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Hilfen für Spaniens Banken: 100 Milliarden lösen die Krise nicht

Getty ImagesInvestoren und Politiker feiern die Rettung der spanischen Banken. Doch der Jubel ist verfrüht. Die Millionen allein werden nicht ausreichen, um die Probleme des Landes und der Euro-Zone zu lösen. Gut möglich, dass bald das nächste Hilfsprogramm nötig ist. Doch woher soll dann das Geld kommen?

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...838149,00.html
  1. #150

    Banken i.K.

    Die Grundfunktionen der Banken (Geld-,Überweisungs- und Kreditverkehr) können auch von 'Banken i.K.' aufrecht erhalten werden. Den Banken darf nicht mehr geholfen werden mit dem Systemargument - allenfalls so, dass ihnen der Staatskommissar ins Haus kommt, der dann die notwendigen Grundaufgaben weiterführt.

    Es muss einfach dazu kommen, dass die Aktionäre der Banken die Risiken tragen müssen und nicht der Steuerzahler!
  2. #151

    Glaube ich nicht

    Zitat von Andreas J. Beitrag anzeigen
    Und wo soll das Volk die Kompetenz her nehmen. Ohne den Euro hätten wir heuten einen für Deutschland sehr negativen Wechselkurs und unsere Exportgüter wären für alle Nachbarn (mit Ausnahme von vielleicht CH und A) viel zu teuer. Dies hätte eine viel schlechtere Arbeitslosenrate zur Folge.
    Der Normalbürger kann dies aber nicht überblicken.
    Woher nehmen Sie ihre Weisheit? Vergessen sie dabei nicht, alle Einfuhren würden sich wesentlich verbilligen Deutschland hat nun mal keine Rohstoffe. $0 Jahre waren wir auch mit der DM Exportweltm. Was sie schreiben wird uns doch nur immer von unseren Politikern vorgegaugelt. Es gibt auch genügend vorallem unabhängige Ökonomen die dies so sehen
  3. #152

    Verstehen reicht nicht

    Zitat von Spiegelkritikus Beitrag anzeigen
    Wie oft will SPON seinen durchaus intelligenten Lesern noch solche Beiträge zumuten, die nichts weiter als ein tägliches, dilettantisches Herumstochern im Nebel sind? Wo bleibt das Aufzeigen der Ursachen und Hintergründe dieser Finanz- und Schuldenkrise?
    ...
    Leider verstehen viele Bürger überhaupt nicht, was wirklich passiert - nicht weiter verwunderlich bei systemkonformer Berichterstattung!
    Denn die wenigen, die es zuminedst ansatzweise verstanden haben, bleiben lieber auf dem Sofa liegen. Uns geht es also in der Mehrheit noch viel zu gut.

    Und so lange wir so schön passiv bleiben und nur Hier oder anderswo herummaulen, wird sich nix ändern.
  4. #153

    Es ist nicht ganz so !

    Zitat von Zoetrop Beitrag anzeigen
    Blödsinn!
    Den Spaniern (dem Bevölkerungsteil mit einer geregelten Arbeit - also immer noch der Mehrheit) ging es noch nie so gut wie in den letzten 10 Jahren.
    Jetzt so langsam sollen die aufgeblähten Gehälter (öffentlicher Dienst aktuell -5%) runtergefahren werden.
    Erst 30% rauf - dann 5% runter.
    Was glauben Sie, warum Rajoy so eine Panik vor dem Eingreifen des IWF bzw. der Troika hat?
    Spanien hat seine Hausaufgaben gemacht? Träumt weiter!
    Ich habe für eine große spanische Bank gearbeitet und war auch mehrere Male in Spanien. Die Gehälter der überwiegenden Mehrheit liegen unter denen in Deutschland, teilweise betragen sie nur einen Bruchteil. Wie hier in Deutshland verdienen die Vorstände und Geschäftsführer überproportional gut. Hinzu kommt aber etwas anderes: In Deutschland haben wir sachkundiges Personal, es wird auf Qualität geachtet. Ich arbeite auf dem Gebiet der IT; was da in Spanien an IT-Systemen in der Produktion verwendet wird, das würde hier in Deutschland im elektronischen Papierkorb landen. Und wenn man die spanischen Kollegen auf die Fehler hinweist: etwas schlimmeres kann man nicht machen. Ein Spanier und Fehler machen ? So etwas gibt es nicht !!! Wenn die Spanier nicht bald lernen und ihre Hausaufgaben machen, dann werden noch viele Milliarden dorthin fließen müssen.
  5. #154

    Zitat von fliese1 Beitrag anzeigen
    $0 Jahre waren wir auch mit der DM Exportweltmeister
    Deutschland war Exportweltmeister hinsichtlich der meisten Güterexporte. Das alleine bringt jedoch Null Wachstum und selbst ein hoher Exportüberschuß trägt nicht positiv zum BIP bei. Ein positiver Beitrag zum BIP-Wachstum resultiert aus einem steigenden Überschuss (oder sinkendem Defizit). So etwas ist über einen längeren Zeitraum tatsächlich nur bei einem fixen Wechselkurs möglich, allerdings ist dies weder nachhaltig noch wünschenswert.
  6. #155

    Zitat von Traumschau Beitrag anzeigen
    Sie übersehen da etwas: unsere Nachbarn kaufen unsere Waren auf Pump - letztlich zahlen wir das selbst. Schauen Sie sich mal z.B. die Target2-Salden an. Vielleicht geht Ihnen ein Licht auf?
    Das war auch schon so, als die Target-2 Salden noch nicht existierten, nur haben sich da noch alle über die tollen Exportüberschüsse gefreut.
  7. #156

    Och Joh!

    Zitat von marvin07 Beitrag anzeigen
    .... Das Geld unterm Kopfkissen dürfte eher beim Durchschnittswohlhabenden zu finden sein.

    Man könnte auch ein Wirtschaftssystem in Frage stellen ,dass solch exorbitanten Reichtum Einzelner überhaupt ermöglicht. ;)
    Gehen Sie ruhig davon aus, das der heutige Durchschnittsbürger eher ne Packung Kaugummi mit Kreditkarte bezahlt, statt sich um die Bezahlung seiner realer Schulden zu kümmern. Schon gar nicht wird der irgendeine "Rückstellung unterm Kopfkissen" aufbauen.

    Selbstverständlich können Sie den exorbitanten Reichtum Einzelner in Frage stellen und dagegen opponieren. Dieser angebliche Reichtum ist allerdings zumeist eher sehr fragil und nur in wahrhaft ungebildeten Schichten der Bevölkerung für Aufregung sorgend, wie die Beispiele Schlecker, Schickedanz u.v.m.zeigen.
  8. #157

    Dr. Albert A. Bartlett
    Das gößte Manko der Menschheit ist unsere Unfähigkeit, die Exponentialfunktion zu verstehen.

    The Most IMPORTANT Video You'll Ever See (part 1 of 8) - YouTube
  9. #158

    Spekulantenkapitalismus ist am Ende

    Der Spekulantenkapitalismus ist an seinem Ende angelangt, er hängt an lebenserhaltenden Mechanismen wie dem Tropf der Steuerzahler, er wird fallen wie der Kommunismus.
    Wir brauchen eine kooperative, solidarische, ökologische und soziale Marktwirtschaft ohne Spekulanten.
  10. #159

    Zitat von lostineu Beitrag anzeigen
    Richtig, die Hilfe für Spanien soll die Märkte beruhigen. Doch das Problem ist, dass es dieselben Märkte sind, die Spanien erst in die Krise gestürzt haben. Ohne hohe Risikoaufschläge hätte Madrid seine Banken selbst rekapitalisieren können. Die Prämien sind hoch gegangen, seit wir über einen Ausschluß Griechenlands über die Eurozone reden. Und sieh werden wieder hoch gehen, wenn es so weit ist. Letztlich sind die Märkte das Problem, das Hilfsprogramm löst nichts... Nichts ist gelöst - Lost in EUrope
    Die Prämien gehen nach oben wenn Schuldner ihre Schulden nicht bezahlen können, und zwar berechtigter Weise.


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