Chris Eliasmith, et al.Impulse sausen zwischen 2,5 Millionen Neuronen umher, lösen Rechenaufgaben, lassen die Ergebnisse niederschreiben: Forscher haben ein Computergehirn geschaffen, das komplexe Aufgaben lösen kann. Es soll helfen, seinem natürlichen Vorbild auf die Schliche zu kommen.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...-a-870061.html
... der war wirklich gut ;-))
...irgendwann erwacht dann doch die Erkenntnis, dass es DEN Gehirnalgorithmus für Computer nicht geben kann. Erstmal sollte man den Übergang von Quantenphysik zur Biologie und dann zur Informatik verstehen können. Wie macht man denn aus prinzipiellen Unbestimmtheiten in der Mikrowelt ein irgendwie denkendes Wesen? Positronische Gehirne liegen von uns so weit entfernt wie der Warp-Antrieb.
Unsinn, ich habe gerade im Internet eine Kamera bestellt welch das Licht nicht mit einer Linse sammelt, sondern mit einem künstlichen schwarzen Loch.
Mit einem Kamera-Zusatz-Kit kann Weg zum herangezoomten Objekt dergestallten krümmen, dass man mit einem Schritt dort ist.
Das ganze auf Raumschiff-Grösse skalieren. Voila, der Warp-Antrieb!
"Warum tun sie das?" "Weil wir es können"
ist eine berühmte Antwort auf eine Schöpfungsfrage.
Zuletzt in Prometheus.
Clip "Wir haben dich erschaffen, weil wir es konnten." - PROMETHEUS - Dunkle Zeichen (Full-HD) - YouTube
Es liegt in der Natur des Menschen neue Wege zu finden oder die Büchse der Pandora zu öffnen. Vielleicht immer in der Hoffnung das auch etwas Gutes damit verbunden ist.
Die Schaffung eines Computerhirns das "so ähnlich" wie das menschliche ist ein logischer Schritt vielleicht genauso wie die Schaffung der Atombombe.
Ob es tatsächlich möglich ist, wurde zwar bestritten:
"Wenn das Gehirn des Menschen so einfach wäre, dass wir es verstehen könnten, dann wären wir so dumm, dass wir es trotzdem nicht verstehen könnten." - Jostein Gaarder, in „Sofies Welt“ und „Das Kartengeheimnis“
Aber es ist nicht ein menschliches Gehirn, das sich selbst verstehen zu versucht. Es sind viele, welche noch die Hilfe von Werkzeugen haben.
Werkzeuge die mit der Zeit immer besser werden, bis wir irgendwann die Komplexität unseres Gehirns erreicht haben. Es gibt da keine physikalische Grenze die uns diesen Schritt verbieten würde. Vielleicht haben wir in 50 Jahren bereits künstliche Intelligenzen, die sich auf der Erde zurechtfinden können. Einfache künstliche Intelligenzen, welche uns in bestimmten Bereichen schlagen (z.B. Schach) haben wir ja bereits. Es ist vielleicht erstaunlich, dass dies von Menschenhand geschaffen wurde, doch es sind viele Menschen und Werkzeuge daran beteiligt.
Sie schauen scheinbar recht viel StarTrek - oder lesen Asimov - wegen der 'positronischen Gehirne'... :)
Es behauptet ja niemand nach 'dem Algorithmus' zu suchen. Und Quanteneffekte spielen so weit man weiß wohl auch nicht mit.
Um ein künstliches Gehirn zu bauen ist denke ich nur ein Problem zu lösen: Die Regeln aufzustellen und zu optimieren nach denen sich Neuronen vernetzen. Mit anderen Worten: Das Lernen.
Und irgendwo habe ich die Vermutung, dass diese nicht so komplex sind wie man angesichts des Resultats vermuten mag... - genauso wie eine Funktion durch Iteration hochkomplexe Fraktale erzeugen kann die überall in der Natur auftauchen...