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Hohe Arbeitslosigkeit: Europas Jugend ohne Zukunft

Europas Jugend steuert in die Hoffnungslosigkeit: Mehr als 20 Prozent*der 15- bis 24-Jährigen haben keinen Job,*in Spanien ist inzwischen fast jeder Zweite arbeitslos - und die*Aussichten sind alles andere als*positiv. Selbst die scheinbar recht guten Zahlen aus Deutschland sind trügerisch.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...779610,00.html
  1. #120

    die

    Zitat von Stammzelle Beitrag anzeigen
    wenn bei den demnächst stattfindenen Wahlen in Spanien die Francopartei (auch bekannt als Partido Popular, PP) die Macht übernehmen sollte.

    Die Reichen in Europa können schon mal ihre Einstellungspläne für Sicherheitspersonal überarbeiten.
    Aber soviel Wachmänner werden sie wohl nicht finden, um ihren Plunder zu schützen, wenn die große Jugendrevolte in naher Zukunft starten wird.
    Die Neidhammel sind unterwegs :D immerwieder ein Angriff auf meine Lachmuskeln^^ Ich bin nicht reich, aber ich verdien schon ganz gut, 40k, reicht mir erstmal, da ich noch jung bin, aber wer gibt mir das Recht, von irgendwelchen Reichen den Besitz zu ergaunern? Oder wer gibt einem Harz4ler oder Aufstocker bspw. das Recht mir was wegzunehmen, obwohl ich schon kräftig einzahle? Was soll man denn genau machen. Und das wichtigste, wer soll denn unterscheiden wer schuldig und wer unschuldig ist? Und das alle Reichen schuldig sind, ist ja nun wirklich totaler Schwachsinn
  2. #121

    Europas Jugend

    Da haben wohl die Regierungen versagt. Wenn das so weiter geht, droht der EU der Exodus bis das Gleichgewicht wieder hergestellt ist. Da alle Regierungen pleite sind, gibt es ohnehin nichts mehr zu holen. Man denktb schon, wie die Politiker. Am besten nichts tun und abwarten bis die Probleme verschwinden.
  3. #122

    Unis: unseriöse Arbeitgeber

    Zitat von Teppich-Luder Beitrag anzeigen
    Mittellose Hochschulabsolventen, die nicht sofort eine Anstellung finden, müssen Hartz-IV beziehen. Dann werden sie als Ein-Euro-Jobber von der Uni angeheuert, um an bisher normal dotierten Forschungsprojekten zu arbeiten. So geschehen in Hamburg z.B. Auch werden junge Arbeitslose in diesem Land mit sehr viel Druck dazu gezwungen, eine völlig ungeeignete Arbeit anzunehmen. In anderen Ländern ist so etwas, so weit ich weiß, in diesem großen Ausmaß nicht gängig. Diese Art Zwangsbeschäftigung korrigiert die Zahlen schön nach unten.
    Da stimme ich Ihnen vollstens zu. Universitäten gehören längst schon zu den unverschämtesten Ausnutzern dieser (gemachten) Perspektivenlosigkeit. Allerdings hält sich mein Verständnis für jene, die da mitmachen, in Grenzen. Ich würde lieber putzen, als mich für 0 Euro für die Lehre ausnutzen zu lassen. Und wenn das alle machten, könnten die Unis von heute auf morgen dicht machen.
  4. #123

    x

    Zitat von freddy loony Beitrag anzeigen
    Halte es fest! Die Wirklichkeit sieht anders aus.
    In meinem Bekanntenkreis gibt es keinen einzigen Jugendlichen der eine Festanstellung hat. Alles Zeitverträge, Vermittlungfirmen und Ausbeutung. Die Politik schaut zu. Und der Bürger schaut naiv verklärt in den Vollbeschäftigungshimmel.

    Träumt weiter ...
    In meinem Bekanntenkreis gibt es keinen einzigen zwischen 20 i. 30 der Arbeitslos ist! Jeder einzige davon ist unbefristet Angestellt und das obwohl niemand von uns Studiert hat....
    VIelleicht sollten Sie eher die Qualifikationen Ihrer Bekannten kritisieren statt "die Gesellschaft" dafür verantwortlich zu machen...
  5. #124

    Unsinnig

    Zitat von Kning Beitrag anzeigen
    Jaja... Was ist denn mit den Einsparungen im Bildungsbereich? Wer hat das zu Verantworten? Die Schüler? Was ist mit den spanischen Jugendlichen? Alles Rapper oder was? Nee. der Staat hat sich aus seiner Verantwortung eine ordentliche Ausbildung zu gewährleisten schon lange verabschiedet.
    Was schreiben Sie sich denn da zusammen?
    Nicht nur in Deutschland kann jedes Kind zur Grundschule, um anschließend an der denhöheren Stufen einen Abschluß zu erwerben. Wo hat hat sich der Staat aus irgendeiner Verantwortung geschlichen?
    Wer flüstert Ihnen bloß solchen Stuss ein?


    Und was die Gier angeht. Sehen Sie sich EON an. Weil die Gewinne SINKEN, sollen 15000 Leute entlassen werden. Es werden also noch Gewinne gemacht. Aber aus Sicht der Manager zu wenig. Dann entlässt man Leute und der Staat muss für diese Menschen aufkommen, damit die Rendite steigt.
    Es mag sie überraschen, aber Wirtschaftsunternehmen müssen wirtschaftlich geführt werden. Sie sind keine Hippie-Kommunen oder lächerliche DDR-Staatsbetriebe.
    Unternehmen, welche die Wirtschaftlichkeit aus den Augen verlieren, sind am Ende ebenso pleite wie der komplette Ostblock.
    Wenn Sie glauben, alles besser zu wissen und besser zu können, dann gründen Sie doch selbst ein Unternehmen. Da können Sie dann sehr gern unrentable Bereiche so lange stützen, bis der Gerichtsvollzieher kommt, weil alles "verstützt" wurde.

    Gewinne privatisieren und Kosten auf die Allgemeinheit umwälzen?
    Offensichtlich haben Sie diverse Zusammenhänge nicht erfassen können.
    Bei einem Arbeitsverhältnis zieht das Unternehmen seinen Gewinn aus der Tätigkeit des Mitarbeiters, während dieser seinen Gewinn aus der Entlohnung zieht.
    Wenn das Unternehmen feststellt, daß sich aus diesem Verhältnis kein oder nur noch ein unzureichender Gewinn erzielen lässt, wird das Verhältnis eben beendet.
    Wie sollte das Unternehmen ansonsten später noch irgendwelche Investitionen tätigen können, wenn es unrentable (oder gar im Saldo nur noch Kosten verursachende) Bereich unterhält?


    Es wäre an der zeit, diesem Denken mal einen Riegel vorzuschieben
    Ihnen schwebt die DDR 2.0 vor.
    Bedenken Sie jedoch: der Vorgänger wurde 1989 in einer Revolution zum Teufel gejagt.....
  6. #125

    ,.-

    Zitat von spiegelbild23 Beitrag anzeigen
    Das liegt haupsächlich daran, das diese Altersgruppe keine Lust auf arbeitenen hat. 80% der Hartz 4 Empfänger wollen gar nicht arbeiten und so auch diese Gruppe. Zumal hier auch noch der Vorteil besteht, dass die Eltern entsprechend unterstützen.
    Ich will zuerst mal leben und reisen iat da die Standardeinstellung.
    "40 Stunden arbeiten pro Woche? Ich habe da eher an 30 gedacht, will ja auch viel mit meinen Freunden unternehmen."
    ach du heilige sch**ße. was ist denn das für ein post?
    wo haben sie denn diese zahlen hergezaubert? belegbar?

    ein großteil der h4ler geht übrigens arbeiten und braucht h4 nur um aufzustocken. ein großteil ist alt und wird von der elite nicht als wertvoll angesehen.
    nur ein sehr geringer teil will in h4 leben. wenn es doch so toll ist sich auszuhalten, warum arbeiten sie denn? (kann ich ihnen sagen: weil sie keine lust auf armut haben, genauso wie die h4ler)

    ansonsten ist nicht genug arbeit vorhanden für alle menschen, das haben leider immer noch nicht alle begriffen.

    in deutschland gibts um die 23 mio vollzeitstellen aber 40 mio sozialversicherungspflichte beschäfitigte.
    also arbeit kanpp die hälfte in teilzeit/400€ jobs.

    es ist schlicht nicht genügend arbeit vorhanden, so einfach ist das.
  7. #126

    ....

    Zitat von beutzemann Beitrag anzeigen
    Das Geld ist falsch verteilt. Dies ist nun schon lange eine Binse. Würde von der Kapitalseite nicht immer nur auf die Aktien gestiert sondern ein Zusammenleben gefördert, wie es die Menschlichkeit diktiert und da über höhere Löhne nachgedacht und dem zur Folge die Arbeit und das Kapital gleichgestellt, sprich: die Aktien verbieten. Die Aktien dürfen vor allen Dingen zuerst nicht vererbt werden sondern an die Mitarbeiter des Erblassers verteilt werden. Da es sich widerspricht die Aktien zu verbieten und gleichzeitig an die Mitarbeiter zu verteilen(neu ist das nicht!) sollte mit der Verteilung begonnen werden. Somit würde eine Versklavung des Menschen schon mal ein Riegel vorgeschoben. Natürlich müßte der Handel mit Aktien eingeschränkt werden: Nu haut mich ;)

    Liebe Grüße, Beutz
    Ich werde Sie nicht hauen. Das was Sie da abgesondert haben, ist so absurd, dass es schon wieder lustig ist. Sie haben von mir heute die Goldmedaille in der Klasse "Schenkel-Klopf Post" gewonnen. Gratuliere!
  8. #127

    Bewundernswert

    Zitat von beraterit Beitrag anzeigen
    die GEsellschaft ist schuld, die Politik, die Banken und und und. Hier bei Spon gibt es ungefähr 10/12 linke Vögel, die für alles und jeden sofort auf die Gesellschaft und deren angeblich "unsoziales" Verhalten lospoltern.
    Schuld hat allein jeder einzelne ! Fragen sie doch mal, wieviel ihre gewohnte Umgebung verlassen, um zu arbeiten. Dann können sie schonmal 60 % der "9,1 % Jugenliche ohne Stelle" streichen - die wollen gar nicht wirklich. Dann ermitteln sie nochmal diejenigen, die eine Ausbildung beginnen würden, die NICHT ihrer Traumausbildung entspricht.
    Danach können sie nochmal 20 % streichen.

    Übrig bleibt ein Rest - der geht halt zu MCDonalds und konkurriert mit der dritten Welt.

    Ich kann dieses Geseiere von der schuldigen Gesellschaft nicht mehr hören. In diesem unseren kann jeder - wenn er denn nur will und auch den Arsch hochkriegt - alles erreichen.
    Es wird so gut wie ALLES angeboten - man muß es sich nur HOLEN. Die Gesellschaft ist NICHT dazu verpflichtet, Bildung und Wissen ins tägliche Fastfood zu mischen oder direkt in den Hintern zu blasen !

    Wir haben neben der Lehre noch Abendschulen besucht (die e als wir SELBST ausfindig gemacht haben), waren Mitglied in Stadtbüchereien und haben uns notwendiges Wissen angelesen.
    Bei uns gab es kein GOOGLE, das uns online 1000mal schneller weiterhelfen konnte, als jedes Buch.
    Wir haben bis zu 100 Bewerbungen geschrieben und sind für eine Kehrstelle um 4.00 Uhr aufgestanden und mit dem Fahrrad 30 km gefahren.
    Und wir haben schmutz Ein- und Sauerstoff ausgeatmet, während wir ohne Vorbereitung einen doppelten Triathlon gelaufen sind. Aber 10/12 der linken Vögel hier haben ja von echter Arbeit keine Ahnung. zum Glück gehör ich zu den anderen 5/6!!
  9. #128

    Wenig Geld ist halt kein Anreiz

    Zitat von johann24 Beitrag anzeigen
    Dass die Jugendarbeitslosigkeit in Deutschland immer noch bei 9,1 % liegt lässt in Anbetracht der unbesetzten Lehrstellen nur den Schluss zu, dass ein Großteil dieser Jugendlichen ohne Arbeit entweder unmotiviert oder völlig unqualifiziert ist. Ich kenne den Chef eines Elektroinstallationsbetriebes.....
    Es könnte aber auch am "Streik der Jugend" liegen: stellen Sie sich vor, wieviele davon vielleicht politisch wachsam sind und längst erkannt haben, dass sie für die Sünden ihrer Väter (= Staatsverschuldung) werden arbeiten müssen, bei geringem Lohn und hohen Steuern?

    Klar, es ist einfach zu generalisieren und der Jugend den "Null-Bock-Stempel" aufzudrücken. Sicher gibt's auch einige "Null-Bock-Vertreter". Die Mehrheit aber hat nicht "Null-Bock", sondern einfach kein Interesse daran, sich für wenig Geld krumm zu machen. Und: es fehlt einfach die Anerkennung. Ob man nun nicht anerkannt wird weil man ohne Job dasteht - oder nicht anerkannt ist, weil man für wenig Geld arbeitet, dann ist die Entscheidung leicht.
  10. #129

    Schwachsinniger Pessimismus

    Es gabe schon schlimmere Zeiten als heute, so dass die Überschrift absoluter Schwachsinn ist. Auch nach dem 2. Weltkrieg ging es voran.

    Das wichtigste ist, dass sich die Jugend engagiert, damit meine ich vor allem politisch. Demonstrieren ist zwar ok, aber nur wer in den Parteien wirkt, der wird etwas verändern.
    Es kann nicht sein, dass man sich beklagt, aber nicht bereit ist, etwas daran ändern zu wollen.


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