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Hilfszahlung über IWF: China, Brasilien und Co. wollen Euro-Staaten retten

Kann Europa seine Krise allein lösen? Nein, sagen wichtige Schwellenländer wie China und Brasilien. Laut einem Zeitungsbericht drängen sie bei der Euro-Rettung auf eine stärkere*Rolle des*Internationalen Währungsfonds. Im Gegenzug sind sie bereit, viel Geld zu investieren.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...791774,00.html
  1. #30

    Sie kennen die Länder wohl nicht.

    Zitat von Dr. Sorglos Beitrag anzeigen
    Das scheint mir ein sehr guter Plan zu sein.

    Lasst nicht nur Kanzler Ackermanns neuen Privatjet auf Kosten der Menschen in China zahlen, die als Wanderarbeiter in den Fabriken schlafen und für Hungerlöhne sechzig Stunden die Woche unsere Kleidung nähen und unsere Feierabendelektronik zusammenlöten, sondern spart auch an Bildung und Infrastruktur in den brazilianischen Favelas, damit die Kinder dort keine Zukunft, die vollgefressenen, korrupten Schergen in Brüssel aber weiterhin ihr Auskommen haben.

    Wir sind schon gespannt, wann die Menschen erkannt haben werden, dass Sie die 99% sind und das Kannibalkapitalismus kein Naturgesetz ist.
    In ganz China hat es seit ein paar Jahren keine Hungersnöte mehr gegeben, was für China ein großer Erfolg ist.
    In Brasilien sind in den letzten 5 Jahren rund 20 Millionen Menschen in den Mittelstand aufgestiegen, was auch ein großer Erfolg ist.

    Die Arbeit der chinesischen Wanderarbeitet nützt auch dem Bauern in der Provinz und die Bildungsangebote in den Favelas ist gut genug um den Menschen einen echten Vorteil zu bringen.
  2. #31

    National Staaten?

    Zitat von maximillian64 Beitrag anzeigen
    Mitnichten - Während Europa noch daran herumdocktort wie es seine Vereinigten Staaten von Europa nach einem überkommenen Prinzip des Nationalstaats in der Kriese zurechtzimmert übernehmen die Vereinigten Staaten der Erde verantwortung.
    Scherzkeks -was sind denn China und Brasilien - etwa keine National Staaten? Ist deren System dann auch überkommen?
    Und weiter: die chinesische Blase (Immobilien vor allem ) wird bald platzen -spätestens dann wenn Hunderte Millionen Chinesen ihren Teil des Wohlstands einfordern werden den bis jetzt die Elite In den Wirtschaftscentren hat.
    Brasilien -hingegen -solange wir der Westen über alle möglichen Kanäle Hunderte Millionen pro Jahr in dies Land pumpen müssen (selbst über Kath. Hilfsorganisationen wie Adveniat) ist das Land meiner Meinung noch lange kein aufstrebender Wirtschaftsriese sondern gerade mal ein Land mit Rohstoffen-aber genauso großer Umweltverschmutzung ,sozialen Ungleichgewichten ,überbordender Bevölkerungs Explosion und vielem mehr.
  3. #32

    Find ich super diese Idee

    endlich kommen mal andere auch noch auf die Idee ein paar Millardchen zu verbrennen.Warum nutzen wir nicht diese Chance und lassen die Chinesen das griechische Wirtschaftswunder vollenden?Die Chinesen könnten ihre ganzen Milliarden aus der USA abziehen und damit die Schieflage Griechenlands beenden.Gleichzeitig könnten sie uns und allen anderen Eu - Garantieländern die Verluste die durch den unausweichlichen Schuldenschnitt der Griechen entstehen,ersetzen.Dafür bekommen sie von den Griechen...ja was eigentlich?Was würden wir bekommen?Na ja egal lasst die Chinesen das mal machen.
  4. #33

    Gesunde Staaten!

    "Dabei gehe es um kurzfristige Kreditlinien, die wirtschaftlich gesunden Staaten bei Liquiditätsproblemen helfen sollen, sagte ein Diplomat vor dem Treffen."

    Alleine diese Aussage illustriert das politische Unvermoegen fast aller Beteiligten: ein gesunder Staat hat keine Liquiditaetsprobleme denn sonst waere er ja selbst in der Lage "ungesunden" Staaten unter die Arme zu greifen.
  5. #34

    Die EZB soll lieber Geld drucken!

    Zitat von makutsov Beitrag anzeigen
    Ja nee...^Ja nee danke, verarschen können wir uns selber. Die suchen doch nur nen Weg ihre wertlosen Devisenreserven in echte Werte umzutauschen.
    So ist es, richtig. Mit ihren faktisch wertlosen Devisen
    wollen die alles an Sachwerten und Technologie aufkaufen,
    was es noch gibt. Das bedeutet unser Ende!
  6. #35

    .

    Zitat von makutsov Beitrag anzeigen
    Die suchen doch nur nen Weg ihre wertlosen Devisenreserven in echte Werte umzutauschen.
    Beim Lesen des Artikels kam mir genau Ihre Aussage in den Sinn.
  7. #36

    was noch nicht ist,

    Zitat von +LY Beitrag anzeigen

    Besten Dank, Merkel und Co.,
    nur schade, daß wir keine UKRAINE sind,
    wo, wie man hört, persönliche Fehler im Staatsamt,
    die zu Verlusten führen, verfolgt und bestraft werden!
    Deutschland steht ja bereits auf dem Sprungbrett sich den anderen europaeischen Bananenrepubliken anzupassen (Italien & co.), deshalb ist der Schritt Richtung Ukraine auch nicht mehr weit.
  8. #37

    Aufsteigende Länder

    Zitat von afetes Beitrag anzeigen
    Scherzkeks -was sind denn China und Brasilien - etwa keine National Staaten? Ist deren System dann auch überkommen?
    Und weiter: die chinesische Blase (Immobilien vor allem ) wird bald platzen -spätestens dann wenn Hunderte Millionen .....
    Mir scheint als mache mal wieder einen neuen Fehler, man bewerte die aufsteigenden Länder einfach zu hoch ein und man erkenne die wirklichen Probleme, die im System verankert sind nicht.
    Es ist nur eine erneute Augenwischerei.
  9. #38

    ...

    Zitat von Volker Hett Beitrag anzeigen
    In ganz China hat es seit ein paar Jahren keine Hungersnöte mehr gegeben, was für China ein großer Erfolg ist.
    In Brasilien sind in den letzten 5 Jahren rund 20 Millionen Menschen in den Mittelstand aufgestiegen, was auch ein großer Erfolg ist.

    Die Arbeit der chinesischen Wanderarbeitet nützt auch dem Bauern in der Provinz und die Bildungsangebote in den Favelas ist gut genug um den Menschen einen echten Vorteil zu bringen.
    Trotzdem dürfte es den Menschen dort schwer zu erklären sein, warum sie nun die Schulden der wohlhabenderen europäischen Problemstaaten zahlen sollen. Wie gesagt, mehr echte Sanktionsmöglichkeiten bekommt der IWF durch deren Mitwirken nicht, und was vom großen, imperialen Plan durch Kredite zu halten ist, sieht man wenn man bedenkt dass der Deutschland auch dauernd angedichtet wird.
  10. #39

    ... darf es noch ein bißchen mehr sein ...????

    Jetzt kommen plötzlich Länder daher und wollen Europa retten, die von hier auch in jüngster Vergangenheit noch Entwicklungshilfe und sonstige finanzielle Unterstützung erhalten haben. Ok, wenn es denn sein soll und muß.
    --
    Nur eines darf man nie vergessen: Ob EZB, IWF oder wer sich da sonst noch berufen fühlt. Alles was dort verteilt werden soll, ist durch Steuergelder in Europa oder sonstwo grundfinanziert. Also sind es die Menschen, die solche Organistionen mit Geld ausstatten. Daher ist Zocken absolut fehl am Platz.
    --
    Und letztlich stellt sich die Frage, ob alle Länder Angst vor einer Europarezession haben oder die Gunst der Stunde nutzen um einen Einfluß zu bekommen, der sonst wohl nie möglich gewesen wäre.
    Die Zukunft wird es zeigen.








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