Getty ImagesInvestoren und Politiker feiern die Rettung der spanischen Banken. Doch der Jubel ist verfrüht. Die Millionen allein werden nicht ausreichen, um die Probleme des Landes und der Euro-Zone zu lösen. Gut möglich, dass bald das nächste Hilfsprogramm nötig ist. Doch woher soll dann das Geld kommen?
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...838149,00.html
Och wie interessant, ich wußte noch gar nicht, das genau eine einzige Person bereits vor Jahren, das soziale System in Deutschland zum Einsturz brachte.
Im übrigen habe ich lediglich darauf hinweisen, das mangelhafte und miserable Kontrollmechanismen zwangsläufig immer zu Missbrauch durch Einzelne führt. Insbesondere im Investmentbereich der Banken, werden die wesentlichen Summen durch einzelne Zocker versenkt oder eben auch gewonnen. Genau dadurch sind bereits in der Vergangenheit einige Banken zugrunde gegangen - mangelhafte und miserable Kontrollmechanismen!
Ich verstehe nicht warum wird nur die Miesmacherei betrieben und es keine differenzierung gibt.
Es kann sein, dass es Bankia Bank in Spanien schlecht geht, aber z.B. Santander Bank ist doppelt so groß wie die Deutsche Bank und macht auch doppelt soviel Gewinn (um die 10 mlrd Euro pro Jahr). Aber alles wird nur pauschalisiert wie "marode spanische Banken".
Genau so mit dem Euro. Wirkliche Probleme hat nur Griechenland mit 2 % von Wirtschaftstärke der gesamten Eurozone, aber es werden nur Untergangszenarienvon Euro in Mainstreammedien produziert.
Griechenland durfte nie in die Eurozone kommen (die Maastrichtkriterien sind zu lasch und statt 3 Jährige Erfüllung von Kriterien sollte es 20 oder 30 Jahre Prüfzeit sein. Aber keiner spricht konstruktiv über die Verschärfung von Beitrittskriterien für Eurobeitritt, sondern wird nur Miesmacherei, die sehr einer "Schadensfreude" ähnelt betrieben.
Hallo Dr. Fuzzi,
genau darum geht es. Die Bankenrettung 2008/2009 erfolgte quasi
ohne Auflagen. Es gab und gibt keine Kontrollmechanismen.
Nun werden 100 Milliarden EUR nach Spanien geschoben. Dafür
haftet Spanien. Prima. Soweit mir bekannt, hat Spanien kein Geld.
Worin besteht dann die Haftung?
Spanien soll nun Kontrollmechanismen für die "notleidenden"
spanischen Banken einführen.
Da fragt man sich schon, wenn das hier EIN Europa sein soll und ein
EUR-Währungsraum, warum führt man diese Kontrollmechanismen
dann nicht europaweit ein?
Geht nicht, bekommen wir gerade erklärt, weil nicht alle mitmachen.
Daran scheitert auch die Finanzmarktsteuer.
Dann muß man sich eben damit abfinden, daß alles gegen die Wand
fährt, oder?
LUNY
Bereits am heutigen Tag ist die Madrider Börse schon wieder bei den
Realitäten der letzten 14 Tage gelandet, die Risikoprämie für die
langfristigen Staatsanleihen sind schon wieder bei 529 Punkten ge-
wesen, bisheriges Höchstniveau lag bei 539 Punkten in den letzten
14 Tagen, viel heisse Luft wird produziert, ich bin sehr gespannt,
welche Zahlen in den nächsten Tagen auf dem Tisch landen.
Jetzt ist Italien an der Reihe, wer ist das nächste Kandidat?¿
Belgien?
Wenn diese Bank Konkurs anmelden muss, bekommen die Gläubiger dieser Bank kein Geld mehr. Darunter befinden sich im Falle Spoaniens auch verschiedene Deutsche Großbanken. Diese laufen dann ebenfalls Gefahr, illiquide zu werden und in Konkurs zu gehen. U.s.w. Irgendwann trifft es dann ihre Bank, bei der Ihr Geld gebunkert ist und ihr Geld ist weg, da ihre Bank Konkurs anmelden musste. Oder ist trifft die Bank ihres Arbeitsgebers, der dann keine Kredite mehr bekommt und Sie entlassen muss, weil er illiquide ist.
Das Hauptproblem ist, daß die Banken zu eng verzahnt sind. Dies zu verhindern, ist aber schwer bis unmöglich. Immer wenn die zu vergebende Kreditsumme zu groß wird, müssen sich Banken zusammentuen oder untereinander Geld leihen.