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Hohe Gage: ARD-Gremien wollen Lierhaus austauschen

450.000 Euro bekommt Monica Lierhaus als Botschafterin der ARD-Fernsehlotterie -*das hat für viele gekündigte Abos und Unmut im Sender gesorgt. Nun wollen Aufseher in der ARD Lierhaus nach Informationen des SPIEGEL gegen ein "bekanntes Gesicht" austauschen - eines, das ohne Gage arbeitet.

http://www.spiegel.de/kultur/tv/0,1518,765507,00.html
  1. #210

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    Zitat von wortgewalt87 Beitrag anzeigen
    Nein. Der Botschafter für eine wohltätige Sache sollte auf eine Bezahlung verzichten (wie Fuchsberger oder Wickert), unabhängig davon, ob behindert oder nicht.
    Wenn die ARD-Fernsehlotterie eine rein wohltätige Einrichtung wäre, könnte ich Ihnen zustimmen. Ist sie aber nicht.
    Zitat von wortgewalt87 Beitrag anzeigen
    Sollte die Gage für Elstner wirklich stimmen, würde das mein Bild von diesem Mann massivst eintrüben.
    Das wäre konsequent.
  2. #211

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    Zitat von Brand-Redner Beitrag anzeigen
    Gott sei Dank haben wir Sie, denn Sie wissen das natürlich, nicht wahr?
    Nein, warum?
    Zitat von Brand-Redner Beitrag anzeigen
    Auf denn, lassen Sie uns teilhaben an Ihrer ErleuchtunG!
    Mache ich auf Sie einen erleuchteten Eindruck? Es tut mir leid, dass Sie zu dieser Fehleinschätzung gelangt sind.

    Vielleicht schaue ich nur etwas genauer hin und spare mir Aussagen über Dinge, die ich nicht weiß und auch nicht wissen kann.

    Und vielleicht denke ich auch etwas weiter.
  3. #212

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    Zitat von Marenga Beitrag anzeigen
    Es ist nicht nur peinlich, sondern eine bodenlose Unverschämtheit von Fr. Lierhaus, die ihr anvertraute Ansage der Lottozahlen gegen ein Entgelt von weit über 400.000 Euro überhaupt anzunehmen.
    So weit das der Presse zu entnehmen war, umfasst die Tätigkeit Lierhaus mehr, als nur die "Ansage der Lottozahlen".
    Zitat von Marenga Beitrag anzeigen
    Es spielt hier gar keine Rolle, wer den Vertrag mit wem geschlossen hat. Sie hätte ablehnen müssen, oder sollte sich verpflichten, jährlich mindestens 300.000 Euro an Behindertenprojekte weiterzugeben.
    Mal sehen. 400.000 Euro ist die Einnahme, die Lierhaus hat. Selbst wenn Sie bei der Lotterie angestellt wäre (was ich nicht glaube), ginge davon mindestens die Einkommenssteuer weg. Bei diesem Einkommen sind das nach meiner Kenntnis 47,48 %. Das macht "ein Netto" von weniger als 300.000 Euro. Würde sie Ihre Forderung erfüllen, käme also ein Minus heraus.
  4. #213

    Denker

    Zitat von Hagbard Beitrag anzeigen
    Mache ich auf Sie einen erleuchteten Eindruck? Es tut mir leid, dass Sie zu dieser Fehleinschätzung gelangt sind.

    Vielleicht schaue ich nur etwas genauer hin und spare mir Aussagen über Dinge, die ich nicht weiß und auch nicht wissen kann.

    Und vielleicht denke ich auch etwas weiter.
    So viel Angeberei grenzt ja schon fast eine Begabung!
    Sechs Zeilen Text ohne eine einzige konkrete Aussage zum Thema zeugen nicht unbedingt von kognitiven Fähigkeiten!

    Ich wiederhole die Frage: Wie viele Jahres- bzw. Monatsarbeitsstunden sind Ihres Erachtens einem Gehalt von 450 000 bzw. 37 500 Euro angemessen? Und wie viele davon kann eine Schwerbehinderte als Lotto-Moderatorin überhaupt leisten?
  5. #214

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    Zitat von Brand-Redner Beitrag anzeigen
    So viel Angeberei grenzt ja schon fast eine Begabung!
    Finden Sie?
    Zitat von Brand-Redner Beitrag anzeigen
    Sechs Zeilen Text ohne eine einzige konkrete Aussage zum Thema zeugen nicht unbedingt von kognitiven Fähigkeiten!
    Oha. Vielleicht lesen Sie den Beitrag, auf den ich mich bezog und meine Erwiderung darauf noch einmal im Zusammenhang und setzen IHRE kognitiven Fähigkeiten ein.

    Zitat von Brand-Redner Beitrag anzeigen
    Ich wiederhole die Frage: Wie viele Jahres- bzw. Monatsarbeitsstunden sind Ihres Erachtens einem Gehalt von 450 000 bzw. 37 500 Euro angemessen? Und wie viele davon kann eine Schwerbehinderte als Lotto-Moderatorin überhaupt leisten?
    Wo haben Sie diese Frage denn gestellt? Na ja, vielleicht ist mir auch wirklich etwas entgangen.
    Wie auch immer. Meiner Meinung nach ist das die falsche Frage. Zielführender wäre aus meiner Sicht zu fragen, welchen Gegenwert der Auftraggeber von Frau L. für sein Geld bekommt (oder zu bekommen hoffte). Bei der Beantwortung ist es vermutlich hilfreich, nicht nur Stunden zu zählen. Denn wie ich bereits schrieb: Ich weiß nicht, wie viele Stunden Frau L. arbeitet und Sie wissen es vermutlich auch nicht. Und vielleicht ist das auch gar nicht der Punkt.
    Ich versuche Ihnen meinen Standpunkt so nahe zu bringen: Wenn ein "kleiner" Arbeiter einer Fabrik eine Idee hat, wie die Firma 1.000.000 Euro pro Jahr spart, wie hoch sollte seine Prämie für diesen Verbesserungsvorschlag sein, wie soll sie berechnet werden? Würden Sie den Arbeiter am Erfolg seiner Idee beteiligen? Oder würden Sie sagen, dass er nur wenig Arbeitszeit aufgewandt hat, um sie zu Papier zu bringen - die er überdies ja auch schon mit seinem Lohn bezahlt bekommen hat?

    Und überhaupt. Was stimmt denn nun? 400.000 oder 450.000? Nicht dass das einen großen Unterschied macht. Aber interessieren würde es mich schon.
  6. #215

    Problematischer Vergleich

    Zitat von Hagbard Beitrag anzeigen
    Ich versuche Ihnen meinen Standpunkt so nahe zu bringen: Wenn ein "kleiner" Arbeiter einer Fabrik eine Idee hat, wie die Firma 1.000.000 Euro pro Jahr spart, wie hoch sollte seine Prämie für diesen Verbesserungsvorschlag sein, wie soll sie berechnet werden? Würden Sie den Arbeiter am Erfolg seiner Idee beteiligen? Oder würden Sie sagen, dass er nur wenig Arbeitszeit aufgewandt hat, um sie zu Papier zu bringen - die er überdies ja auch schon mit seinem Lohn bezahlt bekommen hat?
    Reine Suggestivfrage! Natürlich sollte der Arbeiter seine Tantiemen bekommen. Eine ganz andere Frage ist, wie viele Unternehmen heute (noch) dieser Ansicht sind.

    Das Hauptproblem allerdings ist die Unvergleichbarkeit beider Sachverhalte: Frua Lierhaus' Auftritte sparen der Lotterie kein Geld, sondern kosten zunächst eine "Kleinigkeit" (450 000 € war wohl zutreffend). Und zusätzliche Abonnenten scheint man durch diesen "Coup" auch nicht zu gewinnen - im Gegenteil! Also: Nicht alles, was hinkt, ist ein Vergleich.
  7. #216

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    Zitat von Brand-Redner Beitrag anzeigen
    Reine Suggestivfrage!
    Eigentlich nicht. Ich habe konkret gefragt, wie Sie sich verhalten würden ...
    Zitat von Brand-Redner Beitrag anzeigen
    Natürlich sollte der Arbeiter seine Tantiemen bekommen.
    ... was Sie ja auch beantwortet haben.
    Zitat von Brand-Redner Beitrag anzeigen
    Eine ganz andere Frage ist, wie viele Unternehmen heute (noch) dieser Ansicht sind.
    Richtig, eine andere Frage. Von mir nicht gestellt und meiner Ansicht nach bei dieser Diskussion auch irrelevant.

    Zitat von Brand-Redner Beitrag anzeigen
    Das Hauptproblem allerdings ist die Unvergleichbarkeit beider Sachverhalte:
    Ich glaube nicht, dass die beiden Sachverhalten unvergleichbar sind. In beiden Fällen geht es um die grundsätzliche Frage, ob der Wert eines Engagements tatsächlich immer nach Arbeitszeit berechnet weden kann oder soll. Das haben Sie beantwortet und wir sind in diesem Punkt einer Meinung.

    Zitat von Brand-Redner Beitrag anzeigen
    Frua Lierhaus' Auftritte sparen der Lotterie kein Geld
    Stimmt. Die Absicht des Engagements war es nicht Geld zu sparen (was aber vielleicht zutreffend ist, wenn Herr Elsner mehr bekommen hat, als Frau L. jetzt bekommen soll), sondern darum, höhere Einnahmen zu erzielen.
    Zitat von Brand-Redner Beitrag anzeigen
    , sondern kosten zunächst eine "Kleinigkeit" (450 000 € war wohl zutreffend).
    Stimmt. Das ist bei jeder Investition so. Im Idealfall lohnt sie sich aber und am Ende schaut ein Gewinn dabei heraus.

    Zitat von Brand-Redner Beitrag anzeigen
    Und zusätzliche Abonnenten scheint man durch diesen "Coup" auch nicht zu gewinnen - im Gegenteil!
    Stimmt. Für den Augenblick schaut es so aus. Mal sehen, wie sich das entwickelt. Angeblich soll Lierhaus ihren Auftrag ja behalten. Also werden wir die Gelegenheit haben, zu sehen, wo das hinläuft.
  8. #217

    Wo bleibt da die Gerechtigkeit?

    ok, die frau hatte pech. aber wieviele "normale" leute haben das? vielleicht wäre es ne schöne sache, "normale" gehandicapte menschen diesesache moderieren zu lassen? im wechsel? ds wäre authentisch und man hätte nicht den blöden bigeschmack. 450000 euro gage sind für 1 aufitt/woche total überogen und für jedenhart arbeitenden menschen ein schlag ins gesicht.


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