DPADie Rekordgehälter für Konzernbosse schrecken selbst Manager auf. In einem Brief an seine Dax-Kollegen rät Commerzbank-Aufsichtsratschef Müller laut "Handelsblatt" zu Obergrenzen für Vorstandsbezüge. Nicht aus Bescheidenheit, sondern aus Angst vor staatlichem Zwang.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...829108,00.html
Bogen, der überspannt wird, bricht irgendwann.
Klingt mir ein bisschen so wie:
"Hey, das dumme Volk merkt langsam, dass wir sie richtig verarschen. Wir sollten mal einen Gang zurückschalten, damit unser Weisungspotential an die Poltik nicht verlorengeht und wir nachher vielleicht noch gelyncht werden..."
Ich frage mich, ob man wirklich 10 oder mehr Millionen pro Jahr braucht, um einen Manager dazu zu bewegen, motiviert zu arbeiten. (Wenn ja, dann gute Nacht)!
Diejenigen, die die Gehälter und Pensionszusegen begrenzen können, sind die Anteilseigner (Aktionäre), denn ihnen gehört der Laden. - Sie scheinen sich aber dessen oft nicht bewußt zu sein.
um darin Dagobert mässig zu baden? ansonsten kann ich mir das nicht vorstellen. Zumal die Kohle sicher nicht in D ausgegeben wird sondern sonstwo.
Wäre die Kohle auf die Arbeiter verteilt, kann man sicher sein es bleibt im Land und würde ausgegeben werden und die Wirtschaft ankurbeln.
Was ist eigentlich gerecht?
Ich würde ja eine Erhöhung aller Mitarbeitergehälter koppeln.
Jeder bekommt x% mehr und jeder Abteilungsleiter hat nochmals soundsoviel frei zu verteilen als Leistungsbonus ...
Und in dieses System werden die Manager natürlich mit reingepackt - sind ja auch nur Angestellte.
Dann können die sich gerne 50% Lohnerhöhung genehmigen. Die anderen Mitarbeiter haben da bestimmt nichts dagegen ;-)
Ein Unternehmen betreiben bedeutet keine Gewinngarantie. In der Personengesellschaft wird der Inhaber und damit Unternehmensleiter sich kein Gehalt genehmigen können bei ausbleibenden Gewinn, ohne an die Unternehmenssubstanz zu gehen. Ist es eine Kapitalgesellschaft, hat er ein Anspruch auf das Gehalt des Geschäftsführers laut Beschluss der Gesellschafterversammlung. Auch wenn er die selber ist (z.B. als Ein-Mann GmbH), muss er sich überlegen, ober das voll umfänglich in Anspruch nimmt. Sollte die eigene GmbH Pleite gehen, kann er sein Gehalt wie jeder Gläubiger aus dem Rest des Unternehmenswerts und dem Stammkapital fordern.
Manager bei Großkonzernen haben ebenso ein Anspruch auf ihre Bezüge, unabhängig vom Unternehmensgewinn. Sie sind nur Angestellte. Wie umfangreich und auf Grund welcher Erfolge variable Vergütungsbestandteile darauf einen Einfluss haben, das regelt der Vertrag. Ein Manager kann z.B. eine erfolgreiche Unternehmensfusion durchführen, während das Unternehmen darauf rote Zahlen schreibt. Das wäre eine normale Entwicklung, denn die Gewinne daraus setzen meist erst Jahre später ein. Insofern ist Gewinnzuwachs nicht das einzige Kriterium. Nur der Eigentümer (Aktionär) trägt hier das Risiko.