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Hochschulen in Not: Wo ist denn hier der Rettungsring?

dapdWenn Länder sparen, trifft das auch die Unis: Sie zittern vor jeder Kürzung und jeder neuen Ausgabe, erklärt das Hochschulmagazin "duz" - jetzt müssen sie auch noch ihre Professoren besser bezahlen. Experten fürchten, dass Deutschlands klamme Hochschulen international den Anschluss verlieren.

http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...847258,00.html
  1. #1

    Schande

    Ein Schande und zugleich signifikant für dieses Land so reich seit vielen Iahrzehnten und kein Geld für Bildung da. Allein dass Studiengebühren erhoben werden und es keine Lernmittelfreiheit mehr gibt an den Schulen....
    und die Leute akzeptieren das: gespart werden muss - natürlich klar - überall
    Blame on you!
  2. #2

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Experten fürchten, dass Deutschlands klamme Hochschulen international den Anschluss verlieren.
    Quatsch, wir haben doch Elite-Unis! Da kommt dann zwar nur eine Handvoll raus und dann auch noch von den "Spezialisten", die überhaupt niemand braucht - Wirtschaftstheoretiker - aber dafür können wir uns gewiß sein, auch morgen noch von einer "kompetenten" Elite nachhaltig ruiniert zu werden!
  3. #3

    Es ist so einfach:

    Zitat von bratherigjan Beitrag anzeigen
    Ein Schande und zugleich signifikant für dieses Land so reich seit vielen Iahrzehnten und kein Geld für Bildung da. Allein dass Studiengebühren erhoben werden und es keine Lernmittelfreiheit mehr gibt an den Schulen....
    und die Leute akzeptieren das: gespart werden muss - natürlich klar - überall
    Blame on you!
    Geld ist mehr als genug vorhanden, man muss es nur abholen. Aber aus unerfindlichen Gründen findet der Michel es völlig in Ordnung, wenn ein Prozent der Bevölkerung auf 30 Prozent des Vermögens hockt.

    Na gut, dann stürzen wir halt weiter ab, scheint ja irgendwie Spaß zu machen.
  4. #4

    Falsche Schwerpunktsetzung

    tscha, Hauptsache es reicht für Elite. Dass der grosse Rest der nicht-elitären Wissenschaftler inzwischen Arbeitmittel wie PCs aus der eigenen Tasche bezahlen muß war den Politikern immer schon egal. Kein Wunder, dass Doktorandenstellen in den Naturwissenschaften inzwischen nur noch schwer zu besetzen sind. Wer kann, geht ins (meist europäische) Ausland.
  5. #5

    Fehlleitung ohne Ende!

    Eigentlich unglaublich: Kein Geld für Bildung, kein Geld für Kinderbetreuung, kein Geld für vernünftige Infrastruktur und Straßen aber gleichzeitig hunderte von Milliarden für Bankster"rettung" und hunderte von Milliarden für betrügerische EU-Staaten. Was ist das nur für ein tolles System!
  6. #6

    Studiengebühren als Lösungsbaustein - why not?

    Unsere Universitäten sind (nicht nur finanziell) platt. Studiengebühren (als ein Finanzierungsbaustein) könnten durchaus die Studienqualität nachhaltig verbessern. Allerdings sollte die 1. Bolognaebene (Bachelor) grundsätzlich frei von Studiengebühren sein. Aber auf der 2. Bolognaebene (Master) und der 3. Bolognaebene (PhD / Doktor) sollte es den Unis und Hochschulen durchaus erlaubt sein, Studiengebühren zu erheben. Dies würde sicherlich so manchen unsinnigen Master-Studiengang eliminieren (Kosteneinsparung), aber auch zu Premium-Master-Studiengängen führen (Geld gegen eine High-Quality-Ausbildung). Auch könnten endlich PhD/Doktorandenstudiengänge eingeführt werden (der Doktorierende als Kunde und nicht als Knecht des Professors). Allerdings wären Studiengebühren nur ein Baustein (aber ein wichtiger) einer umfassenden Qualitätsstrategie.
  7. #7

    Habe ich den Tenor des Artikels richtig verstanden?

    Deutschlands Hochschulen verlieren international den Anschluß, weil sie ihren Professoren und Angestellten zu viel bezahlen müssen?

    Herzliche Grüße
  8. #8

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wenn Länder sparen, trifft das auch die Unis: Sie zittern vor jeder Kürzung und jeder neuen Ausgabe, erklärt das Hochschulmagazin "duz" - jetzt müssen sie auch noch ihre Professoren besser bezahlen. Experten fürchten, dass Deutschlands klamme Hochschulen international den Anschluss verlieren.

    Finanznot an Hochschulen erschwert Bezahlung von Professoren - SPIEGEL ONLINE
    Die Forderung nach einen Rettungsring ist wenig zielführend. Unsere Politiker werden erst aktiv, wenn Forderungen nach einem Rettungsschirm aufkommen, verbunden mit dem Wunsch darunter zu schlüpfen. Unsere Wissenschaftler sollten sich da die Erkenntnisse Pawlows (Hund, blaues Licht, Futter) zu eigen machen.
  9. #9

    Unirettung statt Bankenrettung

    Während die hauptberuflichen Lügner im Dienst der Finanzindustrie uns ständig einreden wollen, mit der Zahlungen von Milliardenbeträgen würden Euro, Europa oder gar der Weltfrieden gerettet sieht die Wirklichkeit wohl leider so aus als ob man bei der Zukunft unsres Landes sparen muss, ich frage mich ob das Politisch sogar gewollt ist?








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