CorbisKnopf im Ohr, abwesender Blick, entspanntes Lächeln: Musikhören unterwegs ist dank Smartphone und iPod völlig selbstverständlich geworden. Die Boombox im Gehörgang hat allerdings auch Gegner - Hals-Nasen-Ohrenärzte fürchten Hörschäden bis zur Taubheit.
http://www.spiegel.de/gesundheit/dia...-a-876857.html
Das ist so nicht ganz richtig. Wie viel Schalldruck die Kopfhörer tatsächlich abgeben (und wieviel im Ohr ankommt), hängt im Wesentlichem vom Widerstand und Bauart ab. Z. B. in-ear-Hörer mit niedrigem Widerstand können bei gleicher Ausgangsleistung am z. B. Smartphone/MP3-Player einen höheren Schalldruck erzeugen als Bügelkopfhörer mit hohem Widerstand.Zitat von Artikel
Seit Jahren höre ich - natürlich mit einem guten Media Player und nicht mit einem Smartphone als Quelle - mit In-Ears Musik auf maximaler Lautstärke und kann keine Beeinträchtigung meines Hörvermögens feststellen. Zugegebenermaßen regele ich aber mit dem Equalizer Höhen stark und Mitten mäßig herunter.
Wenn ich mein Hörempfinden mit meinen Mitmenschen vergleiche, bin ich sogar recht empfindlich - andere stellen die Lautstärke z.B. beim TV für mich zu laut ein.
Wenn ich mit Kopfhörern Musik höre, muss es so laut wie möglich sein, da sonst das Hörvergnügen deutlich leidet. Je lauter die Musik, umso intensiver kann sie auch ihre Emotionen transportieren.
da erdreisten sich doch diese frechen und selbstmorgefährdeten Fußgänger so wie jeder Autofahrer Musik zu hören.
Geht ja gar nicht, wenn laut Musik dann nur im Auto.
ADAC und HNO Ärzte mal der selben Meinung und das obwohl fast jedes Autoradio mehr als 85db schaft und viele KFZ und Motoräder auch wesentlich darüber sind.
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Es gibt bekanntlich eine ganze Reihe von Lärmquellen, die von den Betroffenen unabhängig von Lautstärke, Dauer und persönlichem Nervfaktor (mitsamt zu befürchtender gesundheitlicher Schäden!) schlicht hinzunehmen sind - was konsequenterweise für alle (Lärmquellen wie auch davon genervte!) gelten muss ;-)
Kein Grund zur Aufregung also, wenn sich Leute freiwillig Lärm aussetzen und gar noch dafür bezahlen :-)
Aber beim Kopfhörer oder Hörstöpsel kann ich selbst entscheiden, was ich mir zumute. Und da besorgt es so mancher seinen Ohren aus Leichtsinn oder Dummheit heftiger als es manch andere Lärmquelle schaffen kann.
Ja - und es muss jedes Jahr auf's neue gebetet werden, solange dümmlich grinsende Jugendliche an ihren Gehörabgang arbeiten.
""Was verboten ist, ist die akustische Abschottung", erklärt ADAC-Verkehrsjurist Markus Schäpe. Die Musik auf den Ohren darf also auf keinen Fall lauter sein als die Klingel oder das Hupen anderer Verkehrsteilnehmer."
Da frage ich mich doch glatt, warum der ADAC dann nicht gegen illegal akustisch abgeschottete PKW-Karosserien vorgeht. Meine konforme Fahrradklingel wird von keinem PKW-Insassen im stark schallisolierenden Fahrzeuginnenraum wahrgenommen. Erst recht nicht, wenn das Autoradio läuft oder eine Unterhaltung stattfindet.
Nach Aussage des ADAC müssten alle PKW-Führer immer mit geöffneten Fenstern fahren, damit sie ihre Umwelt akustisch ausreichend wahrnehmen können. Alles andere ist lebensgefährlich für nicht durch 1,5 Tonnen Blech beschütze Verkehrsteilnehmer.
Es ist meist schon von außen hörbar, wenn Leute sich das Gehör wegschießen. Würde man fragen, ob ihnen das schadet, würden ALLE so Antworten wie Beitrag Nr. 3 - "ich höre gut und habe keine Probleme!". Lustig, dass der offensichtliche Unsinn dieser Aussage nicht auffällt, denn man selbst merkt einen Hörverlust als letztes und v. a. erst, wenn es zu spät ist. Viele sind auf einem guten Weg dahin.
Das Smartphones und MP3-Player in Deutschland keine schädlichen Lautstärken erreichen, ist allerdings kompletter Unsinn - fragen Sie doch mal einen HNO-Arzt...