Immer wieder ziehen sich junge Damen für Herrenmagazine aus. Wenn gar nichts mehr geht - der "Playboy" geht immer, möchte man abschätzig meinen. Und verkennt dabei, worum es wirklich geht: um die Selbstbestimmung der Frau.
http://www.spiegel.de/kultur/gesells...828530,00.html
Ich würd sagen es geht tatsächlich um Selbstbestimmung, d.h. ob frau Lust und Laune hätte verschleiert oder nackt herumzulaufen, ohne dass mann sich irgendetwas dabei "denken" müsste? Es ist ein Unterschied wie ihn unsere moslemischen Mitbürger alltäglich verkraften müssen? Am "käuflichen" Playboy ist auch nichts anstössiges - eher irgendwo dann ein Armutszeugnis für den Käufer... ;-)
Ich hab mir auch mal überlegt, warum all das Gold in Tresoren lagert und man es nicht einfach nutzt um die Umwelt zu dekorieren. Es ist irgendwo dann der Punkt, dass es gestohlen würde - also nur wegen unserer kriminellen Neigungen und fehlender Zurükhaltung müssen wir in einer hässlichen Welt wohnen.
ich ihnen Recht. Sich für ein Magazin ausziehen um den angerosteten Marktwert zu steigern, ist eine enorme Leistung, die von der Gesellschaft gar nicht beachtet wird. Auch die Hausfrau erfährt durch das Entblättern in der Superillu endlich eine Anerkennung ihrer Leistung. Und der *auer oder *uner & *ahr Konzern spendiert sogar noch 50 Euro.
zum Beispiel im asiatischen Markt, den Artikel von Sibylle Berg über das was da abgeht möcht ich dann gern lesen, ist der Playboy was für den Vatikan.
Man(n) kann doch froh sein, dass es so eine erzkonservative Institution wie den Playboy überhaupt noch gibt.
Außerdem ist es das gleiche Geld, wie für die anspruchsvollste Sozialstudie. Nach ein paar Monden kräht doch eh kein Hahn mehr danach.
Bei dem Herrn Gauck geht es nichz um Ehe oder geliebte, sondern um Ehe und Konkubine neben der Ehefrau. Herr Gauck ist verheiratet und seine Gattin bekommen deshalb vom Staat Beihilfe. Zusätzlich (statt Scheidung und modernem Versorgunsgausgleich soll jetzt auch noch die Konkubine auf Staatskosten ausgehalten werden (Wohnrecht in der Dienstwohnung Dienstwohnung, Büro im Schloss, luxuriöse Dienstreisen, usw.).
Was Herr Gauck macht, ist nicht Retro, sondern hochmodern: die christlichen Werte, die er gegen Geld früher als Pastor vertreten hat ("Sechstes Gebot: Du sollst nicht ehebrechen") werden von Herrn Gauck abgeschafft. Sein Freiheitsdrang lässt ihn für die Vielweiberei kämpfen, also eher muslimisch ausgräbt. Diese Staatsmodernisierung hatte ja schon sein Vorgänger vorangetrieben. Diese Loslösung vom sechsten Gebot und dem Grundgesetz (Artikel 6: Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung.) als Ausdruck von Freiheit geht weit über die sexuelle Freiheit hinaus, für die die Alt68er kämpften und die mit Schaffung des Playboys in der Printcommunity ihren Raum fand.
Süß finde ich die Annahme, dass der Opa die Printcommunity auf der Toilette stützt, statt sich bei der Netzcommunity mit dem iPad zu bedienen. Süsser Glaube an die Reichweite der Printcommunity. Aber vielleicht wird es ja was. Bei der Promotion hier. (Es sei denn, der Opa leidet unter dem Elend der Moderne, wenn der WLAN-Router nicht bis auf die Toilette reicht oder er am Flash-Hass von Apple nicht vorbeikommt.)
Guido Westerwelle ist da schon viel weiter: der fröhnt nicht der Vielweiberei wie Gauck, der neben seiner noch eine zweite für auf Arbeit hat, sondern der feiert lieber mit den Stars als der Filmbranche, wie Gina Wild. Der Spiegel berichtete:
DER SPIEGEL*10/2010 - Unter Freunden
Die liefert andere Dinge als Huge Hefners Blümchensex. Fremdbestimmt natürlich.
Wer sowas schreibt, hat den Playboy noch nicht in der Hand gehalten :)
Den Playboy liest man tatsächlich. Frauenbilder sind da nur sehr wenige drin. Und zum Masturbieren (auch davon hat Frau Berg nur wenig Ahnung....glaubt sie doch tatsächlich, dass Männer das durch ziehen an den Hoden machen) ist er gänzlich ungeeignet.
Ich bin mir sicher, dass Frauen genauso gerne schöne junge athletische Männerkörper sehen, und hätte nichts dagegen, wenn wir kaum bekleidete Männerkörper auf jedem Kioskstand, Tankstelle, Bushaltestelle, Plakat, usw., sehen würden. Ich glaube, da würden nur Männer damit Probleme haben; homosexuelle Panik and Angst davor beim Vergleich mit den Götterkörpern nicht gut abzuschneiden. Also meine Stimme für die aesthetische Massenverbreitung von schönen jungen Männerkörpern haben Sie auf jeden Fall.
Lieber nackert als verhuscht, lieber lustvoll als kopflastig, lieber ganz als gar nicht. Nicht mal aus emanzipatorischer Sicht verstehe ich diesen formalinsauren Beitrag. Ja, wenn man es doch alles verbieten könnte, oder wenigstens besteuern. Das ist die vermoserte political correctness, die in der Ecke schmollt.
Meine Oma ist selbst schuld, dass ich so friere, warum kauft sie mir keine Handschuhe ?
"Ich finde, sagt Ulrike, die 22-Jährige, forsch, eine Frau kann zeigen, was sie hat. Es geht doch ums Frausein, um die Schönheit des Körpers."
Ulrike hat Recht.
Schon Antike und Renaissance wußten die Schönheit des menschlichen Körpers zu schätzen.
Der Autorin fällt aber nichts Besseres ein, als den Opa in die Schmuddelecke zu stopfen.