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Hohe Spritpreise: 15 Autos gegen den Benzin-Irrsinn

ToyotaJetzt zählt jeder Liter. Die Preise für Benzin steigen fast täglich, Sprit sparen heißt Geld sparen. Viele Autohersteller bieten dafür die passenden Modelle. Eine Auswahl von 15 Fahrzeugen, die weniger als vier Liter schlucken.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...824809,00.html
  1. #120

    Diese Pendler sehe ich auch.

    Zitat von willi2007 Beitrag anzeigen
    Ich sehe jeden Tage tausende Pendler die alleine im Auto sitzend zur Arbeit fahren. Als ob es in Zeiten des Internets und der sozialen Netzwerke keine Möglichkeit gäbe, Fahrgemeinschaften zu bilden. Aber nein jeder muss mit dem eigenen Auto fahren. Deswegen noch einmal. Der Sprit ist offenbar noch nicht teuer genug.
    Die meisten schleichen mit einem Kleinwagen hinter einem LKW hinterher um Sprit zu sparen.
    Eine 4-köpfige Familie braucht auch keine 100qm Wohnung, die können noch 3 Familien aufnehmen und nur die Küche heizen.
    Völlig richtig, Sprit ist noch nicht teuer genug. Also zurück ins Berlin von 1920. Autos, Wohnraum, Licht und Fleisch nur für die Reichen!

    Übrigens der Spritpreis ärgert mich auch, aber ich bekomme den von meinen Kunden bezahlt und privat fahre ich max. 5000 Km im Jahr.
  2. #121

    Genau!

    Zitat von doublebass Beitrag anzeigen
    dem stimme ich zu
    sprit ist immer noch zu billig
    Sprit nur für die Reichen! Da bin ich bei Ihnen, dann habe ich endlich Platz auf der Autobahn.
  3. #122

    Zitat von j.vantast Beitrag anzeigen
    Viel interessanter ist da die Motorsteuerung. Wie ich beschrieb hatte der A6 mit Chiptuning deutlich mehr Leistung bei weniger Verbrauch.
    Und bei der Motorsteuerung ist noch eine Menge Verbrauchsoptimierung drin. Das Argument, Chiptuning würde auf die Lebensdauer gehen gilt nicht. Das ist längst widerlegt. Moderne Motoren machen längst locker über 500.000km klaglos mit.
    Solange keine Extrem-Tuning betrieben wird und man nicht an tubiosen Tankstellen in abgelegenen Gebieten (außerhalb EU) tankt düfte bei fast allen Modellen Verbrauchssenkung und Leistungssteigerung möglich sein. Aber in vielen Ländern kann man eigentlich Identische Modell mit gleicher Bauteilen über anders eingestellt SW-Parameter teuer verkaufen.
  4. #123

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Jetzt zählt jeder Liter. Die Preise für Benzin steigen fast täglich, Sprit sparen heißt Geld sparen. Viele Autohersteller bieten dafür die passenden Modelle. Eine Auswahl von 15 Fahrzeugen, die weniger als vier Liter schlucken.

    Hohe Spritpreise: 15 Autos gegen den Benzin-Irrsinn - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Auto
    Wenn die Spritpreise tatsächlich entscheidend wären, würde man das dann nicht auf der Straße merken? Hätte es nicht zur Folge, daß überall merklich entspannter und spritsparender gefahren wird? Auf der Autobahn würde nur noch 120 km/h gefahren, im Stadtverkehr würden die Fahrzeuge dann nicht mehr wie bescheuert auf rote Ampeln hin beschleunigen und dann Vollbremsungen hinlegen, um danach bei grün wieder mit heulendem Motor fortbrausen.
    Leider merke ich nichts dergleichen. Die meisten Verkehrsteilnehmer verbrennen immer noch hirnlos ihren Sprit und kümmern sich nicht die Bohne um ihren Verbrauch. Und das, obwohl man besonders im Stadtverkehr die durch derartige Fahrweise erziehlte Zeitersparnis in Sekunden messen kann. Nein, im Grunde gehts den Meisten nur ums Heulen.
  5. #124

    Zitat von BeitragszahlerwiderWillen Beitrag anzeigen
    teurer Umbau? Der kostet oft weniger als 1500 Euro.
    Bei Umbauten hört man aber viel das oft der Verbrauch stark ansteigt.

    Zitat von BeitragszahlerwiderWillen Beitrag anzeigen
    Das hat man locker in 2 Jahren wieder eingespart und dann sind immer noch vier Jahre Zeit bis 2018.
    Wie soll das möglich sein wenn ich bei 15tkm/a aktuell ca. 1000 €/a Spritkosten habe?

    Zitat von BeitragszahlerwiderWillen Beitrag anzeigen
    Dann wird der Steuersatz um ca. 10 Cent erhöht - na und? Dann spart man trotzdem weiter, nur etwas langsamer...
    Dann geht du jetzt davon aus das man hier nicht gleich eine vollständige Steuerangleichung vornimmt.
  6. #125

    Klar

    Zitat von bauklotzstauner Beitrag anzeigen
    Warum nicht? Die Frage ist doch, wie man Ökologie definiert! Und leider läßt sich die Politik die Definition von der Autoindustrie aufzwingen - wie die "Umweltprämie" deutlich zeigte.

    Fakt ist aber: Um den Energieaufwand und Schadstoffausstoß zu erreichen, den die Herstellung eines neuen, "sauberen" Autos verursacht, muß man je nach Modell zwischen 80.000 und 120.000 Kilometer Auto fahren.

    Bezieht man dies in die Rechnung ein, ist es ökologischer, Autos so lange zu fahren, bis sie nicht mehr verkehrssicher sind. Tatsächlich wird ein solches Verhalten aber bestraft. ZB. mit der "Merkel-Steuer" (sie war ja mal "Umweltministerin) und der Feinstaubplakette.
    In der Gesamtbilanz sieht es freilich ganz anders aus. Daher werde ich mir auch erst einen neuen, energiesparenden Kühlschrank kaufen, wenn der alte hinüber ist ;-)
    Rein von den Kosten und der Ökobilanz würde ich gut dastehen, wenn ich eine 20 Jahre alte Ente fahren würde.
    Und in so einer Ente ist bei der Entsorgung nicht so viel "Sondermüll" enthalten.
    Das Thema Recycling und die Ökobilanz der Produktion wird nach meinem dafürhalten gerade bei E-Fahrzeugen und Hybrid-Modellen viel zu wenig beachtet. Die Produktion der Akkus ist teuer und das Recycling ist auch nicht ohne.
    Und auch der Strom für die Aufladung muss produziert werden.

    Die "Umweltprämie" sorgte nur dafür, das ein Grossteil der "entsorgten" Autos heute in Kasachstan rumfährt. Aus vielen Quellen weiss ich, das viele "Entsorger" die Autos ohne Brief ins Ausland verschmirgelt haben.
    Ein gutes hat die Umweltprämie aber trotzdem:
    Für viele Autos sind die Ersatzteile vom Verwerter dank Überschuss viel billiger. So kann ich ein altes Auto preiswert am Leben erhalten ohne das aufwändig produzierte Neuteile gebraucht werden.
  7. #126

    ach....

    das sind doch alles keine richtigen Autos. Vor allem gebe ich keine 20-30k für solche Elefantenrollschuhe aus. Da wähle ich doch lieber einen schönen geräumigen Gebrauchten mit Autogas-Anlage, welcher auch Antriebs-Komfort und -Faszination bietet.
  8. #127

    Zitat von maturin001 Beitrag anzeigen
    Die meisten Verkehrsteilnehmer verbrennen immer noch hirnlos ihren Sprit und kümmern sich nicht die Bohne um ihren Verbrauch. Und das, obwohl man besonders im Stadtverkehr die durch derartige Fahrweise erziehlte Zeitersparnis in Sekunden messen kann. Nein, im Grunde gehts den Meisten nur ums Heulen.
    Nuja, es gibt ne ganze Reihe von Menschen, die Ihre Fahrten nicht aus eigener Taschen bezahlen müssen, sondern die sich auch Ihre Privatfahrten von der Firma oder den Kunden bezahlen lassen.
    Bei uns in der Firma gilt das für alle Führungskräfte oberhalb des einfachen Mitarbeiters/Angestellten, das ist teil des Vergütungsmodells.
    Solche Menschen haben natürlich wenig Anreiz zum Sparen.
    gruß Slowboarder
  9. #128

    Na gut

    Zitat von maturin001 Beitrag anzeigen
    Wenn die Spritpreise tatsächlich entscheidend wären, würde man das dann nicht auf der Straße merken? Hätte es nicht zur Folge, daß überall merklich entspannter und spritsparender gefahren wird? Auf der Autobahn würde nur noch 120 km/h gefahren, im Stadtverkehr würden die Fahrzeuge dann nicht mehr wie bescheuert auf rote Ampeln hin beschleunigen und dann Vollbremsungen hinlegen, um danach bei grün wieder mit heulendem Motor fortbrausen.
    Leider merke ich nichts dergleichen. Die meisten Verkehrsteilnehmer verbrennen immer noch hirnlos ihren Sprit und kümmern sich nicht die Bohne um ihren Verbrauch. Und das, obwohl man besonders im Stadtverkehr die durch derartige Fahrweise erziehlte Zeitersparnis in Sekunden messen kann. Nein, im Grunde gehts den Meisten nur ums Heulen.
    Bei vielen ist es Jammern auf hohem Niveau. Bei mir gehts nicht um mein Geld, denn den Sprit bezahlt die Firma.
    Aber das Ganze nun so zu pauschalisieren geht ja auch nicht.
    Die von Ihnen genannten Kandidaten gibts immer. Die leben lieber unter der Brücke als den Fuss vom Gas zu nehmen. Und mit Vergnügen winke ich diesen Leuten zu, denn an der nächsten Ampel sehe ich sie wieder.
    In der Stadt spart man aber keine Sekunden, da spart man überhaupt nichts. Selbst auf der Strecke Hamburg - Berlin ist der Zeitgewinn nur marginal. Dafür schaffe ich Hamburg - Berlin incl. viel Stadtverkehr (ca. 800km) in und um Berlin selbst locker mit einer Tankfüllung (45 Liter).
  10. #129

    Der Verteilungskampf geht in seine heiße Phase

    Was für eine Diskussion um Symptome! Wie irrelevant ist es, ob die Spritpreise am Tag um 5 oder 10 Cent schwanken und auch, wenn sich die Mineralölkonzerne mit dieser Taktik zusätzliche Gewinne in die Schatulle tricksen, es ändert doch am Ausblick nichts.

    Es konkurrieren inzwischen 2,4 Milliarden Inder und Chinesen mit den "alten Industrienationen" um denselben Rohstoff, der immer knapper wird. Es werden natürlich einige nicht müde zu behaupten, dass noch viele bislang unentdeckte Quellen mit ominösen "neuen Technologien" zu erschließen seien. Nee, is klar. War dabei herauskommt, wenn man am Tiefseegrund bohrt oder in Kanada mit heißem Wasser das Zeug aus dem Boden spült, sieht man an der katastrophalen Umweltzerstörung. Warum lohnen sich solche Schweinereien? Weil der Ölpreis hoch genug ist um solche Techniken lukrativ betreiben zu können. Fazit: billiger wird's nicht - im Gegenteil.

    Der verschwenderische Umgang mit Energie ist für uns selbstverständlich geworden und damit Teil eines Lebensstils, der nicht mehr lange aufrechtzuhalten sein wird. Das einzusehen, ist schmerzlich, aber notwendig. Kaum jemand hat eine Vorstellung von der Energiemenge, die wir täglich durch Schornstein und Auspuff jagen. Ein passables Bild zur Verdeutlichung ist die menschliche Arbeitskraft: ein Mensch kann, z.B. auf einem Ergometer, dauerhaft ca. 60 Watt leisten. Damit läßt sich, sofern LED / Energiesparlampen verwendet werden, eine Wohnung beleuchten. Es ist noch kein einziger Kaffee gekocht, Wäsche gewaschen, geschweige denn 1 Kilometer gefahren worden.

    Rechnet man unseren Energieverbrauch in menschliche Arbeitskraft um, dann "beschäftigt" jeder Europäer im Durchschnitt ungefähr 60 sogenannte Energiesklaven, die kostenlos für ihn arbeiten. US-Amerikaner haben pro Kopf ca. 110 Heinzelmännchen am rackern.

    Was passiert, wenn die Nachfrage nach einer sich verknappenden Ressource rasant ansteigt? Die Antwort kennt jeder. Marktgesetze sind nun mal so. Aber was lesen wir hier? Diskussionen um fünf oder vier Liter Verbrauch auf 100 km. Merkt eigentlich jemand, dass hier absolut ungenügend an Symptomen herumgepfuscht wird? Der Preis für Kraftstoffe wird weiter und schneller steigen, und zwar so drastisch, dass sich viele fragen werden müssen, ob sie lieber tanken oder essen sollen. Inder und Chinesen werden sich ihren Teil vom Kuchen nehmen, und wer bei uns frühzeitig einsieht, dass sein Kuchenstück auf mindestens ein Viertel der heutigen Größe schrumpfen wird, wird zu den am besten Vorbereiteten gehören.

    Fest steht heute schon: unsere Transportleistung (pro Kopf bis national) lässt sich zukünftig nicht mehr aufrechterhalten. Regionalisieren Sie Ihr Leben beizeiten oder gehören Sie zu den Verlierern in einer energieärmeren Welt.








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