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Hitze-Risiken: Forscher, ran an die Ventilatoren!

REUTERSBei 35 Grad im Schatten hilft oft nur noch der Ventilator. Britische Wissenschaftler aber fürchten bei allzu sorglosem Einsatz der Lüfter Gefahren: Insbesondere ältere Menschen könnten dadurch überhitzen. Die Suche nach harten Fakten zu ihrer These ließ die Forscher allerdings verzweifeln.

http://www.spiegel.de/gesundheit/dia...843974,00.html
  1. #1

    Sofern die rel. Luftfeuchte

    der Raumluft unter 100 % liegt, sollte die Kühlwirkung des Ventilators infolge verringerten Wasserdampfpartialdrucks am Schwitzenden doch auch bei temperaturen oberhalb der Körperkerntemperatur intakt sein? Oder nicht?

    Wegen Elektrolytmangel/Austrocknen: Oma/Opa zwischendurch nassmachen!
  2. #2

    Setzen: 6

    "Ein Ventilator funktioniert, indem er kühlere Luft am Körper vorbeipustet." "Andererseits stoße das Luftzugprinzip bei großer Hitze jenseits von 35 Grad an seine Grenzen: Dann sei die durch den Ventilator zugeführte Luft gar nicht mehr kühler als die Umgebungsluft".

    Schwitzen funktioniert, weil das Wasser der Haut (Schweiß) verdampft und dabei die Verdunstungskälte die Wärme aus dem Körper abführt. Von der Außentemperatur ist die Wärmeabgabe mittels Schwitzen unabhängig, vielmehr hängt es von der Luftfeuchtigkeit ab.

    Mit diesem Wissen hätte man die Studie gar nicht machen brauchen.
    Weiß aber auch nicht jeder: Physik 9. Klasse, "Wärmelehre". Kann ja keine Vorsaussetzung sein.
  3. #3

    Zitat von kurznachgedacht Beitrag anzeigen
    "
    Mit diesem Wissen hätte man die Studie gar nicht machen brauchen.
    Weiß aber auch nicht jeder: Physik 9. Klasse, "Wärmelehre". Kann ja keine Vorsaussetzung sein.
    :-) Wobei es natürlich immer gut möglich ist, dass der SpiegelOnline-Autor hier einfach nur die Studie nicht richtig zusammengefasst hat.

    Ich bin sowieso bei Hitze eher der Klimaanlagen-Fan: Die bringen auch herzkranken Menschen Linderung. Dafür reicht der Entfeuchtungsbetrieb, die müssen nicht einmal die Raumlufttemperatur weit senken. Hauptsache, es ist kein Monoblock-Gerät - dass DIE nicht verboten sind, ist mir ein Rätsel. Und da stehen sogar noch "Effizienzklassen" drauf, obwohl diese aufgrund der Funktionsweise nur "Z" lauten kann :-)
  4. #4

    Physik

    Wenn schon wissenschaftliche Artikel, dann bitte fundiert!

    Wie soll ein Ventilator für kühlere Luft sorgen?

    Und warum soll das angeblich ab der magischen Grenze von 35°C nicht mehr funktionieren? Es funktioniert nämlich auch unterhalb von 35°C nicht!

    Im Gegenteil, durch die Abwärme des Elektromotors ist die zugeführte Luft evtl. sogar etwas wärmer.

    Aber es geht beim Ventilator auch gar nicht um evtl. Temperaturunterschiede, sondern um die Bewegung der Luft.
  5. #5

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Bei 35 Grad im Schatten hilft oft nur noch der Ventilator. Britische Wissenschaftler aber fürchten bei allzu sorglosem Einsatz der Lüfter Gefahren: Insbesondere ältere Menschen könnten dadurch überhitzen. Die Suche nach harten Fakten zu ihrer These ließ die Forscher allerdings verzweifeln.

    Ventilatoren: Nutzen oder Schaden bei Hitzewelle - SPIEGEL ONLINE
    Die Angst der Koreaner vor Ventiltoren ist gar nicht so unbegründet.
    Gemäß meiner Theorie besteht die Materie nicht aus Elementarteilchen sondern aus oszillierenden Elementareinheiten des Raumes. Diese Einheiten generieren aber nicht gleichmäßig unseren Raum sondern verändern leich den absoluten Volumen des bei einer Oszillation entstandenes Raumes. Durch Bewegung einer Raumvakuole erhöht sich die Frequenz der Oszillationen aud verringert sich automatisch dadurch generierte Raumvolumen.
    Anders gesagt in einem geschlossenem Zimmer und rotierendem Ventilator muss sich der Luftdruck verringern. Es ist also nicht ausgeschlossen dass bei empfindlichen Personen zu dem Exitus kommen kann.

    Über die Ursachen der Erdbeben. Teil V – Gletscherbeben und der Tunguska- Ereignis | READERS EDITION
  6. #6

    Grenztemperatur

    Zitat von kurznachgedacht Beitrag anzeigen
    "Ein Ventilator funktioniert, indem er kühlere Luft am Körper vorbeipustet." "Andererseits stoße das Luftzugprinzip bei großer Hitze jenseits von 35 Grad an seine Grenzen: Dann sei die durch den Ventilator zugeführte Luft gar nicht mehr kühler als die Umgebungsluft".

    Schwitzen funktioniert, weil das Wasser der Haut (Schweiß) verdampft und dabei die Verdunstungskälte die Wärme aus dem Körper abführt. Von der Außentemperatur ist die Wärmeabgabe mittels Schwitzen unabhängig, vielmehr hängt es von der Luftfeuchtigkeit ab.

    Mit diesem Wissen hätte man die Studie gar nicht machen brauchen.
    Weiß aber auch nicht jeder: Physik 9. Klasse, "Wärmelehre". Kann ja keine Vorsaussetzung sein.
    Wer schon mal in einer Heiß-Sauna war, wird nachvollziehen können, dass es eine Grenztemperatur gibt, oberhalb derer, auch bei trockener Luft, ein Körper keine Wärme mehr abführen kann; auch wenn man noch so sehr schwitzt und der Ventilator noch so sehr pustet. Ob diese Grenze nun bei 35°C, 45°C oder erst bei 95°C liegt wäre mal interessant zu wissen...
  7. #7

    Physik 2

    Ich denke, es treten bei Ventilatoren 2 Effekte auf:, die für Abkühlung sorgen. Der menschliche Körper heizt die ihn unmittelbar umgebende Luft auf, wobei die Temperaturdifferenz in unmittelbarer Nähe des Körpers geringer ist, als im Abstand mehrerer Zentimeter und darüber. Je geringer aber das Temperaturgefälle zwischen Körper und Umgebungsluft ist, desto langsamer kühlt der Körper ab. Der Ventilator führt nun von außen dem Körper kühlere Luft zu und sorgt damit für ein höheres Temperaturgefälle. Nähert sich die Außentemperatur aber der Körpertemperatur, geht dieser Effekt gegen 0. Der 2. Effekt, die Verdunstungskälte durch Aufnahme von Schweiß an der Körperoberfläche, wurde bereits erwähnt. Dieser Effekt ist umso größer, je weniger die Luft bereits mit Feuchtigkeit gesättigt ist. Deshalb empfinden wir hohe Temperaturen bei gleichzeitig hoher Luftfeuchtigkeit als wesentlich wärmer, weil weniger Verdunstungskälte entsteht.
  8. #8

    Besser mit Fächer...

    Ein Ventilator kann per se keine kalte Luft erzeugen - wo soll er die denn hernehmen? Statt im Zug eines Drehventilators zu sitzen bevorzuge ich mittlerweile einen Punkah, der sanft hin und her schwingt und eine leichte Brise erzeugt. Viel entspannender und gesünder als die nervösen Drehventilatoren. Haben schon die alten Ägypter verwendet.
  9. #9

    Zitat von Irek Beitrag anzeigen
    Die Angst der Koreaner vor Ventiltoren ist gar nicht so unbegründet.
    Gemäß meiner Theorie besteht die Materie nicht aus Elementarteilchen sondern aus oszillierenden Elementareinheiten des Raumes. Diese Einheiten generieren aber nicht gleichmäßig unseren Raum sondern verändern leich den absoluten Volumen des bei einer Oszillation entstandenes Raumes. Durch Bewegung einer Raumvakuole erhöht sich die Frequenz der Oszillationen aud verringert sich automatisch dadurch generierte Raumvolumen.
    Anders gesagt in einem geschlossenem Zimmer und rotierendem Ventilator muss sich der Luftdruck verringern. Es ist also nicht ausgeschlossen dass bei empfindlichen Personen zu dem Exitus kommen kann.

    Über die Ursachen der Erdbeben. Teil V – Gletscherbeben und der Tunguska- Ereignis | READERS EDITION
    Gegeben sei ein Raum mit 1000 m³ Luft. Darin läuft sich ein handelsüblicher Ventilator (wie im Artikel abgebildet).

    Wie groß ist nach Ihrer Theorie die Absenkung des Luftdrucks?








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