Hilfen für Spaniens Banken: 100 Milliarden lösen die Krise nicht

Getty ImagesInvestoren und Politiker feiern die Rettung der spanischen Banken. Doch der Jubel ist verfrüht. Die Millionen allein werden nicht ausreichen, um die Probleme des Landes und der Euro-Zone zu lösen. Gut möglich, dass bald das nächste Hilfsprogramm nötig ist. Doch woher soll dann das Geld kommen?

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...838149,00.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Investoren und Politiker feiern die Rettung de
    Ich kann mir denken wo das Geld herkommt: Von uns Steuerzahlern natürlich. Und dann kan nman uns wieder sagen, das kein Geld in der Haushalskasse ist, und keine Straßen mehr Saniert werden können.

    Das gleiche Schlamassel in mit Griechenland.

    Hoch lebe das Zahlungsfreudige Deutschland.
  2. #2

    Gähnende Langeweile

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Investoren und Politiker feiern die Rettung de
    Erst genügen anscheinend ein paar Milliönchen, nächste Woche sind es dann zig Milliarden.

    Gestern Spanien,

    die Italiener scharren schon mit den Hufen

    und es wird immer so weitergehen.

    Wirtschaftliche Mißverhältnisse mißbrauchen, um auf dem Rücken des ungefragten Steuerzahlers und natürlich unter Mißachtung jeglicher demokratischer Grundlinien die partizipierenden Banken zu bereichern.
  3. #3

    Wie geht das eigentlich?

    Kann mir mal jemand anschaulich erklären, wie es möglichch ist, dass private Banken Schulden in Höhe von Staatshaushalten anhäufen können? Und wenn nun die Milliarden zur Rettung fliessen, was haben eigentlich die Bürger davon? Dar eine Bank dann eigentlich noch gegen Bürger Zwangsvollstrecken, denn nun schuldet die Bank ja dem Bürger?
    F. Wiedemann
  4. #4

    Euro bedeutet Frieden

    So ist das eben, wenn Juristen glauben, man könnte per Gesetz 1 1=3 erzwingen.
    Mit einem itlaienischen Freund habe ich mich gestern das erste Mal gestritten, natürlich über den Euro und dass Deutschland helfen muss und dass niemand in Europa will, dass Deutschland Europa regiert.
    Da war ich baff. Aus der Ferne betrachtet wollen ja nicht mal die Italiener Italien regieren, und de Gaulle hielt ein Land mit hunderten Käsesorten für unregierbar. Und die Deutschen wollten jetzt Europa regieren, wie sie es schon zweimal in den letzten 100 Jahren versucht hätten? Kopfschüttel. Aber Euro bedeutet ja Frieden... Quark. Deshalb: Strenge Rechnung, gute Freundschaft.
  5. #5

    Was hier so alles geschrieben wird???

    Natürlich werden die Verantwortlichen den Euro nicht begraben, schließlich kann man ja Euros drucken und wird dies auch tun. Letztlich aber leiden die Bürger: weniger Lohn , weniger Rente , höhere Inflation resp. ein weitaus schwächerer Außenwert des Euro gegenüber kleineren
    Wärungen und zunächst auch gegenüber dem Dollar.
    Sparguthaben und Lebensversicherungen werden an Wert erheblich verlieren.
    Bezahlen wird diese Bankenkrise voll der kleine Mann auf der Straße.
  6. #6

    Die Wirtschaft muss an einigen Stellen schrumpfen...

    ...und an ganz anderen Stellen wachsen.
    Eine überalternde europäische Gesellschaft braucht weniger Autos, weniger neue Häuser, usw.
    Wenn wir an den Stellen schrumpfen wo wir weniger Bedarf haben - so ist das OK. Besser jedenfalls als Häuser zu bauen, die dann leer stehen - und das als "Wachstum" zu verkaufen.
    Die Frage muss lauten:

    In welchen Bereichen brauchen wir das Wachstum wirklich?
    Vielleicht in resourcenschonender Technologie - Solar, Windkraft? Vielleicht mehr Produkte und Dienstleistungen für ältere Bürger?

    Wir haben keine Finanzkrise - sondern eine Krise auf dem Angebotsbereich. Europäische Produkte werden immer weniger nachgefragt. China boomt.
    Hätten wir genügend Wachstum - wir könnten die Schulden bedienen.
    P.S. Nur einfach mit Wachstumsprogrammen reisst man nicht das ruder herum. Man muss sich genau überlegen, wo dieses Wachstum entstehen soll. Mehr leerstehende Häuser? Nein Danke!
  7. #7

    Nichts ist gelöst

    Richtig, die Hilfe für Spanien soll die Märkte beruhigen. Doch das Problem ist, dass es dieselben Märkte sind, die Spanien erst in die Krise gestürzt haben. Ohne hohe Risikoaufschläge hätte Madrid seine Banken selbst rekapitalisieren können. Die Prämien sind hoch gegangen, seit wir über einen Ausschluß Griechenlands über die Eurozone reden. Und sieh werden wieder hoch gehen, wenn es so weit ist. Letztlich sind die Märkte das Problem, das Hilfsprogramm löst nichts... http://lostineurope.posterous.com/das-spanische-problem
  8. #8

    Warum nur......

    ....... spielt Deutschland dieses Spiel weiter mit? Die Schulden, die wir uns unötigerweise aufhalsen werden von Tag zu Tag größer. Nicht nur, dass wir damit künftige Generationen damit belasten, wir machen uns auch schon in der Gegenwart ärmer!
    Für Deutschland gibt es nur einen Weg, raus aus dem Euro.
  9. #9

    Da...

    Zitat von homer25 Beitrag anzeigen
    Ich kann mir denken wo das Geld herkommt: Von uns Steuerzahlern natürlich. Und dann kan nman uns wieder sagen, das kein Geld in der Haushalskasse ist, und keine Straßen mehr Saniert werden können.

    Das gleiche Schlamassel in mit Griechenland.

    Hoch lebe das Zahlungsfreudige Deutschland.
    ...machen Sie sich mal keine Sorgen. Dann werden die Straßen eben bis zum letzten Feldweg privatisiert*, und Sie zahlen schon Maut, wenn Sie Ihr Grundstück (so es zu diesem Zeitpunkt überhaupt noch private Eigentümer geben sollte) verlassen. Sollten Sie unverschämterweise über die benachbarte Wiese laufen - dafür hätten dann die Grünen noch eine Steuer im Ärmel.... ;)

    * Wer der Käufer ist, wird erst anhand der Höhe der zu erwartenden Nebeneinkünfte, bzw. eventuell vakante Posten für die entscheidenden Politiker entschieden.