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Hilfen für Spaniens Banken: 100 Milliarden lösen die Krise nicht

Getty ImagesInvestoren und Politiker feiern die Rettung der spanischen Banken. Doch der Jubel ist verfrüht. Die Millionen allein werden nicht ausreichen, um die Probleme des Landes und der Euro-Zone zu lösen. Gut möglich, dass bald das nächste Hilfsprogramm nötig ist. Doch woher soll dann das Geld kommen?

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...838149,00.html
  1. #10

    Da...

    Zitat von homer25 Beitrag anzeigen
    Ich kann mir denken wo das Geld herkommt: Von uns Steuerzahlern natürlich. Und dann kan nman uns wieder sagen, das kein Geld in der Haushalskasse ist, und keine Straßen mehr Saniert werden können.

    Das gleiche Schlamassel in mit Griechenland.

    Hoch lebe das Zahlungsfreudige Deutschland.
    ...machen Sie sich mal keine Sorgen. Dann werden die Straßen eben bis zum letzten Feldweg privatisiert*, und Sie zahlen schon Maut, wenn Sie Ihr Grundstück (so es zu diesem Zeitpunkt überhaupt noch private Eigentümer geben sollte) verlassen. Sollten Sie unverschämterweise über die benachbarte Wiese laufen - dafür hätten dann die Grünen noch eine Steuer im Ärmel.... ;)

    * Wer der Käufer ist, wird erst anhand der Höhe der zu erwartenden Nebeneinkünfte, bzw. eventuell vakante Posten für die entscheidenden Politiker entschieden.
  2. #11

    Ach...

    Einfach genial: Freitag hiess es noch: 40 Mrd, am WE warens dann schon 100 Mrd, und jetzt reicht vermutlich nicht mal mehr das. Innerhalb von 3 Tagen wird hier mit Summen um sich geworfen, das die Heide wackelt. Aber wenn doch klar ist, das keine einzige dieser Summen Spaniens Banken oder die Währung wird retten können, dann doch mal Butter bei die Fische: Wieviel darfs denn sein? Was braucht unsere "alternativlose" Schrottwährung, von der wir ALLE doch sooo profitieren, damit sie nicht nur ein paar Tage/Wochen gerettet wird sondern endgültig?
    Keine Antwort möglich? Dann schafft dieses Desaster namens Euro endlich ab...

    Pscht: WIR haben die letzten Jahre über unsere Verhältnisse gelebt. Aber es ist möglich, das das keiner gemerkt hat...
  3. #12

    optional

    Die Hysterie mit der der Spiegerl jede schlechte Wirtschaftsnachricht pusht, ödet mich an. Was soll denn damit erreicht werden??? Die Menschen hysterisch machen und die Politiker aufrütteln???

    Dahinter steht die naturgesetzliche Philosophie, dass die Politiker nur alles richtig machen müssen und dann wird alles gut. Das heisst, dass gerade und laufend nur Fehler gemacht werden, weil es ist ja nicht alles gut.
    Vielleicht ist es eher ein Naturgesetz, dass es in der Volkswirtschaft nur eine Weile gut geht, evtl. mit Pump auf die Zukunft etwas länger.
    Wenn man in die Geschichte der Menschheit zurückschaut wird uns ein Krieg blühen. Die Krieg ist der Vater aller Dinge.
    Bis dahin möchte ich allerdings meine Ruhe haben und mehr als an Friedensverlängerungsstrategien rumzuwurscheln kann kaum erwartet werden. Den von hysterischen Medien verlangten große Wurf gibt es nicht. Na und?
  4. #13

    ...

    Zitat von Franz Wiedemann Beitrag anzeigen
    Kann mir mal jemand anschaulich erklären, wie es möglichch ist, dass private Banken Schulden in Höhe von Staatshaushalten anhäufen können? Und wenn nun die Milliarden zur Rettung fliessen, was haben eigentlich die Bürger davon? Dar eine Bank dann eigentlich noch gegen Bürger Zwangsvollstrecken, denn nun schuldet die Bank ja dem Bürger?
    F. Wiedemann
    Banken verleihen nicht einfach das Geld, das sie haben bzw. das auf den Konten der Kunden lagert, sondern ein vielfaches davon. So entsteht trotz eigentlich winziger Eigenkapitalanteile ein gigantisches Kreditvolumen, das nichts anderes ist als ein Kartenhaus, das beim ersten Windhauch zusammenfällt und dabei gerne die Realwirtschaft mitreißt, die ja von der Kreditvergabe durch Banken abhängt.

    Stichworte hierzu wären Mindestreserve und Geldschöpfung.

    Zum Thema: Dass es mit 100 Milliarden nicht getan sein wird, war von Anfang an klar. Ich hoffe einfach nur, dass wir doch noch aus der Währungsunion aussteigen, bevor wir den Wohlstand der nächsten 5 Generationen sinnlos verpfeffert haben.
  5. #14

    "100 Milliarden lösen die Krise nicht" solange die Urheber (die Banken) weiterhin rum zocken.
  6. #15

    Nehmen wir mal einen Moment an,

    dass Geld zustande kommt, indem Sie sich 100,- EUR bei mir leihen und sich verpflichten, 110,- EUR zurückzuzahlen. Woher nehmen Sie denn die zehn EUR, wenn nur wir beide da sind?

    Im Großen ist es doch genauso: Dann nehmen andere einen Kredit auf. Die können wir plündern.

    Aber am Ende? Wenn Geld nur dadurch entsteht, dass Leute mehr zurückzahlen müssen als ausgegeben wurde? Was dann?
  7. #16

    Zitat von tomrobert Beitrag anzeigen
    Natürlich werden die Verantwortlichen den Euro nicht begraben, schließlich kann man ja Euros drucken und wird dies auch tun. Letztlich aber leiden die Bürger: weniger Lohn , weniger Rente , höhere Inflation resp. ein weitaus schwächerer Außenwert des Euro gegenüber kleineren
    Wärungen und zunächst auch gegenüber dem Dollar.
    Sparguthaben und Lebensversicherungen werden an Wert erheblich verlieren.
    Bezahlen wird diese Bankenkrise voll der kleine Mann auf der Straße.
    Der kleine Mann ist selber schuld. Hätte er nicht den eitlen Nichtskönnern zugejubelt, die mit aller Macht den Euro erzwangen, dann hätten wir heute nicht tägliches Rettungstheater sondern Frieden und Wohlstand mit einer sicheren und stabilen Mark.
  8. #17

    Nein, keine Lösung …

    Auch wenn ich bezüglich der zahlen nicht ganz richtig liegen sollte, aber die Verhältnisse dürfte es in etwa treffen. Alle spanischen Banken sollen zusammen eine Bilanzsumme von rund 3 Billionen haben. Dann wären die gefeierten 100 Milliarden dazu mal gerade 3,33%. Dies mit Blick auf die anhaltende Kapitalflucht von dort dürfte wohl nicht einmal ein Tröpfchen auf den heißen Stein sein. Vielleicht sollten wir uns mit Blick auf Spanien schon mal an die Billionen gewöhnen … man mag es nur so laut noch nicht sagen und dann wartet schon Italien *g*.

    Naja, aber wir setzen wie immer auf den erfahrenen Sachverstand der Böcke und Gärtner, haben sie doch bislang den Garten stets intensivst genutzt und zu bewirtschaften gewusst. Bleiben wir bei dieser Tradition:
    Folgen wir weiterhin den Böcken und vertrauen auf deren weise Ratschläge … und so können wir die nächsten Lösungen feiern. Und wenn alles nix hilt und die Menschen zu rebellisch werden, weil sie dieses tolle System nicht mehr liebhaben … was dann, wollen wir dann die Menschen abschaffen? das kaputte Geldydtem scheint ja nach den Einsichten unserer Volksvertreter unverzichtbar zu sein.
  9. #18

    Es könnte so einfach sein

    Es fehlt einzig am politschen Willen, den Verursachern der Krise endlich die Zähne zu zeigen: Trennbankensystem, ein paar heilsame Bankenpleiten, und strafrechtliche Verfolgung der Verantwortlichen in Finanzwelt und Politik - und schon hätte der Spuk ein Ende. Statt dessen dürfen die Steuerzahler ungefragt einspringen, und man schafft die Souveränität schrittweise ab. Und da soll man noch an die Demokratie glauben? Wir werden von Kriminellen regiert!
  10. #19

    Zitat von Klapperschlange Beitrag anzeigen
    .Nicht nur, dass wir damit künftige Generationen damit belasten, .
    Nein, Schulden sind kein Generationenproblem, die kommende Generation erbt Schulden und dazugehörige Guthaben gleichermaßen. Genau genommen erben die deutschen Kinder sogar die Forderungen, die spanischen Kinder die Schulden.


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