Forum


 

Hilfen für Spaniens Banken: 100 Milliarden lösen die Krise nicht

Getty ImagesInvestoren und Politiker feiern die Rettung der spanischen Banken. Doch der Jubel ist verfrüht. Die Millionen allein werden nicht ausreichen, um die Probleme des Landes und der Euro-Zone zu lösen. Gut möglich, dass bald das nächste Hilfsprogramm nötig ist. Doch woher soll dann das Geld kommen?

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...838149,00.html
  1. #40

    wieder mal nur Schwarzmalerei ...

    >Deshalb ist es dringend notwendig, dass nun die Troika aus EU-Kommission, Europäischer Zentralbank und Internationalem Währungsfonds (IWF) die Kontrolle bei der Neuordnung der spanischen Finanzbranche übernimmt.
    Das haben wir in Duetschland schon hinter uns, die WestLB, Hypo Real Estate, und einige Sparkassen sind da Stichwörter, die hierzulande schon wieder vergessen wurden, das waren auch keine kleinen Beträge ....

    >Die Experten der Troika müssen sicherstellen, dass das Geld richtig eingesetzt und der spanische Bankensektor entschlackt wird.
    Damit wurde schon vor langer Zeit angefangen, vielleicht zu langsam
    >Aufgaben, die eine Regierung, die sich Wahlen stellen muss, nur sehr ungern angehen wird.
    Die sitzen gerade erst 5 Monate im Sattel....
    >Jeder vierte Spanier im erwerbsfähigen Alter ist arbeitslos
    Die haben auch alle vorher am Bau gearbeitet.... und vorher nichts gelernt...
  2. #41

    optional

    Ich fände es gut wenn endlich einmal diese vielen selbsternannten Experten deren sorry " Maul" halten würden und keine Kommentare mehr abgeben zu den Ereignissen um den Euro . Keiner weiss was richtig zu tun wäre ,aber still sitzen und wie ein Kaninchen der Schlange in die Augen schauen bringt auch nichts.Also Schreiberlinge lasst doch mal etwas seinen Gang gehen und dann sehen wir was passiert. Den weinerlichen, die Angst haben um die deutschen Steuergelder sollten mal in den Spiegel sehen. Ohne Europa und den Euro ist Deutschland auch am Ende. Das hat den Vorteil man braucht dann ja auch keine Steuern mehr bezahlen,wenn man keinen Job mehr hat weil Deutschland nichts mehr in die EU Länder exportieren kann.
  3. #42

    [QUOTE=der_pirat;10342405]dass Geld zustande kommt, indem Sie sich 100,- EUR bei mir leihen und sich verpflichten, 110,- EUR zurückzuzahlen. Woher nehmen Sie denn die zehn EUR, wenn nur wir beide da sind?[QUOTE]

    Durch Wertschöpfung! Wenn ich mit den geliehenen 100 EUR soviele Ressourcen aus dem Boden hole dass sie mehr als 100 EUR Wert sind oder Arbeitszeit ist auch eine Ressource, da ich ein fertiges Product verkaufe.

    Nur diese reale Wertschöpfung liegt in keinem Gleichgewicht mit der möglichen Wertschöpfung der Banken welche die Einlagen mehrfach weiter verleihen.
  4. #43

    Das Zocken geht weiter....

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Investoren und Politiker feiern die Rettung de
    Es ist als wolle man ein Sieb mit Wasser füllen. Solange nicht an den richtigen Stellen angesetzt wird, und alles wie gehabt weitergeht (das wilde Zocken an den Börsen zu Lasten der Steuerzahler), wird sich nie was ändern
  5. #44

    ..

    Zitat von Kurt Köster Beitrag anzeigen
    Es wird nicht immer so weitergehen. Ich behaupte sogar: Das Schlimmste ist jetzt ausgestanden. Mit der 100-Milliarden-Spritze vom Wochenende ("Telefonbeschluß") ist eine Brandmauer errichtet, die auch die Finanzmärkte verblüfft haben dürfte.
    Ich suche im Moment eine neue Arbeit. Darf ich fragen wieviel Geld man als Schreiber bei einem Meinungsbildungsinstitut, bezahlt von der EU, verdient?

    Ich bin gerne bereit die absurdesten Meinungen im Internet zu verbreiten, sofern die Bezahlung stimmt. Über nähere Informationen wäre ich dankbar.
  6. #45

    Falsche Annahmen...

    Zitat von djmj Beitrag anzeigen
    Jop, das soziale Deutschland füttert die eigenen Schmarotzer, Rentner mit zu hohen Pensionen, Kranke und nun die ganze Welt durch während hier für nichts mehr Geld da ist. Die Straßen und alles sieht hier aus wie der letzte Dreck! In anderen Ländern sieht es viel besser aus. Und für alles sozial zukunftsorientierte wie die die Schulen/Unis/Studenten Kita's usw. ist angeblich kein Geld da.
    Über die unsportlichen fetten Kinder jammern wenn es in den Schulkantinen nur Fast-Food gibt weil kein Geld da ist.

    Wir gehen an unserer sozialen Einstellung noch zugrunde.

    Mit unserer Wirtschaftskraft müssten die Bürgersteige hier eigentlich aus Marmor sein.


    Und ich glaube kaum dass sich die EU mittlerweile noch für unseren Export lohnt und warum sollen wir Bürger deren Banken retten. Die EZB hat doch eh die Lizenz zum Gelddrucken!

    Sie irren...die sozialen Errungenschaften sind ein Segen für uns. Gehen Sie mal in andere europäische Länder, z.B. Rumänien, und sehen Sie sich dort die Strassen, öffentliche Gebäude und die Gesundheitsversorgung an. Und wenn Sie mal krank werden, dann freuen Sie sich sicher über finanzielle Unterstützung.
  7. #46

    Kippen die letzten Dominos auch noch um?

    Zitat von b.lödheimer Beitrag anzeigen
    Das Ende der Fahnenstange ist noch lange nicht erreicht. Aber es erklärt vielleicht, warum die Zahlen über das Wochenende inflationär stiegen.
    Man versucht offenbar eine ordentliche Abwicklung der Insolvenzen und Abtragung der Schuldenberge. Aber Arbeitslosigkeit, Frust und persönliche Not könnten in einigen Staaten durch Revolten und Bankruns diese Pläne vereiteln.
  8. #47

    Für wie blöd . . .

    Ich frage mich seit geraumer Zeit, wie oft der Euro in den letzten vier Jahren "gerettet" wurde. Die Politiker suggerieren, dass jedes Rettungspaket, jeder Schirm, jeder Haircut der Letzte ist und dass dann wieder Friede, Freude, Eierkuchen herrscht. Wie schon vor zwei und vier Jahren wird ein Fußball-Event wieder genutzt, um Deutschland relativ geräuschlos weiter in die Verschuldung zu führen. Für wie blöd hält unsere Regierung uns Steuerzahler?
  9. #48

    Und?

    Zitat von djmj Beitrag anzeigen
    Durch Wertschöpfung! Wenn ich mit den geliehenen 100 EUR soviele Ressourcen aus dem Boden hole dass sie mehr als 100 EUR Wert sind oder Arbeitszeit ist auch eine Ressource, da ich ein fertiges Product verkaufe.

    Nur diese reale Wertschöpfung liegt in keinem Gleichgewicht mit der möglichen Wertschöpfung der Banken welche die Einlagen mehrfach weiter verleihen.
    Wie wandeln Sie das dann in Geld um? Klar können Sie die Wertschöpfung erhöhen und damit individuell mehr Geld (von anderen) nehmen.

    Aber wenn Sie auf Ihrem Bauernhof morgen doppelt so viele Äpfel ernten entsteht dadurch doch kein Geld.

    Ich glaube Sie haben das System noch nicht verstanden.
  10. #49

    viel versprochen, nichts gehalten ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Investoren und Politiker feiern die Rettung de
    Der Titel suggeriert, daß der Verfasser die ausgetretenen Pfade der Journaille verlässt und mal "Butter bei die Fische" gibt. Tut er aber nicht. Außer erschrockenem Zähneklappern wird nichts geboten.

    Man kann nur hoffen, daß die Zinsen für Spanien hoch bleiben, daß andrerseits aber nicht noch weitere Rettungspakete nachgeschoben werden - besser noch wären die versprochenen 100 Mrd für die Banken zurückzuziehen. Woher sollte Besserung im Wirtschaften kommen, wenn nicht durch den faktischen Zwang der Ökonomie? Jeder andere Zwang rüttelt am pathologisch hohen Selbstbewußtsein der Mediterraner mit den bekannten Folgen: Europäische Völker schlagen verbal aufeinander ein und driften weiter auseinander; die Geberländer verarmen. Der Nationalstolz, gespeist aus vergangenen Zeiten, ist aber vornehmlich ein Problem der Eliten - er ist direkt mit ihren Partizipationsmöglichkeiten am nationalen Reichtum gekoppelt. Nimmt man ihnen den Stolz, wissen sie nicht mehr, wie sie helfen sollen, ihr Volk auszuplündern.

    Ebenso, wie unsere Politiker reißen auch die Journalisten ihre eigenen roten Linien. Anfangs konnte man sich noch locker als Experte gerieren, wenn man behauptete, schon Spanien würde jeden möglichen Rettungsschirm sprengen, so es denn insolvent werden sollte. Nun verlegt der Autor die rote Linie nach Italien und räumt damit ein, nicht viel von Beträgen oberhalb der Milliardengrenze zu verstehen, geschweige denn, klare und vorzeigbare Vorstellungen entwickeln zu können, was denn geschehen sein mag, daß Spanien plötzlich gerettet werden könne. Seine Frage, wo denn das Geld herkommen solle entpuppt sich als rhetorisch und hat in einem Kommentar nichts zu suchen, denn wer sollte sie beantworten, wenn nicht der Autor?

    Das leider Erwartbare wird weitergespielt: diffuse Angst erzeugen, Gewöhnungseffeke bemühen, kurz gesagt: den Leser im Sinne unendlicher Bürgschaften weichklopfen.

    Die zaghaft beginnende öffentliche Diskussion ( damit ist nicht das Forum hier gemeint ) um einen Austritt DEs aus der Union ist von vornherein angstlastig, da mit "unkalkulierbaren Kosten" argumentiert wird. Vor allem säßen wir schon so tief in der Patsche, daß ein Ausstieg keine Option mehr sei. Weidmann hat sich gestern ziemlich verbogen, um die Erpressbarkeit einer solchen Position nicht allzu offenkundig werden zu lassen.

    Da ein Ende der Bürgschafts- und Zahlungsorgien überhaupt nicht abzusehen ist, sind die Kosten für den Verbleib im Eurosystem noch weniger berechenbar, mit Sicherheit noch gigantischer, als die Ausstiegskosten. Gestern wurde mit immerhin 100 versprochenen Milliarden eine Halbwertszeit der Börsenentspannung von ca. sechs Stunden erkauft. In wenigen Wochen kostet ein halber Tag eine Billion. Entgegen der Beteuerungen der Marktakteuere wissen die längst, daß die Spirale endlich ist. Bei fünf offiziellen Billionen dreht sich der Spuk um und wir bekommen bei jeder weiteren Geldspritze negative Ausschläge nach unten.

    Niemals dürfen wir die jetzt zu beklagenden Ergebnisse unserer Politik zur Begründung eines "weiter so" heranziehen lassen. Schuldig an dem Desaster sind unsere Parlamentarier, allen voran unsere Parteiführer und sie müssen dafür zur Verantwortung gezogen aber doch nicht damit entlastet werden.








TOP



TOP