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Hinrichtungen per Giftspritze: Deutscher Hersteller will Narkosemittel-Export in die

Getty ImagesHenker in den USA wollen das Narkosemittel Propofol für ihre Todes-Cocktails nutzen - produziert wird es von einem deutschen Konzern. Nach Protesten von Menschenrechtsaktivisten will der Hersteller Fresenius nun strengere Lieferkontrollen einführen.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...844631,00.html
  1. #1

    Mittlerweile

    muss man schon vor Angehörigen aufpassen, dass man Propofol nicht erwähnt, weil die Medien es zum Killermedikament Nr1 hochstilisiert haben.
    Dabei ist das Zeugs richtig dosiert eines der besten Narkosemittel mit den wenigsten Nebenwirkungen.
  2. #2

    naja

    wenn propofol nicht da ist, könnten sie ja eines der barbiturate oder ein potentes Fentanylderivat benutzen. Die Haupttodesursache ist ja eine hohe dosis Kaliumchlorid (und wenn mann so will auch das Muskelrelaxans)
  3. #3

    Ether, Chloroform oder Ethanol

    Zitat von Owlyard Beitrag anzeigen
    wenn propofol nicht da ist, könnten sie ja eines der barbiturate oder ein potentes Fentanylderivat benutzen. Die Haupttodesursache ist ja eine hohe dosis Kaliumchlorid (und wenn mann so will auch das Muskelrelaxans)
    könnter man auch nehmen.
    Oder Dihydrogenmonoxid, Stickstoff, Xenon (sogar von der BBC empfohlen).
  4. #4

    Zitat von johnnychicago Beitrag anzeigen
    muss man schon vor Angehörigen aufpassen, dass man Propofol nicht erwähnt, weil die Medien es zum Killermedikament Nr1 hochstilisiert haben.
    Dabei ist das Zeugs richtig dosiert eines der besten Narkosemittel mit den wenigsten Nebenwirkungen.
    Das findet Michael Jackson auch :-)

    Ich hoffe mal, dass das von Fresenius ernst gemeint ist. Mit dem amerikanischen Todesstrafen-Fetisch muss man in der Tat kein Geld verdienen.

    Wenn jetzt noch Rheinmetall genauer schauen würde wer bei ihnen kauft, wäre Deutschland ein etwas besserer Ort.
  5. #5

    Besserer wohl kaum...

    Zitat von Obi-Wan-Kenobi Beitrag anzeigen
    Das findet Michael Jackson auch :-)

    Ich hoffe mal, dass das von Fresenius ernst gemeint ist. Mit dem amerikanischen Todesstrafen-Fetisch muss man in der Tat kein Geld verdienen.

    Wenn jetzt noch Rheinmetall genauer schauen würde wer bei ihnen kauft, wäre Deutschland ein etwas besserer Ort.
    ...aber ärmer!

    Wir sollten uns als Gesellschaft endlich mal entscheiden, was wir liefern wollen, und was nicht.
    Übrigens, auch mit Brotmessern aus Solingen kann man Menschen umbringen.
  6. #6

    Keine Macht dem Titel!

    Zitat von Obi-Wan-Kenobi Beitrag anzeigen
    Das findet Michael Jackson auch :-)

    Ich hoffe mal, dass das von Fresenius ernst gemeint ist. Mit dem amerikanischen Todesstrafen-Fetisch muss man in der Tat kein Geld verdienen.

    Wenn jetzt noch Rheinmetall genauer schauen würde wer bei ihnen kauft, wäre Deutschland ein etwas besserer Ort.
    So einen dämlichen Schwachsinn höre ich wirklich äußerst selten.

    Die Phrase "wäre ein besserer Ort" veranschaulicht genau das. Ein besserer Ort...verglichen mit wem, oder was? Warum sollte es überhaupt besser sein, oder was verstehen sie unter "besser"?

    Halten sie sich aus solchen Diskussionen zukünftig bitte raus.
  7. #7

    Zitat von Obi-Wan-Kenobi Beitrag anzeigen
    Mit dem amerikanischen Todesstrafen-Fetisch muss man in der Tat kein Geld verdienen.
    Ich glaube, da spricht eher ihr Anti-Amerika Fetisch ;)

    Es gibt viele Bundesstaaten in den USA, die keine Todesstrafe haben, weil sie dagegen abgestimmt haben. Es wird eben von Bundesstaat zu Bundesstaat entschieden.

    Es gibt allerdings viele andere Länder, die die Todesstrafe haben - nur, will man China natürlich nicht schlecht machen ... Außer vielleicht wegen dem bösen Kapitalismus, den die inzwischen betreiben ...
  8. #8

    Was für ein Käse !

    Dann nimmt man eben den Vollzugsbeamten die Möglichkeit einer humanen Vollstreckung. Glaubt AI denn wirklich, damit die Todesstrafe abzuschaffen? Dann gibt es eben wieder den elektrischen Stuhl oder die Gaskammer. Damit hat man dann all denen, die man schützen wollte, einen Bärendienst erwiesen.
  9. #9

    Für eine lebenswertere Welt kämpfen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Henker in den USA wollen das Narkosemittel Propofol für ihre Todes-Cocktails nutzen - produziert wird es von einem deutschen Konzern. Nach Protesten von Menschenrechtsaktivisten will der Hersteller Fresenius nun strengere Lieferkontrollen einführen.

    Fresenius und Hinrichtungen in USA: Propofol-Kontrollen in Deutschland - SPIEGEL ONLINE
    Betrüblich festzustellen das so wie ich mir eine "bessere Welt" wünsche wie nicht wenige, die allermeisten daran wohl weder ernsthaft Interesse haben, noch sie wollen, zumindest dann nicht, wenn diese mit persönlichem Komfortverlust einhergeht-kürzer gesagt:" Scheiß Egoismus".

    So werden weiterhin Sturmgewehre, Panzer und U-Boote vertickert, Menschen durch ihren eigenen Staat umgebracht, ob nun mit oder ohne Absolution der Massen...

    ...oder eben im "privaten Mikrokosmos" die Frau geschlagen, das Kind mißhandelt oder der Hund im Urlaub ausgesetzt, der Rentner in der U-Bahn ausgeraubt,etc...

    Aber eben gerade deshalb finde ich es wichtig das es weiterhin Menschen gibt, die für eine lebenswertere Welt kämpfen.

    Ciao
    DerDemokrator








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