Dürfen sie ja nicht. Solange die Lehrkapazitäten (berechnet nach einen völlig blödsinnigen Schlüssel, der z. B. vorsieht, dass 60 Leute in einem Sprachkurs völlig in Ordnung sind) da sind, müssen sie jeden nehmen. Natürlich dürfen sie ihn 'rausprüfen, aber trotzdem dümpelt ein ungeeigneter Student mindestens ein Jahr an der Uni herum, bis man ihn denn loshat. Mit Attesten usw. können es auch leicht zwei Jahre werden.
Das entspricht nicht meiner Erfahrung. Früher gab's eine Klausur - man bestand oder fiel durch. In letzterem Fall konnte man die entsprechende Veranstaltung wiederholen, womöglich beliebig oft, aber wenigstebns immer im Rahmen der entsprechenden Veranstaltung.
Jetzt aber haben Studenten ein Recht auf x Wiederholungen. Nicht selten haben wir die Konstellation:
Klausur - Nachholklausur für die (angeblich) kranken - Ausgleichsklausur (falls nur eine Klausur des Moduls nicht bestanden war) - Nachholklausur zur Ausgleichsklausur - Wiederholungsklausur (betrifft das ganze Modul) - Nachholklausur zur Wiederholungsklausur - weitere Nachholklausur zur Wiederholungsklausur (da geht's dann nämlich um die Wurst, da wird dann verschärft der Arzt bemüht)...
DAS ist Mehrarbeit und Sonderwünsche. Im Vergleich dazu waren die Langzeitstudenten völlig harmlos.

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