorstand angestellt ist.

    Zitat von innajjanni Beitrag anzeigen
    Es gibt also "Nichtsnutzmanager", die bereits mit einem "Top-Manager" auf einer Stufe stehen würden? Das widerspräche ja direkt der Aussage, das Manager ihr enormes Gehalt wirklich verdienen würden!
    Sie können sich gern noch alles mögliche ausdenken und darüber phantasieren, ob das einander widerspricht, aber ich werde nicht jeden Unug von Ihnen aus seine logische Konsistenz überprüfen. Ich sehe ja auch nicht in jeden Hundehaufen auf der Straße, um zu prüfen, ob ein Diamant drinsteckt.

    Zitat von innajjanni Beitrag anzeigen
    Die Einordnung in die verschiedenen Gehaltstufen sollte unabhängig von Lohnerhöhungen sein. Zwei verschiedene Paar Schuhe!
    Ich habe Ihr lustiges Modell im Gegensatz zu Ihnen schon verstanden.

    Zitat von innajjanni Beitrag anzeigen
    Ist er aber schon auf der höchsten Gehaltsstufe angekommen (und das will ich ja nicht bezweifeln, dass ein Manager ganz oben steht), kann er sein eigenes Gehalt nur noch höher schrauben, wenn alle Gehälter höher geschraubt werden.
    Ich bin ja gespannt, welche Leute sich bei Ihnen bewerben, wenn man ihnen von vorn herein erklärt, das anfängliche Gehalt sei schon die höchste Stufe, die sie je erreichen können, es könne, unabhängig von der Leistung, niemals eine Steigerung geben.

    Wie gesagt - Sie begreifen Ihr Modell nicht. Sie halten es für gerecht, dabei ist es nur umständlich und, wie sich nun zeigt, geschäftsschädigend.

    Zitat von innajjanni Beitrag anzeigen
    Wie - und das wollten Sie mir schonmal beantworten- rechtfertigt sich dieser Stundenlohn?
    Sie lenken ab. Sie begreifen schon ihr eigenes Lohnmodell nicht, und nun werfen Sie ganz andere Fragen auf. Machen Sie das doch, nachdem Sie endgültig aufgegeben haben, Ihre Stufenmodell zu begreifen. Dann ist es immer noch früh genug für Sie, auch am Verständnis der nächsten Frage zu scheitern.

    Zitat von innajjanni Beitrag anzeigen
    Ich für meinen Teil würde diesen Job auch für die Hälfte, für ein Viertel, ein Zehntel machen
    Sie können sich ja bewerben und als ersten Verbesserungsvorschlag zur Bewerbung gleich ein Lohnmodell hinzufügen, das Sie selbst nicht begreifen, Ihnen aber irgendwie gerecht erscheint.

    Zitat von innajjanni Beitrag anzeigen
    Die Gehaltsstufe macht sich einzig und alleine daran fest wie viel man wirklich (ist natürlich nach wie vor eine SUBJEKTIVE ANSICHT) leistet
    Erkennen Sie den Widerspruch innerhalb dieses einzigen Satzes?

    Zitat von innajjanni Beitrag anzeigen
    Sobald die Putzfrau 2% mehr Gehalt bekommt, bekommt dies auch der Manager. Falls das Gehalt des Managers zuvor verdoppelt wurde, wurde das Gehalt der Putzfrau ebenfalls zuvor verdoppelt.
    Ich sag ja: Sie begreifen nicht, was Sie tippen.
  2. #71

    Zitat von lezel Beitrag anzeigen
    [...]
    Anders gesagt: Sie haben gar nicht durchdacht, was Sie da tippen. Tippen geht gut bei Ihnen, das muß ich zugeben. Durchdenken weniger gut. Sie wissen selbst nicht, ob Sprünge zwischen den Stufen möglich sein sollen oder nicht, und Sie ändern Ihre Ansicht je nach dem, welches Beispiel ich Ihnen präsentiere.
    Nana. Mäßigung bitte. ;)

    Es ist nicht nur so, daß Ihr Konzept nichts taugt. Sie haben gar keins.
    Ist sicherlich ausbaufähig. Aber im Grunde klingt das sehr nach Tarifsystem. Da gibt es ja auch Gehaltsstufen und eine Feinaufteilung (nach Alter oder Betriebszugehörigkeit). Ist also zumindest nicht total aus der Luft gegriffen.

    Ja, das ist das lustigste an Ihrem Vorschlag: Wenn das nächste Mal eine Putzfrau 2% mehr Lohn bekommt, dann erhöht sich natürlich auch das gerade verdoppelte Gehalt des Managers um weitere 2%. Sonst wäre das ja in Ihren Augen unsolidarisch oder ungerecht oder so was.
    Nicht wenn EINER Putzfrau das Gehalt erhöht wird, sondern das Basisgehalt für Putzfrauen allgemein (bzw. in der Firma) angehoben würde. Das Widerspricht natürlich Ihren Vorstellungen von Vertragsfreiheit und freien Lohnverhandlungen (wobei hier eine Putzfrau sowieso einen ziemlich schlechten Stand haben dürfte). Ich kann es mir für die Wirtschaft bzw. alle Bereiche (also auch die ohne Gewerkscahft) auch noch nicht so wirklich vorstellen. Sich darüber lustig zu machen, ist allerdings nicht konstruktiv.
  3. #72

    Zitat von lezel Beitrag anzeigen
    Nein. Nicht nur nicht schnell, sondern gar nicht.
    Es wird nicht zum Märchen, indem Sie es so nennen.
    Da habe ich schon etwas stärkere Argumente gelesen. Von anderen.

    Zitat von lezel Beitrag anzeigen
    Natürlich hat man diese Freiheit (das Gehalt frei zu verhandeln, umb.) als Angestellter, und das nicht nur, wenn mal zum Beispiel als Vorstand angestellt ist.
    Das müssen Sie den einfachen Arbeitnehmern aber unbedingt mal mitteilen. Die scheinen das nämlich noch nicht zu wissen.
  4. #73

    solidarität geht verloren

    wenn es bei macht auch nur einmal auch um leistung ginge, leistung an der alle beteiligten gleichsam verdienen, dann wäre nichts dagegen einzuwenden. doch leider scheint es hier immer nur um das eigene ansehen bzw. wer hat jetzt am meisten zu gehen. traurig, denn das zerstört solidarität, sowie wie die bereitschaft sich einzusetzen. loyalität heißt, dankbar zu sein das man für jemanden arbeiten darf u davon existieren kann.

    ein mitarbeiter der merkt das das es so ist wird auch nur noch das tun was nötig ist. das man sich so ins eigene fleisch schneiden kann ist bitter, denn allein durch mitarbeitervorschläge sparen unternehmen milliarden im jahr. tolle rechnung. ich verdien als vorstand ein, zwei vielleicht drei millionen mehr, setze aber dafür die motivation und die bereitschaft der mitarbeiter aufs spiel was dem unternehmen vielleicht 5-6 millionen gebhracht hätte.


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