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Hohe Energiepreise: Wie Sie dem Heizkosten-Schock entgehen können

Die Preise für Öl und Gas sind in diesem Jahr stark gestiegen, das bekommen nun auch Verbraucher zu spüren. Die Heizkosten ziehen kräftig an, es drohen hohe Nachzahlungen. Doch mit ein paar Tricks lässt sich ordentlich Energie sparen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/ser...801072,00.html
  1. #70

    X

    Zitat von neutrina Beitrag anzeigen
    Tja, das ist eben frei, unsoziale Marktwirtschaft: Wird das Öl zu teuer, propagiert man Gas. Wird das gas zu teuer, lenkt man die Deppen zum Feuerholz, das dann natürlich auch teurer wird.

    Das ist genauso, wie man seinerzeit die Autofahrer zum Diesel hingelenkt hat. Nachdem nun so viele Leute Diesel fahren, zockt man die auch ab.

    Man kann sich wenden wie man will - man ist Opfer.
    Ich meinte eher, das die Konzerne, allem sparen zum Trotz, mit einer Energiepreissteigerung antworten. Die steuern einfach dagegen an. Sie beschreiben einen Trend dem man folgen soll. Aber nicht muß.
  2. #71

    ?

    Zitat von WHO23 Beitrag anzeigen
    Sie verstehen es nicht, aber egal.
    Niemand scheint Sie zu verstehen.

    Ich verstehe vor allem eines nicht: Wenn Sie sich schon vor 40 Jahren mit Heizungsbau befasst haben - warum fragen Sie hier nach irgendwelchen Experten?
  3. #72

    Natürlich verstehe ich das, aber...

    Zitat von WHO23 Beitrag anzeigen
    Ja wenns draußen 10 Grad hat.
    Sie müssen nicht nur die Luft aufheizen, sonder die Wände, Decken, Fußboden und die Inneneinrichtung.
    Verstehen Sie aber nicht, ok.
    Selbst wenn Sie 20 Grad in der Bude haben, und die Umgebungstemperatur nur 14 Grad hat, ist es "kalt".
    Wenn Sie 18 Grad im Zimmer haben, und die Umgebungstemperatur beträgt 17 Grad, ist es mollig warm.
    Aber wem erzähl ich das.:-(
    Wir reden doch über Absenkphasen im Heizbetrieb, oder?
    Da sage ich doch 1. nur, dass es am energiesparendsten ist, wenn während der Absenkzeiten gar nicht geheizt wird.
    Weiter sage ich, also 2., dass innerhalb dieser Absenkzeiten in normalen Wohnungen die Räume nicht so stark auskühlen, auch nicht unter 10°C Außentemperatur. Ich wohne in Bremen. Bei -10°C würde meine Frau auch nachts heizen wollen. Aber das ist ein Komfort-Wunsch. Genauso wie der Komfort-Wunsch nach 24°C, wenn die Wände morgens kühler sind als am vorherigen Abend.
    Das sind zwei Paar Schuhe!

    Das mit der Feuchtigkeit in den Wänden ist in der Heizperiode selten ein Argument, das zieht: Die Heizphase ist deutlich länger als die Absenkphase und deshalb wird die Wand nicht feucht werden während der relativ kurzen Absenkphase über Nacht. Sie wird nur mehr oder weniger abkühlen.
    Zum Aufheizen nach der Absenkphase (ob Luft, Wand,Inneneinrichtung, Swimmingpool oder...) brauchen sie nicht mehr Energie als zum Warmhalten und Weiterheizen, das ist physikalisch bedingt. (Selbst wenn sie zum Aufheizen die Lufttemperatur etwas höher machen.) Messen sie doch einfach! Denn die Objekte geben je mehr Energie nach draußen ab, je wärmer sie sind. Wenn sie kühler sind morgens vor Heizbeginn, ist der Wärmeverlust nicht mehr so hoch wie am Abend vorher. Und zum Wiedererwärmen brauchen sie auf keinen Fall mehr Energie als zum vorher Warmhalten und Weiterheizen.

    Vergleichen sie doch ihre sonstigen Erfahrungen mit dem Wand-Beispiel.
    In keinem anderen Bereich wird behauptet, was einem hier von sog. Experten geraten wird: Aus Energiespargründen nicht die Heizung ausschalten, sondern auf niedrigem Niveau weiterheizen.

    Tut mir leid: Das widerspricht meinen sämtlichen Erfahrungen, dem was ich gelernt habe und dem, was ich messen kann.
  4. #73

    ...

    Zitat von WHO23 Beitrag anzeigen
    Sie gehen morgens zur Arbeit, machen Ihre Heizung aus.
    Um 17 Uhr kommen Sie zurück, Wohnung so um die 10 Grad.
    Was müssen Sie jetzt aufheizen, nur die Luft in Ihrer Wohnung?
    Also wenn ich abends nach Hause komme, sind's meist 15 bis 16 °C.
  5. #74

    ...

    Zitat von MTheresa Beitrag anzeigen
    Aha, die DENA möchte uns also 18 Grad in der Küche schmackhaft machen. Ein Ort, an dem sich die gesamte Geschäftsführung der DENA und der gesamte Aufsichtsrat der DENA wohl niemals aufhalten? Sind ja schliesslich ausnahmslos Männer. Und im Schlafzimmer hoffen die Herren bei 18 Grad wohl auf häufigeres Kuscheln...?
    Frechheit.
    Bei mir unter der Decke sind's nachts schon so deutlich mehr als 20 °C, wozu dann heizen?
  6. #75

    ...

    Zitat von WHO23 Beitrag anzeigen
    Sie verstehen es nicht, aber egal.
    Klar, Sie sind hier der einzige große Versteher, ist klar.

    Als ob ich in meiner Wohnung dauernd an irgendwelchen Wänden klebe.
  7. #76

    ...

    Zitat von freigeist1964 Beitrag anzeigen
    Der beste Trick ist im November in die südlichen Gefilde zu entfliehen und im April wiederzukommen! Leider kann ich mir das nicht leisten....
    nützt doch nix: doppelte Miete zuhause und im Süden!
  8. #77

    .

    Zitat von neutrina Beitrag anzeigen
    Logisch. Wenn ich mich in einen 17°-Sessel setze, ist es wärmer als wenn ich mich in einen 14°-Sessel setze.
    Stehe ich aber allein im Raum herum, ist die 20°-Luft wärmer als die 18°-Luft.

    Wenn Sie allerdings in Ihrem 20°-Raum an die kalten Wände und Möbel denken, kann es schon sein, dass Ihnen fröstelt.
    Vielleicht machen Sie sich mal über das Thema "Wärmeempfinden" kundig, bevor Sie sich hier den Spötter heraushängen lassen.

    Ob Sie sich in einem Raum wohlfühl oder ob Sie frieren hängt tatsächlich stark davon ab, wie warm die Sie umgebende Materie (Boden, Wand, Decke, Möbel) ist. Die Lufttempereatur ist sekundär.
    Wenn Sie also nur die Luft erwärmen, die Wände aber kalt sind, brauchen Sie eine höhere Lufttemperatur, damit Sie sich wohl fühlen.

    Wenn Sie dafür sorgen, dass die Wände Wärme aufnehmen können, aber nicht nach draußen weiterleiten (Wärmedämmung) vermeiden Sie nicht nur Wärmeverluste, Sie sparen auch, weil eine niedrigere Lufttemperatur ausreichend ist.
  9. #78

    .

    Zitat von WHO23 Beitrag anzeigen
    So kann es gehen.
    20 Grad können kalt sein, und 18 Grad warm, warum?
    Gibt sicher einige Sparexperten die es erklären können.
    Wenn die 20 Grad nur die Lufttemperatur betreffen, die Wände aber kalt sind, fühlt sich das kälter an, als eine Lufttemperatur von 18 Grad bei "warmen" Wänden.

    Grund: Der Mensch reagiert eher auf Strahlungswärme, als auf warme Luft.

    Sie können das leicht selbst feststellen: An einem kalten, aber sonnigen Wintertag fühlt es sich in der Sonne angenehmer an, als im Schatten, obwohl die Lufttemperatur in beiden Fällen die gleiche ist. Im Gegenzug: An einem bewölkten Tag mit eher gemässigten Temperaturen hat man eher das Gefühl, "dass es kalt ist".
  10. #79

    Besorgen Sie sich einen Strommesser

    Zitat von **Kiki** Beitrag anzeigen

    Da macht mir der Strom mehr Kopfzerbrechen. Da ist der Verbrauch vor etwa einem Jahr um ca. 20 Prozent nach oben gegangen und seitdem konstant in dieser Höhe geblieben. Da ich keinen neuen Verbraucher angeschafft habe, hab ich mich sogar schon gefragt, ob irgendwer vielleicht meine Leitung angezapft haben könnte.
    Mit diesem können Sie fast alle Geräte kontrollieren. Ich kenne von fast allen meiner Geräte(außer Herd und Durchlauferhitzer) den Stromvebrauch, wo sich dieses Ding zwischenklemmen lässt. So lassen sich "Stromdiebe" schnell erkennen. Mein Fernseher von Panasonic war so einer. 40 Watt Stromverbrauch trotz mechanischem Schalter. Seitdem ist er an einer extra Steckdosenleiste. Sollte es nicht helfen, so wenden Sie sich doch einfach an ihren Stromversorger oder einen Elektriker. Dieser sollte aufdecken könmnen, wo der Mehrverbrauch herkommt.


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