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Hinterziehung: Schweizer Banken umgehen Steuerabkommen

REUTERSDie Schweizer Banken sorgen vor, um das geplante Steuerabkommen mit Deutschland zu umgehen - das berichtet ein führender Fahnder im SPIEGEL. Er fordert, weiterhin Steuer-CDs anzukaufen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,848477,00.html
  1. #1

    Warum verzichtet

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Schweizer Banken sorgen vor, um das geplante Steuerabkommen mit Deutschland zu umgehen - das berichtet ein führender Fahnder im SPIEGEL. Er fordert, weiterhin Steuer-CDs anzukaufen.

    Steuerfahnder über Tricks, die Quellensteuer zu umgehen - SPIEGEL ONLINE
    unser Finanzminister nur auf Steuern von Millionären. Meinem Budget täte das auch sehr gut.
  2. #2

    Was ist denn das....

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Schweizer Banken sorgen vor, um das geplante Steuerabkommen mit Deutschland zu umgehen - das berichtet ein führender Fahnder im SPIEGEL. Er fordert, weiterhin Steuer-CDs anzukaufen.

    Steuerfahnder über Tricks, die Quellensteuer zu umgehen - SPIEGEL ONLINE
    für ein skurriles Abkommen, das zu umgehen schon wieder easy funktioniert? Mein Gott, lasst solche Verträge doch von Fachleuten ausarbeiten, die etwas davon verstehen. Schäuble kann oder will ews offenbar nicht. Wer hat ihn zum Verzicht ermächtigt?
  3. #3

    Bankenland Schweiz

    Abkommen hin oder her, auf der ganzen Welt ändert sich die Bankenlandschaft. Transparenz gegenüber der Öffentlichkeit seitens der Bankinstitute wird je länger je mehr Trumpf sein. Der Schweizer Finanzplatz ist hier übrigens allen Unkenrufen schon viel weiter als viele andere Finanzplätze. Und immer mehr auch online, wie Plattformen wie nzz.ch/finanzen oder www.assetinum.com zeigen.
  4. #4

    Dr.

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Schweizer Banken sorgen vor, um das geplante Steuerabkommen mit Deutschland zu umgehen
    Na, jetzt bin ich aber überrascht...

    Aber mal ehrlich? Bevor jetzt wieder das Politiker-Bashing losgeht. Unsere Politiker wollen etwas von der Schweiz, nicht umgekehrt. Außer Sprüchen über die Kavallerie und dem moralischen Zeigefinger haben wir der Schweiz und insbesondere Schweizer Banken nichts zu bieten. Wenn ich Schweizer Bank wäre, würde ich auch nicht freiwillig die Murmeln abgeben...
  5. #5

    Geschäft

    "Die Überlebensfrage der Demokratie"
    Netter Artikel von Michael Spreng. http://www.sprengsatz.de/?cat=4

    Solange man Geschäfte zulässt die sich nicht an eine Realexistierende Rendite halten und zudem noch Gesellschaftliche und Moralische Grenzen überschreiten, darf man sich nicht wundern. Nur was für eine Gesellschaft soll dabei herauskommen, hat nicht gerade Europa genug schlechte Erfahrungen gemacht ?
  6. #6

    Vertraut mir einfach mal

    Wenn ich hier im Land was zu sagen hätte, dann würde ich jedem Steuerhinterzieher sofort genau 2 Möglichkeiten anbieten: Entweder Gefängnis und Enteignung, oder sofortige Ausreise inklusive totales zukünftiges Einreiseverbot in die Bundesrepublik Deutschland!

    Die sind mit dem Geld sowieso schon über alle Berge und betrachten die hiesige Bevölkerung nur noch als strunzdumme Schröpfmasse. Aber ihre Geschäfte wollen sie natürlich trotzdem weiter betreiben, um noch schneller noch reicher zu werden, um noch mehr Geld ins nächste Steuerparadies transferieren zu können...

    Pfui Deibel, sowas ist nicht nur asozial, sondern auch kriminell!

    Glaubt mir bitte, ich kenne ein paar dieser Konsorten und weiss ganz genau, was das für gemeingefährliche Ausbeuter und Parasiten sind!
  7. #7

    Legal? Illegal? Scheissegal!

    Zitat von aprilapril Beitrag anzeigen
    Was ist denn das....
    für ein skurriles Abkommen, das zu umgehen schon wieder easy funktioniert? für ein skurriles Abkommen, das zu umgehen schon wieder easy funktioniert? Mein Gott, lasst solche Verträge doch von Fachleuten ausarbeiten, die etwas davon verstehen.
    Wieso? Genau das ist doch geschehen. Das Abkommen erreicht genau das, was doch erreichen sollte: Es ist eine Quasi-Amnestie für Steuerkriminelle. Der Staat bekommt einen kleinen Teil der Beute (und welchen Teil, das dürfen die Kriminellen sogar selbst berechnen, und unser Fiskus darf die Rechnung nicht einmal überprüfen) und garantiert den Kriminellen im Gegenzug völlige Freiheit von Strafverfolgung.
  8. #8

    Die üblichen Verdächtigen...

    Zitat von aprilapril Beitrag anzeigen
    ..Wer hat ihn zum Verzicht ermächtigt?..
    Alle die seine Partei oder gar nicht gewählt hatten. Wir sind nun mal eine Demokratie, das kann und will auch kein Verfassungsgericht ändern. Na ja, nächste Wahl -- nächster Versuch: Vielleicht holen wir ja dann alles aus Zürich heraus; und sei es nur um es nach Brüssel zu senden..
  9. #9

    Die Schweiz wird freiwillig nicht auf ihre illegale Schlüsselindustrie verzichten. Als der Schweizer Botschafter an der Freien Universität Berlin einen Gastvortrag hielt, beantwortete er die Fragen hierzu demgemäß, dass aus Schweizer Sicht alles legal sei, für die Schweizer - das Recht anderer Länder interessiert sie nicht.








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