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Hochwasser in China: 19 Meter bis zur Katastrophe

Der Drei-Schluchten-Damm in China ist das größte Wasserkraftwerk der Welt - und ein Symbol für den Machtwillen der KP. Doch jetzt bedroht eine Megaflut den Wall. Zum ersten Mal lassen die Funktionäre Zweifel an dem Projekt erkennen.

http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,708157,00.html
  1. #40

    .

    Zitat von Ylex Beitrag anzeigen
    Die meisten Menschen sind viel vernünftiger als man glaubt, sie begreifen sich als ein Teil der Natur, sie wollen mit der Natur leben und sie schonen – doch man lässt sie nicht.
    In Deutschland gibt so gut wie keine Natur mehr und das ist gut so. Deswegen ist der Lebenskomfort so hoch. Kaum noch jemand wird von wilden Tieren getötet und es müssen auch wenig Menschen verhungern oder erfrieren. Wir schützen uns erfolgreich vor der Natur.
  2. #41

    Weiter so!

    Zitat von Steve Holmes Beitrag anzeigen
    In Deutschland gibt so gut wie keine Natur mehr und das ist gut so. Deswegen ist der Lebenskomfort so hoch. Kaum noch jemand wird von wilden Tieren getötet und es müssen auch wenig Menschen verhungern oder erfrieren. Wir schützen uns erfolgreich vor der Natur.
    Na, dann hat BP mit Deepwater Horizon ja einen richtigen und wichtigen Schritt in die richtige Richtung getan. Keine Naturschutzgebiete mehr, die es zu schützen gilt, keine Haie, giftige Wasserschlangen oder sonstiges bedrohliches Meeresungetier mehr, nicht einmal Bay-Watch-Rettungsschwimmer sind an den betroffenen Stränden noch nötig.
    So konsequent wurden wir schon lange nicht mehr vor der Natur geschützt, BP sei Dank. Vernichten wir die Natur, damit sie uns nicht bedroht.
    Der US-amerikanische Lebenskomfort kann ja jetzt nur noch steigen.
  3. #42

    .

    Zitat von Luscinia007 Beitrag anzeigen
    Na, dann hat BP mit Deepwater Horizon ja einen richtigen und wichtigen Schritt in die richtige Richtung getan.
    Das war ein Unfall der zu erheblichen Schaden geführt hat und BP sehr teuer zu stehen bekommt. Solche Unfälle können passieren. Deswegen wird man nicht auf weitere Ölbohrungen oder Staudämme verzichten.
  4. #43

    ---

    Zitat von Diana Simon Beitrag anzeigen
    Hätte man das mit dem Sediment-Problem nicht vom Assuan-Staudamm lernen können? Wiki: "Durch die zunehmende Verlandung des Sees kann immer weniger Wasser gespeichert werden."
    Sicher, es war bekannt das eine Verlandung des Staubeckens unausweichlich ist. Man ging wohl davon aus das es wesentlich länger dauern würde und einem bis zum Zeitpunkt da das Problem akut würde schon etwas einfällt.
  5. #44

    ...

    Zitat von wifgas Beitrag anzeigen
    Da rufen Sie "halblang" ins Forum - während Sie an den wahnhaften Vorstellungen einiger Technokraten bzw. Zauberlehrlinge offenbar nix auszusetzen finden...
    Wie gesagt, dieser Damm wurde schon bereits entworfen und geplant, als es noch keine KP in China gab. Nur damals war es technisch einfach nicht möglich dies in die Tat umzusetzten. Heute schon.

    China baute schon seine ganze Geschichte lang Staudämme, der früheste schon 200 vor Chr. in Sichuan, um Anbaufläche zu bewässern.
    http://en.wikipedia.org/wiki/Dujiang...igation_System

    Also ist dies weder etwas Neues noch etwas besonderes für China. Noch ist dies etwas was nur die böse KP tun würde...

    Und dieser Turnbau zu Babel Ding hier, ist nun wirklich wieder typisch deutscher Postmodernismus.
    Na klar, der Fortschrittsglaube hat euch zu zwei Weltkriegen geführt, jedoch muss man sehen, dass China, ein Land dieses Ausmaßes und dieser Bevölkerung, nun mal nötiger hat sich mit Energie zu versorgen und sich zu ernährenl als sentimental an irgendwelche Kulturdenkmäler zu klammern - damit China nicht auch Weltkriege führen muss, um sich, wie der Westen zuvor, die Dinge von anderen zu holen, was man braucht.
  6. #45

    Sondermüll oder Wertstoff?

    Zitat von Poisen82 Beitrag anzeigen
    Sicher, es war bekannt das eine Verlandung des Staubeckens unausweichlich ist. Man ging wohl davon aus das es wesentlich länger dauern würde und einem bis zum Zeitpunkt da das Problem akut würde schon etwas einfällt.

    Na ja wozu gibt es schon heute all die schönen Bagger ?

    Alle 50 Jahre läßt man das Wasser ab und baggert den abgesetzten Schlamm raus.

    Das Problem dabei ist nur : Wohin damit? denn dieser Schlamm enthält vieles, was man besser nicht auf die Gemüse-Felder streut und was auch besser nicht in `s Grundwasser kommen sollte.

    Der Schlamm aus dem Essener Baldeneysee hat nach heutigen Maßstäben die Qualität von Sondermüll aber vielleicht wird dieser Sondermüll eines Tages wegen der darin enthaltenen Schwermetalle sogar als Wertstoff angesehen. ;-)
  7. #46

    Ziele ...

    Zitat von Wiedereinaussteiger Beitrag anzeigen
    Allzuoft entscheiden Macher/Politiker nach sehr kurzfristigen "Nützlichkeitserwägungen", aber wenn dann etwas passiert, will es niemand gewesen sein...
    Kurzfristige Ziele sind ein Markenzeichen westlicher Politik (die so oft von „Nachhaltigkeit“ spricht), die Führung in Bejing hingegen plant langfristig (in China sagt man, dass ein armer Mann nur für einen Tag plant, während der Reiche ferne Ziele hat) …
  8. #47

    Shanghai = Weltmeister im Stromverbrauch?

    Zitat von Hongjian Beitrag anzeigen
    Der Drei-Schluchten Staudamm produziert immerhin soviel Strom wie 20 Atomkraftwerke und hunderte Kohlekradtwerke. Diese Tatsache alleine rechtfertigt den Bau schon von anfang an - und das schon aus Umweltgründen.
    Korrigieren Sie mich bitte, wenn ich Sie inkorrekt interpretiere aufgrund Ihrer obigen Aussage:

    1. 80% der Stromerzeugung von Sanxia geht nach Shanghai (das ist offiziell).

    2. Somit benötigt die Stadt Shanghai um ihren Strombedarf zu decken, zusätzlich zu den vor Ort in Shanghai bereits existierende Stromerzeugungsquellen, weiteren Strom in der Menge von 16 Atomkraftwerken und 80 Kohlekraftwerken? Und trotzdem wird in den Fabriken in den jetzigen Sommermonaten der Strom abgeschaltet?

    Zitat von Hongjian Beitrag anzeigen
    Und immer dieses gerede dass die KP unbedingt etwas damit beweisen will... Der Staudamm was schon zur KMT-Zeit unter Sun Yatsen geplant gewesen, was aus Mittel und Technik-Gründen erst ein halbes Jahrhundert später möglich wurde. Die KP hat letztendlich nur einen sehr alten Plan ausgeführt, dass schon solange geplant war, wie Menschen am Changjiang lebten.
    Der Damm war gedanklich wie Sie richtig Schreiben schon seit über 60 Jahren angedacht.

    Gebaut wurde er aber, mit massiver Gegenstimme des chin. Militärs, als Prestigobjekt für die KPCH.

    Es wurde von chin. Seite schon früh festgestellt, daß die Baukosten sich nie nimmer amortisieren werden. Aus diesem Grund wurde die Mär der Flutkontrolle aufgebaut.

    Der Beton der verwendet wurde, wurde von ausländischen Staudamm-Fachleuten (u.a. aus Australien & Deutschland) bereits während der Bauphase mit einer Lebensdauerqualität von ca. 60 bis max. 80 Jahren definiert.

    Eine Alternative zu Sanxia war der Bau 3 kleinerer Dämme in den Seitenschluchten gewesen (Pläne lagen vor). Diese wären aber für China nicht entsprechend repräsentativ geworden. Diese 3 kleinen Dämme hätten mit der gleichen Stromausgangsleitung, deutliche weniger Baukosten und weitaus geringerem Umsiedlungsprojekt, gebaut werden können.

    2 Chinesische Wissenschaftler haben unabhängig voneinder (um 2000), auf Basis der beiden Fluten 1998 und 1999 berechnet, daß der Staudamm nie und nimmer in der Lage sein wird, eine Flut diesen Ausmasse auffangen bzw. kontrollieren zu können.

    Zusätzlich wurde im nachhinein die provinziellen Flutbecken für Industrieparks und Wohnzentren freigegeben, sodaß bei einer Jahrhundertflut kaum noch Flutbecken zur Verfügung stehen.

    Ich kann Ihnen jetzt bereits die Antwort der KPCH sagen, wenn diese "noch nicht" große Flut weitgehenst positiv für das Land verlaufen sollte: "Die Wassermaßen die durch Sanxia kontrolliert werden konnten, waren ein mehrfaches dessen an Wasser was 1998 Tausende von Menschen das Leben gekostet hat!"

    Wetten?
  9. #48

    Stauseen sind technischer Unsinn!

    Zitat von Satiro Beitrag anzeigen
    .....
    Sollte also deshalb die Menschheit nicht besser auch gleich auf die Nutzung der Wasserkraft verzichten ?
    Das ist Unsinn,denn Wasserkraft ist konzentrierte Solarenergie, die wir niemals preiswerter gewinnen können.
    Zitat von Satiro Beitrag anzeigen
    Dumm nur, dass auch der von Windturbinen und von PV- Zellen erzeugte Strom nur mit Pumpspeicher – Wasserkraftwerken, also hinter Staumauern oder Staudämmen einigermaßen wirtschaftlich gespeichert werden kann! :-)
    Richtig!
    Wenn man z.B. die Windräder direkt Wasser pumpen lässt, statt vorher 50Hz Wechselspannung damit zu produzieren, könnte man den heutigen Windenergie-Ertrag mindestens verdoppeln oder sogar verdreifachen mit weniger technischem Aufwand.
    Windenergie wird dann in Stauseen speicherfähig und damit Grundlast fähig.(Alles falsch!)
    Zitat von Satiro Beitrag anzeigen
    ...
    Und den Ägyptern täte man sicherlich einen Gefallen, wenn man ihnen etwas dabei helfen würde, ihren Assuan - Stausee subito und presto presto zu entleeren,....
    Alle unsere heutigen Stauseen sind technischer,ökologischer und ökonomischer Unsinn.
    Der Dreischluchten Staudamm hätte gar nicht gebaut werden müssen.
    Ein kleiner Stausee am oberen Ende des Stausees mit einem 600 km langen Rohr mit 5m Durchmesser , der Länge des Stausees, hätte den ganzen Stausee und den Damm ersetzen können.
    Würde man das Rohr noch bis auf Meereshöhe führen, hätte man noch einmal einen Energiegewinn proportional zum Höhengewinn.
    In Deutschland würde ein Rohr vom Bodensee bis zur Nordsee eine 400m hohe Staumauer und einen entsprechend grossen Stausee ersetzen.
    (Alles Unfug!)
  10. #49

    Lach

    Zitat von Roller Beitrag anzeigen
    Ein kleiner Stausee am oberen Ende des Stausees mit einem 600 km langen Rohr mit 5m Durchmesser , der Länge des Stausees, hätte den ganzen Stausee und den Damm ersetzen können.
    Würde man das Rohr noch bis auf Meereshöhe führen, hätte man noch einmal einen Energiegewinn proportional zum Höhengewinn.
    In Deutschland würde ein Rohr vom Bodensee bis zur Nordsee eine 400m hohe Staumauer und einen entsprechend grossen Stausee ersetzen.
    (Alles Unfug!)
    Immer noch nix von hydraulischen Verlusten jehört?

    Auch in Flüssigkeiten gibt es Reibung!








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