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Hohe Abschreibungen: BP macht Milliardenverlust

REUTERSDer sinkende Ölpreis und milliardenschwere Abschreibungen auf Raffinerien in den USA haben den Ölkonzern BP im zweiten Quartal in die roten Zahlen gestürzt. Der Verlust beläuft sich auf 1,4 Milliarden Dollar. Auch die Folgen der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko machen dem Unternehmen zu schaffen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...847384,00.html
  1. #1

    Wen interessiert das Gejammer?

    Oder sollen wir jetzt nicht nur Europa, sondern auch BP retten? Z.B. durch einen Solidaritätszuschlag von 5 Cent pro Liter beim Tanken?
  2. #2

    ...

    Zitat von passionsblume Beitrag anzeigen
    Oder sollen wir jetzt nicht nur Europa, sondern auch BP retten? Z.B. durch einen Solidaritätszuschlag von 5 Cent pro Liter beim Tanken?
    Wo interpretieren sie denn in den Artikel irgendeine Form von "Gejammer" oder gar den Ruf zur Hilfe?

    Eine ganz normale Pressemitteilung zu einem gewinnverwöhnten Unternehmen, das die übliche Erwartungshaltung diesmal nicht bedienen kann.
    Für Anleger sind solche Informationen durchaus wichtig... sonst heisst es hinterher wieder, dass "die Presse Informationen verschweigt, um den Aktionkurs von nem Großunternehmen zu schonen".

    Mit Verlauf - der Scherz, dass "wir" beständig die ganze Welt mit unserem Geld retten sollen hat sich schon lange totgelaufen und ist nur noch ein müder Kalauer.
  3. #3

    Sinkender Ölpreis?

    An den Tankstellen steigen die Preise derzeit, es sind ja Ferien. Wann endlich werden die Ölmultis an die Kette gelegt? Diese wiederkehrenden, jämmerlichen Versuche des Bundeskartellamtes, gegen die Preisabsprachen etwas zu unternehmen sind doch bloß reines Schaulaufen. Auch hier wird der Verbraucher wieder einmal mehr über den Leisten gezogen. Und komme mir hier keiner mit dem Markt. der Markt ist für den Menschen da und nicht umgekehrt. Wann haben Politiker endlich mal genug Eier, das mal zu beherzigen?
  4. #4

    Nachdenken und Nachsicht üben!

    @passionsblume gehört halt zu den 95% der Bevölkerung die das nicht interessiert, weil sie keine Aktien haben. Das Wort "Konzern" alleine genügt heute schon, das manchem Bürger der "Kamm schwillt" und meiner Meinung nach auch mit gutem Grund. Die Verknüpfung von Konzernen, Politikern und der Finanzwirtschaft ist nicht einmal moralisch korrekt, geschweige denn politisch.
  5. #5

    ...

    Zitat von franklin1157 Beitrag anzeigen
    An den Tankstellen steigen die Preise derzeit, es sind ja Ferien. Wann endlich werden die Ölmultis an die Kette gelegt? Diese wiederkehrenden, jämmerlichen Versuche des Bundeskartellamtes, gegen die Preisabsprachen etwas zu unternehmen sind doch bloß reines Schaulaufen. Auch hier wird der Verbraucher wieder einmal mehr über den Leisten gezogen. Und komme mir hier keiner mit dem Markt. der Markt ist für den Menschen da und nicht umgekehrt. Wann haben Politiker endlich mal genug Eier, das mal zu beherzigen?
    Und welche Eier sollen die Politiker denn haben, und welche Handhabe soll das Kartellamt denn haben?

    PreisABSPRACHEN sind in Bezug auf den Benzinpreis an der Tankstelle doch gar nicht notwendig. Und auf den Preis in Rotterdamm hat das Kartellamt so wenig Einfluss, wie ihnen irgendeine sudanesische Behörde vorschreiben kann, wieviel Geld sie auf ihrem Konto in Deutschland ansparen dürfen.
    Für Öl existiert ein Kartell - und sofern das außerhalb von Deutschland ist, haben wir schlichtweg keine Handhabe dagegen.
    Wir können den Verkäufern Repressalien androhen... aber wie sollten diese denn aussehen? Wollen wir Saudi Arabien mit Krieg drohen? Wollen wir den Ölkonzernen damit drohen, dass sie nicht mehr nach Deutschland importieren dürfen? Vielleicht Strafzölle einführen... ich glaube, das wäre alles nicht in ihrem Interesse.

    Die Welt hängt als Junkie am Öl... solange Öl immer noch günstiger ist, als Alternativen, haben wir nur die Wahl, eben den Preis zu zahlen, den der Verkäufer verlangt, oder schlichtweg auf die Ware zu verzichten.
    Und momentan ist es eben tatsächlich noch so, dass Öl auch bei dem hohen Preis immer noch deutlich günstiger und energiehltiger ist, als andere Alternativen... Verteilungsnetz ist wunderbar ausgebaut, die Motoren und Generatoren sind ausgereift... so schnell kann sich da keine Alternative gegen durchsetzen.

    Und NATÜRLICH ist Benzin in den Ferien teurer. Da wird mehr abgenommen - das zieht selbstverständlich auch mit sich, dass man mehr Geld dafür verlangen kann. Alles andere wäre unternehmerischer Irrsinn.... schließlich besteht die Gefahr ja nicht, dass der Kunde zur Konkurrenz rennen kann, und man das Geschäft verliert, weil man überteuert anbietet.


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