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Hohe Schuldenlast: Dramatischer Kurssturz bei Solarkonzern Q-Cells
Der größte deutsche Solarzellen-Hersteller Q-Cells steckt in schweren Nöten. Das Unternehmen kann mehrere 100 Millionen Euro Schulden voraussichtlich nicht zurückzahlen. Der Aktienkurs rauscht um rund 20 Prozent in die Tiefe.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...811119,00.html
- #220 30.01.2012 21:45 von
Die "Methode" von Burghardt zieht irreführende Schlüsse nach sich, wie man sieht. Seine Prozentangaben z.B. 50% Abweichung können mal 3 MW (bei einer Vorraussage von 2 MW) bedeuten, oder 15.000 MW (bei einer Vorraussage von 10.000 MW) ... lol. Die erste 50%-Abweichung von 1 MW hat keine Relevanz für das Netz-bei der zweiten 50%-Abweichung sieht es natürlich anders aus. Aber mir ist das ja völlig egal, wie er das betrachtet.
Wenn er und Sie meinen, dass 1.500 MW Prognoseabweichung bei einer 18 Stunden alten Prognose "erheblich" sind, dann kann ich Ihnen nicht weiter helfen. - #221 30.01.2012 21:59 von
Die Zahlen sind a) mit Vorsicht zu genießen b) ist die Prognose für 17 Uhr bereits 23 Stunden alt und c) verlinke ich Ihnen einen Auszug aus der dena-Netzstudie II:
Verbesserung der Prognosegüte der Windenergieeinspeisung
Die Prognosegüte der Windenergie kann bis 2020 um ca. 45 % verbessert werden. Die Verbesserungen beruhen [...]
Aus diesem Ergebnis ergibt sich für 2020 folgende vorzuhaltende Regelleistung, die im Bereich des heutigen Bedarfs liegt:
• Positive Sekundär- und Minutenreserve: 4.200 MW
• Negative Sekundär- und Minutenreserve: 3.300 MW
Dieses Ergebnis der dena-Netzstudie II hinsichtlich der Prognose der vorzuhaltenden Regelleistung liegt deutlich unterhalb des in der dena-Netzstudie I in 2005 prognostizierten vorzuhaltenden Regelleistungsbedarfs für 2020.
(S.19) - #222 30.01.2012 22:10 von
ich komme
Ihnen mal entgegen:
heute 12 Uhr bei Wind und PV -unabhängig jeglicher Vorhersage-
20 % der installierten Leistung war arbeitswillig.......................
Und wie sind nun Ihre genaueren Zahlen ?
Übrigens:
ich bin seit ca 10 jahren raus aus dem konkreten Hochspannungsversorgungssystem (KW,PSKW,UW,Netzknoten....),
insofern sollten Sie meine Bedenken zur jetzigen (bedingt sicheren) und künftigen Netzsteuerung bei über 50 % EE akzeptieren
oder (noch besser) zerstreuen. - #223 31.01.2012 09:01 von
Nochmals, die Güte eines Prognosemodells orientiert sich nur nach der Genauigkeit zwischen prognostizierter Einspeisung und tatsächlicher Einspeisung. Die absolut installierte Leistung ist da aussen vor.
Kraftwerke brauchen Vorlaufzeiten, Kraftwerkseinsatzpläne werden immer am Vortag erstellt. Von daher sollten die EE-Prognosen wenigstens 12 h bis 18 h mit hinreichender Genauigkeit abbilden.
Eine Prognoseabweichung von 1.500 MW ist erheblich und die Prognosemodelle sind unzuverlässig. Da helfen auch keine Links weiter, die Verbesserungen bis 2020 versprechen. Damit will man nur Zeit gewinnen und gibt indirekt doch zu dass das was heute abgeht nur ein besseres Ratespiel ist. - #224 31.01.2012 10:44 von
- #225 31.01.2012 10:53 von
titel
Nein. Wenn irgendein Wirtschaftssektor mit _freier_ Marktwirtschaft nichts zu tun hat, dann ja wohl der höchstsubventionierte und -reglementierte Energiemarkt, insbesondere der Markt für erneuerbare Energien. Der Vorgang ist ein schönes Beispiel, wie Planwirtschaft mal wieder gescheitert ist. Aber es steht nun mal die Legende von den "hunderttausenden Arbeitsplätzen" im Raum, die dort angeblich entstehen sollen - also hat die Politik diese Arbeitsplätze erkauft und nun geht ihr die Luft aus. Am Ende siegt eben doch immer die Realität. Und der Markt.
- #226 31.01.2012 23:19 von
Planwirtschaft
Zwei lesenswerte Artikel gibt es in der FAZ dazu:
Solarenergie - Fehlerhaftes System und
Erneuerbare-Energien-Gesetz - Lebenslüge Solarförderung - #227 01.02.2012 08:10 von
Wie
Wie richtige freie Marktwirschaft funktioniert bekommen wir ja drastisch vorgeführt, Lehmann&Brothers, Finanzkrise,u.s.w.!
Reparieren dürfen es dann die staatlichen "Planwirtschaftler"!
Kein Neubau von Gaskraftwerken, alles nur Gepoker der EVU´s, um auch "Abgreifen" zu können und den Staat(UNS) zu erpressen, um den entgangenen "ATOMBONUS" der abgeschriebenen AKW doch noch zu kassieren.
Es gibt nur eine Konsequenz:"Verstaatlichung der Sromverteilung"!! - #228 01.02.2012 23:00 von
- #229 02.02.2012 07:50 von
Die derzeitige Krise verdanken wir nicht den bösen Bankern, sondern der Politik ...
O je, dann würde ja das System sofort kollabieren, so besteht wenigstens die Hoffnung, daß die Menschen die staatlich geplante Fehlentwicklung gerade noch rechtzeitig erkennen.
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