Hohe Arbeitslosigkeit: Europas Jugend ohne Zukunft

Europas Jugend steuert in die Hoffnungslosigkeit: Mehr als 20 Prozent*der 15- bis 24-Jährigen haben keinen Job,*in Spanien ist inzwischen fast jeder Zweite arbeitslos - und die*Aussichten sind alles andere als*positiv. Selbst die scheinbar recht guten Zahlen aus Deutschland sind trügerisch.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...779610,00.html
  1. #130

    ein völlig unpassender Vergleich!

    Zitat von kamau Beitrag anzeigen
    der realitätsverlust in den einschätzungen ist bemerkenswert: was hätte der spiegel zu der situation der menschen nach 1945 geschrieben?
    durch die Währungsreform 1948 waren zunächst mal alle monetär gleich. Unterschiede durch mitgebrachten Besitztum wurden durch die "Droge" Optimismus ..einer beginnenden Wachstumsphase, basierend auf Tod, Krieg, Zerstörung und Wiederaufbau, kleingehalten. 65 Jahre danach ist jedoch die HOFFNUNG auf Teilhabe am Wohlstand für zu Viele in unerreichbare Ferne gerückt.
    Ein Vergleich für jene abgehängten Menschen lässt sich eher in den Wirtschaftsdepressionen zu End-Zeiten (1928-1933) der Weimarer Republik finden. Mit allen rechtslastigen "Nebenwirkungen"!
  2. #131

    Fragen

    Junge in Deutschland stärker von Arbeitslosigkeit bedroht als andere
    Wie jetzt? Ist es nicht so, dass wir Zuwanderung brauchen, damit hier die Wirtschaft nicht leidet? Wir haben doch massiven Fachkräftemangel! Das schreiben Sie u.a. Medien doch ... und nun ist doch alles ganz anders? Oder kann man das mit normalen Menschenvverstand nicht verstehen? Oder ist es doch alles ganz anders: Man schreibt, was opportun ist, ohne Rücksicht auf die Wahrheit?
  3. #132

    Wohl wahr !

    Zitat von Thor73 Beitrag anzeigen
    Ich möchte über die Gründe nicht spekulieren, warum litaneinenhaft immer wieder von Fachräftmangel raunened gewarnt wird. Doch erinnere ich mich noch sehr gut, dass während meiner Abiturphase (1993) geradezu.....
    Man sollte die Schuldigen beim Namen nennen. Sie haben das völlig richtig dargestellt.
    Unternehmerverbände
    Durchgeknallte Personalvorstände

    Blödssinnige Anforderungsprofile in Ausschreibungen
    (4 Sprachen perfekt auf 400 Euro Basis)
    Leiharbeitfirmen die in vorauseilenden Gehorsam Qualifikationen nieder machen (Sie könne nicht mit Coputer umgehen da sie zu alt sind! Bei 4 SAP Scheinen)
    Das schlimme ist nur man kann hier schreiben was man will Diese Leute erzählen auf Veranstaltungen immer den selben Qutach. Man muss ein Argument nur lange genug wiederholen und es wird wahr.
  4. #133

    ...

    Zitat von Taugur Beitrag anzeigen
    Nur 20% Jugendarbeitslosigkeit in der EU?
    Darunter der entsprechende Anteil mit Ausbildung und/oder Studium?
    So sieht also "Facharbeitermangel" aus? lol
    Das ist der Mangel an Kindern/Jugendlichen die unsere Renten erarbeiten sollen? rofl

    In der EU herrscht Freizügigkeit.
    Solange diese Quote EU-weit nicht unter 5% liegt gibt es nicht den geringsten Grund für Einwanderung aus Drittländern zu argumentieren.
    Und wenn wirklich lokal Fachkräfte fehlen dann muss ein Unternehmen eben die Löhne/Konditionen soweit anheben das sich ein Umzug von Valencia nach München lohnt.
    Genau.Man kann doch nicht von Fachkräftemangel reden, während gleichzeitig die meisten Jugendliche arbeitslos sind. Das widerspricht doch jeder Logik oder bin ich einfach zu blöd um dies zu verstehen?
  5. #134

    Schmutzige hande

    Studien haben ergeben dass 90% der junge leute ein stelle will wo mann sich nicht die finger krumm machen muss!

    Bankkauf,versicherung,borsenhandler etc.
  6. #135

    Ohne System

    Zitat von DanT. Beitrag anzeigen
    Der erste sinnvolle Beitrag.
    GENAUSO ist es!
    Merkwürdig, dass es einige AN immer noch nicht kapiert haben und bei jeder Arbeitszeitverlängerung und Jobzwang für jedermann (wo es kaum noch Jobs gibt) Beifall klatschen.

    Was wollen wir denn noch alles für den Joberhalt opfern?
    Umwelt? Freiheit? Demokratie? Selbstbestimmung?
    Die real existierende Globalisierung dient nur Reichen, der Finanzwirtschaft und Großkonzernen, die weltweit Arbeitnehmer, Völker, Staaten und Gesellschaften gegeneinander ausspielen und in einen ruinösen Preiskampf um die geringsten Abgaben treiben.
    Globalisierung kann, analog zu Europa, nur mit einheitlicher Wirtschafts-, Lohn-, Sozial-, Umwelt- und Steuerpolitik funktionieren.
    Andernfalls werden Menschen weiter gegen Menschen konkurrieren und kämpfen.
    Die Menscheit wird so aber NIE zusammenwachsen und damit auch keine globalen Probleme lösen können.
    Genau, wir verteilen um. Und dann? Abgesehen von der Neiddiskussion, die dann kurzzeitig beendet wäre, hieße das nur, dass jetzt andere das Geld hätten als vorher, gerechter wäre das nicht. Dann ginge alles wieder von vorne los. Insgesamt käme es nur zu neuen Ungerechtigkeiten. Welches tragfähige Gesellschaftsmodell hätten Sie denn? Welche Anreize zu arbeiten?
  7. #136

    Wandern Sie aus!

    Zitat von foxvonfuchs Beitrag anzeigen
    ...
    Was heißt für alles außer den nötigen ist kein Geld vorhanden. Kein Urlaub, kein nix. ...Die einzige Lösung ....
    Gut erkannt. Ein weiterer Punkt in meiner
    Zitat von kaminister Beitrag anzeigen
    Liste
    Gewerkschaften.

    Man positioniert sich als Opfer um Konkurrenz fern zu halten. Dass die Konkurrenz immer aus anderen Menschen besteht, die man ihrer Chancen beraubt verschweigt man lieber. Das Ergebnis: Zu viele Menschen haben ihren Verdienst nicht mehr verdient, sondern ertrickst.
  8. #137

    Billigobs sind politisch gewollt

    wie z.B. viele Kleine jobs tätigen als einen richtigen Arbeitsplatz zu haben. Zeitarbeit zu 8 Euro die Stunde etc ...
    Diese Zustände werden von der Politk gefördert, da diese "Arbeitnehmer" später einmal kaum Rentenansprüche haben werden. Man züchtet so schon mal günstige Rentner.
  9. #138

    ,.-

    Zitat von beraterit Beitrag anzeigen
    die GEsellschaft ist schuld, die Politik, die Banken und und und. Hier bei Spon gibt es ungefähr 10/12 linke Vögel, die für alles und jeden sofort auf die Gesellschaft und deren angeblich "unsoziales" Verhalten.....
    wenn sie dann mal im 21JH angekommen sind, lesen sie ihren post nochmal.
    wie können sie die 80er mit heute vergleichen? früher haben sie die straße gefegt, heute machts ne maschine, wie in so vielen anderen branchen.

    und ihr märchen, dass jeder alles erreichen kann, können sie ruhig für sich behalten. das ist schmarn.
    sie müssen wirklich mal in der realität ankommen!
    ach ja, die gesellschaft trägt sehr wohl eine mitschuld, aber die zusammenhänge sehen sie auch erst wenn sie im 21.Jh angekommen sind.
  10. #139

    Die Jugend hat ein tolles Leben

    auch ohne Arbeit, werden sie massiv von Eltern und Großeltern subventioniert. Haben alle ein gehobenes Anspruchsdenken und viele davon auch Vorstellungen von Arbeit, die völlig neben der Realität sind.
    Superstar, DJ, oder wenigstens Sport Millionär und wenn das nicht klappt, dann Sozialstaat oder wir gehen wie in England plündern. Geht auch ohne Arbeit...