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Höchstes Restaurant der Welt: Trüffelpasta mit Wüstenblick

Auf halbem Weg zu den Sternen: Im 122. Stock des Burj Chalifa in Dubai können Gäste so weit oben schlemmen wie sonst nirgendwo.*Wer im Restaurant "At.Mosphere" nobel*speisen will, muss mindestens sechs Wochen im Voraus reservieren und gut bei Kasse sein.

http://www.spiegel.de/reise/fernweh/...770198,00.html
  1. #30

    .

    Zitat von Ylex Beitrag anzeigen
    Das wäre doch naiv
    eben, meine Rede...

    Zitat von Ylex Beitrag anzeigen
    – es geht um international gültige Mindesstandards. Die werden zwar von den Kreuzfahrt-Reedereien auf niedrigem Niveau eingehalten,
    Sie werden eingehalten. Soweit so gut (oder schlecht).

    Zitat von Ylex Beitrag anzeigen
    aber die „Zweiklassen-Gesellschaft“ auf einem Kreuzfahrtschiff ist deprimierend, denn der größte Teil der Mannschaft wird in den unteren Decks geradezu vor den Passagieren versteckt, mit Ausnahme der Kellner. Nicht wenige Gäste benehmen sich wie Kolonialherren, Lieschen Müller macht auf Queen, ein unsägliches Verhalten.
    Unmögliche Kunden gibt es woanders auch.

    Zitat von Ylex Beitrag anzeigen
    Gespräche mit Angestellten sind praktisch unmöglich, sie haben Angst, ihren Job zu verlieren. Eine Phillipino, der gerade ausgeheuert hatte, erzählte von den Arbeitsbedingungen: 9 bis 12 Monate an Bord ohne Urlaub, 10- bis 12-Stunden-Schichten, Hafenverbot bis auf ein oder zwei Mal für wenige Stunden, ständiges Geschrei der meist europäischen oder amerikanischen Chefs,
    Geschrei kenne ich von einem meiner früheren Arbeitgeber auch.

    Zitat von Ylex Beitrag anzeigen
    Frauen als Chefs seien besonders verhasst, Monatslohn knapp 1.000 Dollar, von dem ein Teil als Kaution einbehalten wird – wofür hat er nicht gesagt. Um einen Job auf einem Kreuzfahrtschiff zu bekommen, müssen an verschiedene Vermittler erst einmal mehrere tausend Dollar Schmiergeld bezahlt werden, das Verfahren gleiche einem Spießrutenlaufen.
    man sucht also aktiv einen Job. OK.
    Halten wir also fest, die Arbeitsbedingungen sind schlecht, sehr schlecht, zweifellos.
    Aber Mindeststandards (so schlecht diese auch sein mögen) werden eingehalten.
    Mir ging es um das Thema Sklaverei, das ist es mitnichten. Um mehr ging es mir in meiner Antwort gar nicht.

    Zitat von Ylex Beitrag anzeigen
    Nicht singulär, richtig – hinzu kommt der rigorose Renditeanspruchs des Kapitals, das eingesetzt wird, ob in einem Edel-Hotel am persischen Golf, ob auf einem Kreuzfahrtschiff, in einer Textilfabrik im chinesischen Shenzhen oder im chilenischen Chuquicamata, wo die größte Kupfermine der Welt unter schlimmen Arbeitsbedingungen betrieben wird. Man könnte noch viel mehr Beispiele anführen. Es geht, jedenfalls mir, immer auch um das Gefühl, nicht nur um nackte Fakten – man muss kein Gutmensch sein, um ein bisschen Mitleid mit diesen Menschen zu empfinden und die Verhältnisse als eines der größten globalen Probleme einzuordnen – eine unglaublich ungerechte Vermögensverteilung gehört mit zu den Hauptursachen.
    Hier stimme ich Ihnen zu 100% zu!
  2. #31

    was für ein quatsch

    Zitat von Ylex Beitrag anzeigen
    Das wäre doch naiv – es geht um international gültige Mindesstandards. Die werden zwar von den Kreuzfahrt-Reedereien auf niedrigem Niveau eingehalten, aber die „Zweiklassen-Gesellschaft“ auf einem Kreuzfahrtschiff ist deprimierend, denn der größte Teil der Mannschaft wird in den unteren Decks geradezu vor den Passagieren versteckt, ......
    ....
    auf den schiffen gelten die gleichen bedingungen für das personal. bis auf einige offiziere sind diese nun mal in ihrer freizeit im bereich für das personal.
    ob deutscher, englischer, amerikanischer oder asiatischer angestellter ist völlig egal.
    die monatelange arbeitszeit ist auch völlig normal in der schifffahrt.

    man kann mit jedem reden. natürlich trifft der passagier die kellner öfter als einen aus der wäscherei, ist wohl auch logisch. da hat keiner angst und das unternehmen ist jedem austausch zwischen passagier und gast positiver gestimmt, als einem ängstlichen angestellten der einem gespräch aus dem weg geht.

    der verdienst ist für die asiaten sehr gut. man muss diesen nämlich mit dem durchschnittsverdienst im heimatland vergleichen und nicht mit dem verdienst in führenden industriestaaten.
    gleiches gilt bei den arbeitern in dubai. wenn ein pakistani ähnliche verdienstmöglichkeiten bzw. überhaupt eine arbeit in seinem land hätte, dann würde er wohl nicht in dubai anheuern.
    aber sie hätten es ja lieber, dass ein arbeitsloser mehr in seinem land sitzt, weil er in anderen ländern nicht reich werden kann.

    natürlich gibt es in jeder branche schwarze schafe. man sollte diese auch unbedingt benennen. von dieser schwarz-weiß sicht im forum habe ich aber die nase voll.

    nun zurück zum thema.
    dubai ist einfach ein erlebnis. der burj khalifa ist absolut beeindruckend. leider war das restaurant noch nicht geöffnet, als ich das letzte mal da war. werde ich mir aber bestimmt in zukunft angucken.
    im burj al arab kann ich zudem die teestunde empfehlen. recht günstig, und man kann sich das hotel mal angucken.
    danach ab auf die aida und noch ein paar asiaten ausbeuten...
  3. #32

    Anmerkungen

    Hi
    Anmerkung: die Aussichtsplatform des Burj Chalifa kostet nur dann DHS 100 (20-25 EUR), wenn man vorher reserviert.
    Kommt man ohne Voranmeldung, sind es DHS 400, also je nach Kurs fast 100 EUR pro Person.
    Dann kann man auch gleich Essen gehen.

    2. Anmerkung: Das Burj Al Arab kann man von oben meist gar nicht sehen (oder nur als schwache Silhouette), weil es in Dubai oftmals diesig ist und die Entfernung ca. 7 km beträgt. Wenn man nicht weiß, wo das Burj Al Arab steht, findet man es nicht, so schwach ist der Umriß.

    The Palm kann man ebenfalls nicht sehen, da noch weiter entfernt (kann man aber sehr gut vom Burj Al Arab sehen).

    Lediglich The World ist sichtbar, bei gutem Wetter.

    Gruß....
  4. #33

    alles im blick

    Zitat von CMDR Beitrag anzeigen
    Hi
    ......
    2. Anmerkung: Das Burj Al Arab kann man von oben meist gar nicht sehen (oder nur als schwache Silhouette), weil es in Dubai oftmals diesig ist und die Entfernung ca. 7 km beträgt. Wenn man nicht weiß, wo das Burj Al Arab steht, findet man es nicht, so schwach ist der Umriß.
    ....
    sehe ich anders. in der regel kann man das burj al arab recht gut aus dem shop in höhe der plattform sehen. von der plattform selber leider nicht, da diese sich auf der anderen seite des turmes befindet.

    klasse ist auch die fontänen show vor dem burj khalifa. und empfehlen würde ich auch jedem, der auf the palm fährt, die monorail bahn.
    und direkt neben dem burj al arab kann man im souk madinat eine kleine kanaltour machen. fand ich besonders schön in der dämmerung bzw. im dunkeln.

    der wasserpark im atlantis the palm war auch absolute klasse. wahnsinnige rutschen, bei der einen denkt man, man befindet sich im freien fall, und eine tolle "rafting tour" auf kleinen schwimmringen machen auf jeden fall richtig spass.

    dubai ist wirklich klasse. bestimmt kein reiseziel zu dem man jedes jahr muss. allerdings alle 3-5 jahre kann man sich die neuen attraktionen gerne wieder anschauen.
    für mich als nicht zocker ist dubai das nähere las vegas.
  5. #34

    Sie sind mir sympathisch

    Zitat von ichwill_wassagen Beitrag anzeigen
    Sollte ich jemals den Wunsch verspüren, Urlaub in einem Shoppingcenter zu verbringen, werde ich wieder nach Dubai fahren.
    Ansonsten wird der Sand der Wüste die leerstehenden Hotels und Bürogebäude irgendwann wieder unter sich begraben. In 500 Jahren füe Archäologen vielleicht interessant als kurze Epoche einer (Sub-) Kultur in dieser Gegend.

    Die Petronastower in Malaysia sind nicht ganz so hoch, dafür braucht man auch keinen überteuerten Eintritt zu bezahlen. Und die Aussicht ist eh besser.
    Wenn man den Flughafen gesehen hat, hat man Dubai gesehen. Wenn man Kultur sucht, ist man hier falsch, es sei denn, man ist mit Wuestentouren mit indischer Musik und echten (wait for it...) Hennatattoos zufrieden.

    Ich war drei mal in Dubai und hab kein Interesse an dem "Glamour" (bekommt man LV und Gucci nicht auch woanders?) oder daran, von Pakistani oder Saudis fuer eine russische Prostitierte gehalten zu werden.
  6. #35

    .

    Zitat von highpotential2011 Beitrag anzeigen
    Wenn man den Flughafen gesehen hat, hat man Dubai gesehen.
    Ach tatsächlich?
    So eine pauschale Aussage ist völliger Unsinn.
    Zitat von highpotential2011 Beitrag anzeigen
    Wenn man Kultur sucht, ist man hier falsch, es sei denn, man ist mit Wuestentouren mit indischer Musik und echten (wait for it...) Hennatattoos zufrieden.
    Schwer vorstellbar dass Dubai nur dieses im Angebot haben soll, meine beiden Reiseführer und auch ein Freund der das Land bereits besucht hat erzaählen mit etwas anderes.

    Zitat von highpotential2011 Beitrag anzeigen
    Ich war drei mal in Dubai und hab kein Interesse an dem "Glamour" (bekommt man LV und Gucci nicht auch woanders?)
    Nur weil es Ihnen nicht gefällt heßt das doch nicht dass es auch für andere Menschen gilt...

    Zitat von highpotential2011 Beitrag anzeigen
    oder daran, von Pakistani oder Saudis fuer eine russische Prostitierte gehalten zu werden.
    Sie besuchen ein arabisches Land und sollten die dortigen Kleidungsstile berücksichtigen, wer sich wie eine Prostituierte anzieht (zumindest in den Augen der dortigen Bevölkerung) wird halt auch für eben eine solche gehalten.
    Die Frau meines Freundes hatte in den beiden Urlauben niemals dergestaltige Probleme, was wohl auch auf ihre "züchtigen" Kleidung inklusive Kopftuch zurück zu führen ist.
  7. #36

    Ich bin eine Sklavin!

    Ich habe selten so einen Schwachsinn gelesen. Nach meiner Ausbildung im Hotelfach habe ich fuer einige Zeit die Welt als Zimmermaedchen auf einem Kreuzfahrtschiff entdeckt. MEin Gahalt war 1000 D-Mark, gearbeitet habe ich - wie auf allen Schiffen ueblich - 7 Tage die Woche, im schnitt 10 - 12 Stunden, und Urlaub wurde am Ende der Reise, also nach ca. 6 MOnaten genommen. Ich hatte - ausserhalb meiner Arbeit - keinen Zutritt zu den Passagierbereichen. Und ich finde das alles ganz normal, so wie aehnlliche regeln auch in allen Luxushotels dieser Welt gelten. Oder glauben sie , dass im Adlon die Zimmermaedchen nach Feierabend in die Bar gehen (duerfen) zum Prosecco??

    Gastronomie ist eben kein Puppentheater - wer damit nicht klar kommt muss sich einen anderen Job suchen
  8. #37

    Frage des Blickwinkels

    Zitat von highpotential2011 Beitrag anzeigen
    Wenn man den Flughafen gesehen hat, hat man Dubai gesehen. Wenn man Kultur sucht, ist man hier falsch, es sei denn, man ist mit Wuestentouren mit indischer Musik und echten (wait for it...) Hennatattoos zufrieden.

    Ich war drei mal in Dubai und hab kein Interesse an dem "Glamour" (bekommt man LV und Gucci nicht auch woanders?) oder daran, von Pakistani oder Saudis fuer eine russische Prostitierte gehalten zu werden.
    Kultur gibt es in Dubai reichlich - man muss nur die Augen dafuer oeffnen. Dutznde von Kunstgalerien mit lokalen und internationalen Ausstellungen, Konzerte von Rock ueber Jazz zu Klassik, eines der inzwischen international renommierten Filmfestivals, Sportevents - es gibt alles. Das wird man allerdings nicht auf einer touristischen "Wuestensafari" finden.

    Und die Verwechslung mit einer russischen Prostituierten koennte eventuell mit - nun, dagen wir mal unpassender Kleidung zu tun haben..... und dumme Anmache gibt es ja auch in Deutschland reichlich.
  9. #38

    Zitat von Dscheiran Beitrag anzeigen
    Kultur gibt es in Dubai reichlich - man muss nur die Augen dafuer oeffnen. Dutznde von Kunstgalerien mit lokalen und internationalen Ausstellungen, Konzerte von Rock ueber Jazz zu Klassik, eines der inzwischen international renommierten Filmfestivals, Sportevents - es gibt alles. Das wird man allerdings nicht auf einer touristischen "Wuestensafari" finden.

    Und die Verwechslung mit einer russischen Prostituierten koennte eventuell mit - nun, dagen wir mal unpassender Kleidung zu tun haben..... und dumme Anmache gibt es ja auch in Deutschland reichlich.
    Zur Kultur: Bei 10% Locals in einer Stadt, die sich in den letzten 40 Jahren aufgebaut hat, gibt es einfach weniger Kultur als in einer Stadt wie Chicago, London oder Paris. Ich finde Dubai uninteressant, wenn Kultur so wenig mit dem Ort selber zu tun hat. Da hab ich authentischere Städte im mittleren Osten aber auch in den Emiraten gesehen...

    Zu den Prostituierten - es geht nicht darum wie man sich anzieht, sondern darum, dass Dubai ein relativ freier Ort im mittleren Osten ist und dort natürlich viele Nutten, viele mit weißer Haut, arbeiten. Ich bin selber mal als junge Frau alleine, meistens mit langem Oberteil und langer Hose, in Dubai unterwegs gewesen und fand es am Strand, in der Innenstadt und im Financial Center (wo ich gearbeitet hatte) arg lästig.








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