Die Preise für Öl und Gas sind in diesem Jahr stark gestiegen, das bekommen nun auch Verbraucher zu spüren. Die Heizkosten ziehen kräftig an, es drohen hohe Nachzahlungen. Doch mit ein paar Tricks lässt sich ordentlich Energie sparen.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/ser...801072,00.html
Wir reden doch über Absenkphasen im Heizbetrieb, oder?
Da sage ich doch 1. nur, dass es am energiesparendsten ist, wenn während der Absenkzeiten gar nicht geheizt wird.
Weiter sage ich, also 2., dass innerhalb dieser Absenkzeiten in normalen Wohnungen die Räume nicht so stark auskühlen, auch nicht unter 10°C Außentemperatur. Ich wohne in Bremen. Bei -10°C würde meine Frau auch nachts heizen wollen. Aber das ist ein Komfort-Wunsch. Genauso wie der Komfort-Wunsch nach 24°C, wenn die Wände morgens kühler sind als am vorherigen Abend.
Das sind zwei Paar Schuhe!
Das mit der Feuchtigkeit in den Wänden ist in der Heizperiode selten ein Argument, das zieht: Die Heizphase ist deutlich länger als die Absenkphase und deshalb wird die Wand nicht feucht werden während der relativ kurzen Absenkphase über Nacht. Sie wird nur mehr oder weniger abkühlen.
Zum Aufheizen nach der Absenkphase (ob Luft, Wand,Inneneinrichtung, Swimmingpool oder...) brauchen sie nicht mehr Energie als zum Warmhalten und Weiterheizen, das ist physikalisch bedingt. (Selbst wenn sie zum Aufheizen die Lufttemperatur etwas höher machen.) Messen sie doch einfach! Denn die Objekte geben je mehr Energie nach draußen ab, je wärmer sie sind. Wenn sie kühler sind morgens vor Heizbeginn, ist der Wärmeverlust nicht mehr so hoch wie am Abend vorher. Und zum Wiedererwärmen brauchen sie auf keinen Fall mehr Energie als zum vorher Warmhalten und Weiterheizen.
Vergleichen sie doch ihre sonstigen Erfahrungen mit dem Wand-Beispiel.
In keinem anderen Bereich wird behauptet, was einem hier von sog. Experten geraten wird: Aus Energiespargründen nicht die Heizung ausschalten, sondern auf niedrigem Niveau weiterheizen.
Tut mir leid: Das widerspricht meinen sämtlichen Erfahrungen, dem was ich gelernt habe und dem, was ich messen kann.
Vielleicht machen Sie sich mal über das Thema "Wärmeempfinden" kundig, bevor Sie sich hier den Spötter heraushängen lassen.
Ob Sie sich in einem Raum wohlfühl oder ob Sie frieren hängt tatsächlich stark davon ab, wie warm die Sie umgebende Materie (Boden, Wand, Decke, Möbel) ist. Die Lufttempereatur ist sekundär.
Wenn Sie also nur die Luft erwärmen, die Wände aber kalt sind, brauchen Sie eine höhere Lufttemperatur, damit Sie sich wohl fühlen.
Wenn Sie dafür sorgen, dass die Wände Wärme aufnehmen können, aber nicht nach draußen weiterleiten (Wärmedämmung) vermeiden Sie nicht nur Wärmeverluste, Sie sparen auch, weil eine niedrigere Lufttemperatur ausreichend ist.
Wenn die 20 Grad nur die Lufttemperatur betreffen, die Wände aber kalt sind, fühlt sich das kälter an, als eine Lufttemperatur von 18 Grad bei "warmen" Wänden.
Grund: Der Mensch reagiert eher auf Strahlungswärme, als auf warme Luft.
Sie können das leicht selbst feststellen: An einem kalten, aber sonnigen Wintertag fühlt es sich in der Sonne angenehmer an, als im Schatten, obwohl die Lufttemperatur in beiden Fällen die gleiche ist. Im Gegenzug: An einem bewölkten Tag mit eher gemässigten Temperaturen hat man eher das Gefühl, "dass es kalt ist".
Mit diesem können Sie fast alle Geräte kontrollieren. Ich kenne von fast allen meiner Geräte(außer Herd und Durchlauferhitzer) den Stromvebrauch, wo sich dieses Ding zwischenklemmen lässt. So lassen sich "Stromdiebe" schnell erkennen. Mein Fernseher von Panasonic war so einer. 40 Watt Stromverbrauch trotz mechanischem Schalter. Seitdem ist er an einer extra Steckdosenleiste. Sollte es nicht helfen, so wenden Sie sich doch einfach an ihren Stromversorger oder einen Elektriker. Dieser sollte aufdecken könmnen, wo der Mehrverbrauch herkommt.