Meine Güte nochmal, wie kann man sich nur so sehr auf diese Tests, den "IQ" und ihre Aussagekraft verbeißen.
Das so ein Test jetzt nun nichts sicher über die zukünftige Lebensleistung und intellektuellen Fähigkeiten einer Person aussagt und selbstverständlich auch die unmittelbare mentale emotionale Verfassung der jeweiligen Person berücksichtig werden muss, um ein ungefähr genaues "Testergebnis" zu bekommen, muss das hier tatsächlich noch extra dazu geschrieben werden?!
Entschuldigung dafür, dass ich den Lesern dieser Diskussion allemal zutraue zu erkennen und nicht für so "blöd" halte, dass ich solche Einfluß-Faktoren nicht extra erwähnen muss, da sich das m. E. schon von ganz alleine erklärt, zumindest erwarte ich das von Leuten, die sich für intelligent halten.
Für mich als absoluten Laien, mit miserablen Hauptschulabschluß, warum auch immer, gebe hier nur mein Wissen, Erfahrungen und Erkentnisse aus meiner, ich sage mal, intersubjektiven Wahrnehmung heraus, (ich lasse mich gerne von den Experten verbessern) wieder. Ünrigens habe ich im Alter von vier Jahren angefangen freiwillig u.a. Sachbücher zu lesen, die mich interessiert haben, falls und wenn sie zur Verfügung standen.
Ich bin halt (bis jetzt) der Meinung, dass es eine tendenziöse "generelle Grundlage/Energie" zur Intelligenz gibt, um vorhandene intellektuelle Fähigkeiten erst umsetzen zu können oder zu entwickeln, die sich im Laufe der Zeit aber nicht groß verändert. Was aber nicht notwendiger Weise bedeuten muss, dass man nicht die Möglichkeiten besitzt, die Leistung der Fähigkeiten verbessern oder steigern zu können, egal, welcher "G Faktor", angenommen dieser existiert, zu Grunde liegt.
Das heißt für mich, dass ich im Laufe der Zeit, zwar meine Motivation und durch diese, Leistung und Wissen steigern kann, aber die Grundsubstanz halt, die es mir erst ermöglicht Leistung zu bringen, veränderr sich meines Erachtens nicht sonderlich und kann auch nicht trainiert werden.
Wenn ich zum Beispiel, als Achtjähriger unter normalen Bedingungen, also ohne groß vorhandene äußerlich oder innerlichen Reize, die meine Leistung beeinflußen könnten, einen Test mache,(unabhängig davon ob jetzt nun sinnvoll oder eh Blödsinn) wo ich zum ersten mal für mich neue Probleme lösen muss, und ein bestimmtes tendenziöses Ergebniss erziele, dann wird sich diese Ergebni oder der Wert, nicht großartig ändern, wenn ich viel später im erwachsenen Alter einen ähnlichen mir unbekannten und der Zeit und dem Alter angepassten geeeichten Test absolviere, und das unabhängig davon, wie, wie oft und für was ich, in der vergangenen Zeit mein Gehirn benutzt habe.
Das sich im Gehirn stetig Änderungen und Erneuerungen ergeben und sich beobachten lassen, habe ich auch schon mal gehört.
Ob es nun ein IQ oder G Faktor existiert und ob sich dieser aussagegkräftig messen lassen kann, will ich doch garnicht als absolute Wahrheit und als selbstverständlich feststellen!
Und ob solche Tests, dann aber auch allgemein die Tests, denen man in Schule, Studium, Beruf begegnet, nun wirklich nötig und sinnvoll sind oder gänzlich zu verwerfen, da sie eventuell missbraucht und der Sinn dieser verfälscht werden könnte, um z.B. solche ideologischen Verfehlungen eines Sarrazins zu dienen und gar mit Diskrimnierung in Verbindung gebracht werden, dass ist doch schon wieder eine ganz andere Baustelle. :-)
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