Hola,
ich wohne in Katalunien und hier sind fast alle Zweisprachig. Der Bericht bestätigt nun das allgemeine Vorurteil: die Katalanen arbeiten "besser" :-)
DPAMehrsprachig aufzuwachsen schult anscheinend auch die Fähigkeit, Sprache von Störgeräuschen zu unterscheiden. Bei einem entsprechenden Tests hängten bilinguale Jugendliche ihre einsprachig erzogenen Altersgenossen locker ab.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...830654,00.html
Hola,
ich wohne in Katalunien und hier sind fast alle Zweisprachig. Der Bericht bestätigt nun das allgemeine Vorurteil: die Katalanen arbeiten "besser" :-)
meine kinder wachsen dreisprachig auf. Portugisisch, Deutsch und Englisch. Wir wohnen in Portugal und den USA, aber ich moechte auch das meine Kinder deutsch reden. Manchmal geht es halt nicht anders. Es hat zwar laenger gedauert bis meine Kinder ueberhaupt gesprochen habe gegenueber ihren Spielgefaehrten aber jetzt koennen Sie (3 und 5) einfach sprachen unterscheiden obwohl sie die woerter noch nicht kennen oder auch in welcher sprache sie mit einer person reden muessen. Ich bin stolz auf meine Kinder denn ich bin einsprachig aufegewachsen (und habe russisch gehasst in der schule) und musste mir die anderen Sprachen hart erlernen im erwachsenen alter.
So weit ich weiß, wird Eltern empfohlen mit den Kindern in der eigenen Muttersprache zu reden, sonst übernehmen die Kinder die Sprachfehler und bekommen Probleme in der Schule.
Wenn die Eltern also nicht dieselbe Muttersprache sprechen, kann man das Kind ruhig zweisprachig erziehen. Falls man aber nur z.B. Schulenglisch spricht, kann man nur davon abraten dem Kind das bei zu bringen.
(Alle Angaben ohne Gewähr: Das hat mir eine befreundete Pädagogin erzählt, die sich speziell mit Spracherziehung beschäftigt.)
Ich halte es trotzdem besser, sich zuerst auf die eigene Sprache und die eigene Kultur zu konzentrieren und erst später sich mit anderen Sprachen zu beschäftigen. Das liegt der Natur des Menschen näher.
Das Gehör kann man genau so gut mit guter Musik, die nicht zu laut ist, trainieren.
Man kann ruhig? Was spricht denn dagegen? Ganz unabhängig von irgendwelchen Vorteilen im Gehirn hat eine solche Zweisprachigkeit etwas von Identität und Herkunft. Der Vater als Schwede redet ausschliesslich schwedisch mit seinem Sohn, die Frau Mama ausschliesslich schwäbisch. In der Schule lernt Sohnemann englisch. Wo soll hier eine Fehlerquelle liegen?
Spricht man eine Sprache nicht reibungslos, so kann man den Kindern vorlesen. Dadurch lernen alle Beteiligten.