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Hohe Vergütungen: Top-Manager rät Kollegen zu weniger Gehalt

DPADie Rekordgehälter für Konzernbosse schrecken selbst Manager auf. In einem Brief an seine Dax-Kollegen rät Commerzbank-Aufsichtsratschef Müller laut "Handelsblatt" zu Obergrenzen für Vorstandsbezüge. Nicht aus Bescheidenheit, sondern aus Angst vor staatlichem Zwang.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...829108,00.html
  1. #20

    Zitat von lezel Beitrag anzeigen
    Gestern noch berichtete der Spiegel über Pensionsrückstellungen.

    So ganz geheim kann das Wissen also doch nicht sein.
    Wenn es jeder mit einem Blick in den Geschäftsbericht erfassen könnte, hätte der Spiegel nicht darüber berichtet.
  2. #21

    Jeder

    Bogen, der überspannt wird, bricht irgendwann.
  3. #22

    Geht am Problem vorbei

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Rekordgehälter für Konzernbosse schrecken selbst Manager auf. In einem Brief an seine Dax-Kollegen rät Commerzbank-Aufsichtsratschef Müller laut "Handelsblatt" zu Obergrenzen für Vorstandsbezüge. Nicht aus Bescheidenheit, sondern aus Angst vor staatlichem Zwang.
    Managergehälter sind nicht das Problem, wenn die Aktionäre das mitmachen.
    Man muss sich aber mal die Großaktionäre anschauen.
    Die Eigentumsverhältnisse in diesem Land sind das Problem.
  4. #23

    Klingt mir ein bisschen so wie:

    "Hey, das dumme Volk merkt langsam, dass wir sie richtig verarschen. Wir sollten mal einen Gang zurückschalten, damit unser Weisungspotential an die Poltik nicht verlorengeht und wir nachher vielleicht noch gelyncht werden..."
  5. #24

    Wo ist die Grenze?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Rekordgehälter für Konzernbosse schrecken selbst Manager auf. In einem Brief an seine Dax-Kollegen rät Commerzbank-Aufsichtsratschef Müller laut "Handelsblatt" zu Obergrenzen für Vorstandsbezüge. Nicht aus Bescheidenheit, sondern aus Angst vor staatlichem Zwang.

    Hohe Vergütungen: Top-Manager rät Kollegen zu weniger Gehalt - SPIEGEL ONLINE
    Ich frage mich, ob man wirklich 10 oder mehr Millionen pro Jahr braucht, um einen Manager dazu zu bewegen, motiviert zu arbeiten. (Wenn ja, dann gute Nacht)!
    Diejenigen, die die Gehälter und Pensionszusegen begrenzen können, sind die Anteilseigner (Aktionäre), denn ihnen gehört der Laden. - Sie scheinen sich aber dessen oft nicht bewußt zu sein.
  6. #25

    wenn

    Zitat von lezel Beitrag anzeigen
    Das sehen Sie sehr vernünftig.

    Die meisten Leute, die ich kenne, sehen das ähnlich.
    Sie arbeiten, um selbst gutes Geld zu verdienen.

    Ich kenne eigentlich überhaupt niemanden, des mit dem Ziel arbeitet, seinen Rücken zu krümmen, um damit einer Abzockerparty Vorteile zu verschaffen. Sondern die Leute verrichten zum eigenen Vorteil solche Arbeiten, für die sie selbst gut bezahlt werden.

    Das klappt auch ganz gut. Und da viele Leute so denken und manche Leute das Ganze gut organisieren, machen Unternehmen Gewinn.
    man denn Geld genug Geld verdienen könnte mit abhängiger Arbeit Herr Zetsche.
    für die Festangestellten Arbeiter bei VW und Mercedes usw. usw mag das noch funktionieren, aber dann wirds schon mächtig eng.
  7. #26

    Wozu?

    Zitat von lezel Beitrag anzeigen
    Dann fragen Sie offenkundig den falschen.

    Fragen Sie doch mal jemandanders, wozu jemand so viel Geld brauchen könnte. Es gibt durchaus Menschen, die das sehr gut einsetzen können.
    um darin Dagobert mässig zu baden? ansonsten kann ich mir das nicht vorstellen. Zumal die Kohle sicher nicht in D ausgegeben wird sondern sonstwo.
    Wäre die Kohle auf die Arbeiter verteilt, kann man sicher sein es bleibt im Land und würde ausgegeben werden und die Wirtschaft ankurbeln.
  8. #27

    Gerecht?

    Was ist eigentlich gerecht?

    Ich würde ja eine Erhöhung aller Mitarbeitergehälter koppeln.
    Jeder bekommt x% mehr und jeder Abteilungsleiter hat nochmals soundsoviel frei zu verteilen als Leistungsbonus ...

    Und in dieses System werden die Manager natürlich mit reingepackt - sind ja auch nur Angestellte.
    Dann können die sich gerne 50% Lohnerhöhung genehmigen. Die anderen Mitarbeiter haben da bestimmt nichts dagegen ;-)
  9. #28

    zur Sache

    Zitat von Schweijk Beitrag anzeigen
    .. Herr Zetsche.
    Meine persönliche Identität ist hier irrlevant.
    Wenn Sie hier mehr als heiße Luft produzieren wollen,
    dann versuchen Sie doch mal, was zum Thema zu sagen.
  10. #29

    Zitat von Zynisch_Kontrovers Beitrag anzeigen
    In jedem anderen kleinen bis mittelständischen Unternehmen bezieht der Geschäftsführer bzw. Inhaber (je nach Rechtsform die gleiche Person) alles, was nach Abgaben, Gehältern, sonstigen Kosten und ggf. Rückstellungen als Eigengewinn.

    Da ist das vollkommen ok, aber bei Managern von Großkonzernen nicht?
    Ganz abgesehen davon, dass die Bezüge weit weniger als der Überschuss nach den o.g. Kosten darstellt
    Ein Unternehmen betreiben bedeutet keine Gewinngarantie. In der Personengesellschaft wird der Inhaber und damit Unternehmensleiter sich kein Gehalt genehmigen können bei ausbleibenden Gewinn, ohne an die Unternehmenssubstanz zu gehen. Ist es eine Kapitalgesellschaft, hat er ein Anspruch auf das Gehalt des Geschäftsführers laut Beschluss der Gesellschafterversammlung. Auch wenn er die selber ist (z.B. als Ein-Mann GmbH), muss er sich überlegen, ober das voll umfänglich in Anspruch nimmt. Sollte die eigene GmbH Pleite gehen, kann er sein Gehalt wie jeder Gläubiger aus dem Rest des Unternehmenswerts und dem Stammkapital fordern.

    Manager bei Großkonzernen haben ebenso ein Anspruch auf ihre Bezüge, unabhängig vom Unternehmensgewinn. Sie sind nur Angestellte. Wie umfangreich und auf Grund welcher Erfolge variable Vergütungsbestandteile darauf einen Einfluss haben, das regelt der Vertrag. Ein Manager kann z.B. eine erfolgreiche Unternehmensfusion durchführen, während das Unternehmen darauf rote Zahlen schreibt. Das wäre eine normale Entwicklung, denn die Gewinne daraus setzen meist erst Jahre später ein. Insofern ist Gewinnzuwachs nicht das einzige Kriterium. Nur der Eigentümer (Aktionär) trägt hier das Risiko.








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