"Wer das Zeug nehmen will, der wird es nehmen", sagt Pillenwerfer Peter W. "Ich glaube kaum, dass man vor den Klausuren bald Speichelproben abgeben muss." Der Jurist sieht wenig Möglichkeiten, Hirndoping zu verhindern. Und auch kein moralisches Problem: "Fortschritt ist eben nicht mehr auf Computer oder Autos begrenzt. Wenn wir durch Entwicklungen in der Hirnforschung mehr leisten können, dann sollte man das feiern, nicht verteufeln. Ein bisschen mehr Verstandeskraft würde jedenfalls so manchem Kollegen gut tun."
Hauptsache Lance Armstrong, Jan Ullrich und all die anderen stellt man für den Chemieturbo an die Wand. Bei Normalos in Job und Studium ist es moralisch völlig vertretbar, die eigene Leistung chemisch zu tunen. Mal wieder ein klarer Fall von Doppelmoral hoch drei!
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