für die Arbeitnehmer in Betrieben, die (noch) einem Tarifverbund angehören.
Der große Rest aber hat weitaus niedrigere Erhöhungen erhalten, wenn überhaupt welche.
picture alliance / dpaDie relativ gute Stimmung in der deutschen Wirtschaft schlägt sich in höheren Gehältern nieder. Laut Statistischem Bundesamt haben die Tarifparteien im ersten Halbjahr oft Steigerungen von mehr als 3,5 Prozent vereinbart. Selbst nach Abzug der Inflation bleibt den Beschäftigten ein Plus.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/ser...853168,00.html
für die Arbeitnehmer in Betrieben, die (noch) einem Tarifverbund angehören.
Der große Rest aber hat weitaus niedrigere Erhöhungen erhalten, wenn überhaupt welche.
Problem dabei: viele Beschäftigte erhalten überhaupt keinen Tariflohn. Um die Wirtschaftsförderung Sachsen zu den Vorteilen des Wirtschaftsstandortes Sachsen zu zitieren: "Unmittelbare Tarifbindung < 10 Prozent, gewerkschaftlicher Organisationsgrad 15 - 20 Prozent,
Betriebsratsquote circa 30 Prozent."
Preisfrage: wie viele sächsische Arbeitnehmer profitieren von der guten Konjunktur?
Kein Wort dazu wie viele Beschäftigte von diesen exorbitanten Abschlüssen betroffen sind. Kein Wort über die Abschlüsse der vergangenen Jahre. Mogeleien bei Laufzeiten deutlich länger als ein jahr und dem Vergleich mit der jährlichen Inflationsrate. Es ist billig und erbärmlich wie hier Stimmung gemacht wird.
Und für wieviel % der Beschäftigten in Deutschland gilt dies? Wieviele sind im Rahmen eines Tarifvertrages angestellt? Anscheinend sind ja nicht einmal alle Berufsgruppen betroffen, für die es Tarifverträge gibt. … Vor allem aber: Wieviele der nicht nach Tarifen bezahlten Minijobber, Leiharbeiter etc. haben keine Lohnerhöhung bekommen. Ich wette, dass die Lohnsteigerungen im Tarifbereich durch die Lohndeckelungen und die Ausweitung des Niedriglohnsektors gesamtvolkswirtschaftlich mehr als aufgewogen werden … aber wo kämen wir denn hin, wenn solche Zusammenhänge ausgerechnet im SPIEGEL vielleicht objektiv berichtet werden würden …?
irgendwie hatte ich jetzt erwartet etwas von: satten 6% auf die nächsten 6 Jahre oder sowas zu lesen... aber respekt - hält sich ja alles in Grenzen.
(wie darf man das Posting jetzt verstehen ;-)) )
Die Target-2 Kredite an die EU-Partner geben darüber auskunft, was dem Arbeitnehmer vorenthalten wurde. Um dien Betrag wurde das Einkommen der Arbeitnehmer gemindert - die Massenkaufkraft und die Binnenkonjunktur auf Kosten besserer Experte vermindert.
Auch kann der Arbeitnehmer schlechter in Griechenland, Italien & Co einkaufen (bzw. in Urlaub fahren) - da diese Kaufkraft über Target-2 zu den EU-Partnern abgeflossen ist.
Ohne die Target-2 Mechanismen des Euro hätte der Arbeitnehmer eine wesentlich bessere Kaufkraft - und die Wirtschaft in den EU-Südländern könnte sich über mehr dt. Kunden freuen!
aber wie hoch ist die Inflationsrate? Was bleibt wirklich übrig und die vielen anderen Arbeitnehmer der Firmen mit Haustarif sowie der gesamte öffentliche Dienst gehen leer aus und dürfen trotzdem für alles mehr bezahlen..
eine Steigerung wie Herr Wulff sie erzielt hat wird wohl für erreichbar sein, 18000€ pro Jahr!