Der Drei-Schluchten-Damm in China ist das größte Wasserkraftwerk der Welt - und ein Symbol für den Machtwillen der KP. Doch jetzt bedroht eine Megaflut den Wall. Zum ersten Mal lassen die Funktionäre Zweifel an dem Projekt erkennen.
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,708157,00.html
Na, dann hat BP mit Deepwater Horizon ja einen richtigen und wichtigen Schritt in die richtige Richtung getan. Keine Naturschutzgebiete mehr, die es zu schützen gilt, keine Haie, giftige Wasserschlangen oder sonstiges bedrohliches Meeresungetier mehr, nicht einmal Bay-Watch-Rettungsschwimmer sind an den betroffenen Stränden noch nötig.
So konsequent wurden wir schon lange nicht mehr vor der Natur geschützt, BP sei Dank. Vernichten wir die Natur, damit sie uns nicht bedroht.
Der US-amerikanische Lebenskomfort kann ja jetzt nur noch steigen.
Wie gesagt, dieser Damm wurde schon bereits entworfen und geplant, als es noch keine KP in China gab. Nur damals war es technisch einfach nicht möglich dies in die Tat umzusetzten. Heute schon.
China baute schon seine ganze Geschichte lang Staudämme, der früheste schon 200 vor Chr. in Sichuan, um Anbaufläche zu bewässern.
http://en.wikipedia.org/wiki/Dujiang...igation_System
Also ist dies weder etwas Neues noch etwas besonderes für China. Noch ist dies etwas was nur die böse KP tun würde...
Und dieser Turnbau zu Babel Ding hier, ist nun wirklich wieder typisch deutscher Postmodernismus.
Na klar, der Fortschrittsglaube hat euch zu zwei Weltkriegen geführt, jedoch muss man sehen, dass China, ein Land dieses Ausmaßes und dieser Bevölkerung, nun mal nötiger hat sich mit Energie zu versorgen und sich zu ernährenl als sentimental an irgendwelche Kulturdenkmäler zu klammern - damit China nicht auch Weltkriege führen muss, um sich, wie der Westen zuvor, die Dinge von anderen zu holen, was man braucht.
Na ja wozu gibt es schon heute all die schönen Bagger ?
Alle 50 Jahre läßt man das Wasser ab und baggert den abgesetzten Schlamm raus.
Das Problem dabei ist nur : Wohin damit? denn dieser Schlamm enthält vieles, was man besser nicht auf die Gemüse-Felder streut und was auch besser nicht in `s Grundwasser kommen sollte.
Der Schlamm aus dem Essener Baldeneysee hat nach heutigen Maßstäben die Qualität von Sondermüll aber vielleicht wird dieser Sondermüll eines Tages wegen der darin enthaltenen Schwermetalle sogar als Wertstoff angesehen. ;-)
Korrigieren Sie mich bitte, wenn ich Sie inkorrekt interpretiere aufgrund Ihrer obigen Aussage:
1. 80% der Stromerzeugung von Sanxia geht nach Shanghai (das ist offiziell).
2. Somit benötigt die Stadt Shanghai um ihren Strombedarf zu decken, zusätzlich zu den vor Ort in Shanghai bereits existierende Stromerzeugungsquellen, weiteren Strom in der Menge von 16 Atomkraftwerken und 80 Kohlekraftwerken? Und trotzdem wird in den Fabriken in den jetzigen Sommermonaten der Strom abgeschaltet?
Der Damm war gedanklich wie Sie richtig Schreiben schon seit über 60 Jahren angedacht.
Gebaut wurde er aber, mit massiver Gegenstimme des chin. Militärs, als Prestigobjekt für die KPCH.
Es wurde von chin. Seite schon früh festgestellt, daß die Baukosten sich nie nimmer amortisieren werden. Aus diesem Grund wurde die Mär der Flutkontrolle aufgebaut.
Der Beton der verwendet wurde, wurde von ausländischen Staudamm-Fachleuten (u.a. aus Australien & Deutschland) bereits während der Bauphase mit einer Lebensdauerqualität von ca. 60 bis max. 80 Jahren definiert.
Eine Alternative zu Sanxia war der Bau 3 kleinerer Dämme in den Seitenschluchten gewesen (Pläne lagen vor). Diese wären aber für China nicht entsprechend repräsentativ geworden. Diese 3 kleinen Dämme hätten mit der gleichen Stromausgangsleitung, deutliche weniger Baukosten und weitaus geringerem Umsiedlungsprojekt, gebaut werden können.
2 Chinesische Wissenschaftler haben unabhängig voneinder (um 2000), auf Basis der beiden Fluten 1998 und 1999 berechnet, daß der Staudamm nie und nimmer in der Lage sein wird, eine Flut diesen Ausmasse auffangen bzw. kontrollieren zu können.
Zusätzlich wurde im nachhinein die provinziellen Flutbecken für Industrieparks und Wohnzentren freigegeben, sodaß bei einer Jahrhundertflut kaum noch Flutbecken zur Verfügung stehen.
Ich kann Ihnen jetzt bereits die Antwort der KPCH sagen, wenn diese "noch nicht" große Flut weitgehenst positiv für das Land verlaufen sollte: "Die Wassermaßen die durch Sanxia kontrolliert werden konnten, waren ein mehrfaches dessen an Wasser was 1998 Tausende von Menschen das Leben gekostet hat!"
Wetten?
Das ist Unsinn,denn Wasserkraft ist konzentrierte Solarenergie, die wir niemals preiswerter gewinnen können.
Richtig!
Wenn man z.B. die Windräder direkt Wasser pumpen lässt, statt vorher 50Hz Wechselspannung damit zu produzieren, könnte man den heutigen Windenergie-Ertrag mindestens verdoppeln oder sogar verdreifachen mit weniger technischem Aufwand.
Windenergie wird dann in Stauseen speicherfähig und damit Grundlast fähig.(Alles falsch!) Alle unsere heutigen Stauseen sind technischer,ökologischer und ökonomischer Unsinn.
Der Dreischluchten Staudamm hätte gar nicht gebaut werden müssen.
Ein kleiner Stausee am oberen Ende des Stausees mit einem 600 km langen Rohr mit 5m Durchmesser , der Länge des Stausees, hätte den ganzen Stausee und den Damm ersetzen können.
Würde man das Rohr noch bis auf Meereshöhe führen, hätte man noch einmal einen Energiegewinn proportional zum Höhengewinn.
In Deutschland würde ein Rohr vom Bodensee bis zur Nordsee eine 400m hohe Staumauer und einen entsprechend grossen Stausee ersetzen.
(Alles Unfug!)