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Höherer Grundfreibetrag: Steuerzahler können auf Entlastung hoffen

Deutschlands Arbeitnehmer haben bald mehr Geld in der Tasche. Laut Finanzministerium wird der Freibetrag, den sie nicht zu versteuern brauchen, ab 2013 steigen - von 8004 Euro auf 8352 Euro. Grund sind die steigenden Lebenshaltungskosten.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...829946,00.html
  1. #40

    na und!

    Zitat von max-mustermann Beitrag anzeigen
    ein Niedriglöhner zahlt so wenig Steuern das er den aktuellen Freibetrag schon nicht voll ausnutzen kann, diese Erhöhung nutzt mal wieder nur den Besserverdienern aber alle auch der Spiegel fallen darauf herein.
    Was heisst hier nur den Besserverdienern. Dafür arbeite ich auch wie ein Schw.... Besserverdiener werden in diesem Land geschröpft bis zum geht nicht mehr, gerade wenn man wie ich unverheiratet und Kinderlos ist. Ich habe mehr Abgaben als andere verdienen und egal wo wird versucht mir noch mehr abzunehmen. Ich bekome null vom Staat aber zahle für alle mit. So siehts in diesem Land nämlich aus.
  2. #41

    Zitat von blaudistel Beitrag anzeigen
    keine Steuern bezahlen weil sie zuwenig verdienen nützen diese sogenannten Entlastungen überhaupt nichts ...
    Ich hätte ja wetten können, das das Genörgel kommt. Das EXISTENZMINIMUM wird steuerfrei gestellt. Punkt. Dass davon nur profitiert, wer Steuern zahlt, sollte klar sein.

    Gegenvorschlag an alle Nörgler: Wir besteuern einfach die zu versteuernden Einkommen ab dem ersten Euro mit 1% und gehen dann allmählich in die Progression. Dann hätte schon der 1€-Jobber was davon, wenn er im nächsten Jahr auf 100€ angehoben wird. Im zweiten Jahr werden alle Meckern, die weniger als 100€ verdienen.
    Ne? Auch nicht? Ach so... klar. Wer Spitzensteuersatz hat, spart beim höheren Steuersatz natürlich mehr bei einer Erhöhung des Grundfreibetrags.

    Gegenvorschlag II: Wir besteuern schon den ersten Euro des zu versteuernden Einkommens mit dem Spitzensteuersatz. Dann sparen auch Geringstverdiener massig Steuern, wenn mal wieder ein Freibetrag angepasst wird.

    Es ist wirklich unglaublich, wie in diesem Land irgendwie jeder die Steuerprogression gutheißt, weil sie ja "oben" mehr Steuern erzeugt (ganz oben vielleicht effektiv nicht, aber das liegt nicht an der Progression). Und wenn eine Selbstverständlichkeit wie die Freistellung des Existenzminimums die daraus mathematisch zwingend folgenden Konsequenzen verdeutlicht, geht das Gejammer los.
    Es gibt ja wahrlich genug Ungerechtigkeiten in unseren Sozialsystemen - suchen Sie doch mal was richtiges raus.
  3. #42

    Zitat von zitzewitz Beitrag anzeigen
    Und die eingesparte Miete darf man dann gleich wieder an der Dorftankstelle abliefern
    Ne Tankstelle im Dorf darf man dann natürlich nicht erwarten. Die einzige bei uns im Dorf hat schon vor über 30 Jahren zu gemacht. Gibt natürlich auch keine tollen Clubs oder Bars, nur die verrauchte Dorfkneipe .

    Dafür fährt man dann halt nach der Arbeit tanken wenn man sowieso im unter 10km entfernten Industriegbiet ist und dort gleich beim Rewe die Wocheneinkäufe macht.
  4. #43

    Zitat von max-mustermann Beitrag anzeigen
    ein Niedriglöhner zahlt so wenig Steuern das er den aktuellen Freibetrag schon nicht voll ausnutzen kann, diese Erhöhung nutzt mal wieder nur den Besserverdienern aber alle auch der Spiegel fallen darauf herein.
    Es ist keine Erhöhung sondern die Beibehaltung des Status quo, der da heißt Existenzminimum ist steuerfrei!
  5. #44

    Zitat von spiegelleser987 Beitrag anzeigen
    Es wäre schon lustig, wenn Beamte, die dieses Mindesteinkommen ausrechnen, auch mal ein Jahr lang persönlich ausprobieren .....
    Warum? Leute, die sich über Besserverdienende auslassen, versuchen's doch meist auch nicht reich zu werden und wie diese zu leben. Die jammern einfach.
  6. #45

    Zitat von marc0815 Beitrag anzeigen
    sie haben 348 Euro mehr Steuerfreibetrag pro Jahr.
    Wenn sie 10-15.000 Euro verdienen (vielleicht 10% Steuersatz) haben sie 35 Euro pro JAHR mehr in der Tasche --> herzlichen Glückwunsch.
    Das sind dann 0,09 Euro pro Tag :))))

    Verdienen sie 30.000 (vielleicht 20% Steuersatz) haben sie 70 Euro im JAHR mehr in der Tache --> toll was :)?

    das steht natürlich nicht im Artikel...
    Tja, wenn man sich nicht einmal mehr über 70 Euro im Jahr freuen kann .... aber anderen dann Gier etc. unterstellen, gell?
  7. #46

    Steuern müssen sein

    Zitat von deeper Beitrag anzeigen
    Was heisst hier nur den Besserverdienern. Dafür arbeite ich auch wie ein Schw.... Besserverdiener werden in diesem Land geschröpft bis zum geht nicht mehr, gerade wenn man wie ich unverheiratet und Kinderlos ist. Ich habe mehr Abgaben als andere verdienen und egal wo wird versucht mir noch mehr abzunehmen. Ich bekome null vom Staat aber zahle für alle mit. So siehts in diesem Land nämlich aus.
    Sie armer selbsternannter Leistungsträger. In diesem Land sollte jeder Steuern nach seinen Möglichkeiten zahlen. Wenn man sich die Besserverdiener, zu denen Sie angeblich gehören, ansieht, dann sind die Spitzensteuersätze um Einiges zu gering. Man sollte den Spitzensteuersatz aus der Kohl-Zeit von 52% wieder einführen, damit wir ein funktionierendes Staatswesen weiterhin haben.
    Das der Staat für Sie nichts tut, ist Blödsinn. Sie haben von den Steuergeldern der Menschen in diesem Land eine gute Schulausbildung erhalten, durften auf Kosten der Steuerzahler evtl. auch noch studieren. Dieser Staat sorgt für Ihre Sicherheit indem er eine Polizei vorhält, er sorgt für ein funtionierendes Rechtssystem, Straßen, die Sie benutzen, werden aus Steuernmitteln gebaut und die vielen anderen Leistungen, die dieser Staat für Sie aufbringt. Aber mit einem beschränkten Horizont, der nur auf die eigene Gier ausgerichtet ist, sind das natürlich keine Leistungen. Man sollte mal etwas weiter denken, wenn der eingeschränkte Horizont eines selbsternannten Leistungsträgers das zulässt.
  8. #47

    Zitat von redwed11 Beitrag anzeigen
    Man sollte den Spitzensteuersatz aus der Kohl-Zeit von 52% wieder einführen, damit wir ein funktionierendes Staatswesen weiterhin haben.
    Allerdings haben unter Kohl ein weitaus geringerer Anteil der Steuerzahler diesen auch entrichten müssen. Heute wird schon die Mittelschicht mit dem Spitzensteuersatz konfrontiert.
  9. #48

    aber die...

    Zitat von Crom Beitrag anzeigen
    Warum? Leute, die sich über Besserverdienende auslassen, versuchen's doch meist auch nicht reich zu werden und wie diese zu leben. Die jammern einfach.
    Aber die, die das Mindesteinkommen berechnen, bestimmen auch die Höhe und Berechnungsgrundlagen der Steuern.

    Aber was solls, ab 20000 Euro Jahreseinkommen zählt man zu den Reichen, sagt das Finanzamt. Und wenn man mal als Selbständiger Pech hatte, der Kunde pleite gegangen ist und man ein ganzes Jahr umsonst gearbeitet hat, dann könnte man die Steuervorauszahlung reduzieren. Liegt das Jahreseinkommen dann weniger als 8000 muss man für 16000 Euro Steuern zahlen. Der Gesetzgeber hat sich dafür Möglichkeiten reserviert. Das habe ich vor 10 Jahren erlebt. Anmerkung des Finanzamts damals: "dann fahren Sie nicht so oft in Urlaub und nehmen keine so teuren Flugreisen. Dann können Sie auch Steuern zahlen. Den Staat interessiert nicht, ob oder wann jemand etwas verdient, er will das Geld vorab haben." Naja wenn man fast 100000 Euro nicht kriegt und davon die Hälfte vorher ausgeben musste ... ist ja ein lächerlicher Betrag.
  10. #49

    ein ...

    Zitat von redwed11 Beitrag anzeigen
    Sie armer selbsternannter Leistungsträger. In diesem Land sollte jeder Steuern nach seinen Möglichkeiten zahlen. Wenn man sich die Besserverdiener, zu denen Sie angeblich gehören, ansieht, ...
    Schon ab 20000 Euro Jahresbruttoeinkommen sind Sie Besserverdiener....








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