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Hilfen für Banken: EU-Kommission vertröstet Spanien

Getty ImagesNach der Euphorie über den EU-Gipfel holt Spanien die Realität ein. Das Land kann nicht mit Blitz-Hilfen für seine maroden Banken rechnen. Denn die EU-Kommission will sich bei der Ausarbeitung der Bankenaufsicht Zeit lassen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...842431,00.html
  1. #1

    Hoch lebe die Bürokratie

    Wenn wir Glück haben, brauchen die in Brüssel oder sonst wo so lange, bis die ganzen Banken pleite sind und eine „Rettung“ nicht mehr nötig/möglich ist.
    Ob Mutti das einkalkuliert hat?
  2. #2

    A Foregone Conclusion

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Kontrolleure forderten das Land zum Bezahlen offener Rechnungen in Milliardenhöhe auf. "Es wäre ein erster Schritt, die angehäuften Außenstände zu begleichen", sagte der deutsche Troika-Chef Horst Reichenbach am Dienstag in Athen. Die Troika soll darüber entscheiden, ob das pleitebedrohte Euro-Land die nächste Kredittranche erhalten kann.
    Über diese Forderung der Troika wird Griechenland doch nur gelangweilt lachen. Die Politiker dort wissen genau, dass in jedem Fall der nächste Kredit überwiesen wird, deshalb halten sie sich ja auch nie an die von ihnen unterschriebenen Vereinbarungen.
  3. #3

    Spaniens Banken brauchen einen Schuldenschnitt von mindestens 25%

    Das Volumen der ausstehenden Kredite ist über drei Billionen Euro.

    Die Banken in Spanien halten ihre Zahlen unter Verschluss,
    deshalb weiß keiner genau, wie schlecht es wirklich um sie steht.

    Die Höhe der Abschreibungen auf faule Immobilienkredite sind
    unbekannt. Die Schätzungen für faule Baukredite liegen
    zwischen 10-100 Mrd. €.

    Das Eigenkapital der spanischen Banken, sieben Prozent
    der Bilanzsumme, reicht nicht aus, um die Verluste
    auszugleichen.

    Spanien könnte sich selbst mit einem Schuldenschnitt
    retten, indem alle Gläubiger spanischer Banken freiwillig
    auf einen Teil ihrer Forderungen verzichten.
    Das wäre gut für den Steuerzahler.

    Philippe Aghion, Berater des französischen Präsidenten
    Hollande, hat einen weiteren Schuldenschnitt für Griechenland,
    Portugal und Spanien gefordert.


    siehe
    Hollande-Berater Aghion fordert weiteren Schuldenschnitt für Krisen-Länder | Wirtschaft.com
  4. #4

    Dieser Artikel gehört nicht zum Thema "Finanzkrise in Griechenland", sondern zum Thema "Finanzkrise in Europa", oder irre ich mich?
  5. #5

    Business as usual

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Nach der Euphorie über den EU-Gipfel holt Spanien die Realität ein. Das Land kann nicht mit Blitz-Hilfen für seine maroden Banken rechnen. Denn die EU-Kommission will sich bei der Ausarbeitung der Bankenaufsicht Zeit lassen.

    Hilfen für spanische Banken: EU-Kommission braucht Zeit - SPIEGEL ONLINE
    Das geht jetzt alles seinen Gang....

    Zuerst muss sicher gestellt werden, dass alle ihre Posten behalten.
    Geht das nicht, bekommen sie ihr Geld weiter, aber ab jetzt von Arbeit frei gestellt, natürlich bis zum Ende ihrer Tage oder noch schlimmer, bis zum wohlversorgten Hinscheiden der Gattin, die muss ja auch versorgt werden.
    Jetzt wird es wichtig, dass es keine Anklagen oder Untersuchungen gibt, welche zu finanziellen Verlusten der Verursacher führen könnten.
    Wenn es ganz schlimm kommt, wird halt im Vergleichsweg ein halbes Prozent der vereinnahmten Gelder zurückgeführt, natürlich ohne Anerkenntnis einer rechtlichen Verpflichtung.
    Damit das klammheimlich ablaufen kann, muss man warten, bis die Presse ein neues Thema hat.

    Übrigens, Spanien ist auch bei uns. Vor kurzem hat ein Staatssekretär aus einem bayerischen Ministerium gesagt, das mit der bayerischen Landesbank sei nicht so schlimm, das koste ja nichts, weil die das Geld in Zukunft wieder verdienen würden.

    Übrigens, Griechenland ist auch bei uns, unser Gesundheitssystem ist mindestens genauso korrupt, nur das Inkasso ist eleganter.




    Ü
  6. #6

    Vielleicht

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Nach der Euphorie über den EU-Gipfel holt Spanien die Realität ein. Das Land kann nicht mit Blitz-Hilfen für seine maroden Banken rechnen. Denn die EU-Kommission will sich bei der Ausarbeitung der Bankenaufsicht Zeit lassen.

    Hilfen für spanische Banken: EU-Kommission braucht Zeit - SPIEGEL ONLINE
    haben wir uns von den Schagzeilen "Merkel knickt ein" doch zu sehr zu emotionalen Reaktionen leiten lassen.
    Nach und nach wird klar, daß Monti und Gesellen Merkel ins Messer laufen lassen wollten und sie es wirklich geschafft hat, ein unsichtbares Fangnetz aufzubauen....
    Vielleicht haben wir Foristen ihr ja wirklich Unrecht getan.....
    sollte sich das, was ich ihr und uns wirklich auch wünsche, bewahrheiten, bin ich mit einer persönlichen Entschuldigung bei ihr dabei!
  7. #7

    Das Euro-Kartenhaus

    Zitat von dequincey Beitrag anzeigen
    Wenn wir Glück haben, brauchen die in Brüssel oder sonst wo so lange, bis die ganzen Banken pleite sind und eine „Rettung“ nicht mehr nötig ist.
    Die endlosen Verzögerungen erhöhen natürlich das Risiko, dass die Märkte unseren Politikern eines Tages die Entscheidung aus der Hand nehmen. So war es auch bei Lehman. Bankrotte schleichen immer ganz langsam heran und schlagen dann ganz plötzlich zu. Nur eine kleine Karte fällt um, und schon bricht das ganze mit Müh und Not errichtete Kartenhaus zusammen.
  8. #8

    Kritik an Merkel

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Nach der Euphorie über den EU-Gipfel holt Spanien die Realität ein. Das Land kann nicht mit Blitz-Hilfen für seine maroden Banken rechnen. Denn die EU-Kommission will sich bei der Ausarbeitung der Bankenaufsicht Zeit lassen.

    Hilfen für spanische Banken: EU-Kommission braucht Zeit - SPIEGEL ONLINE
    War die Kritik an Merkel nicht doch voreilig?
    War das Siegesgeschrei der "Südstaaten" nicht doch voreilig?
    Haben die Kritiker in den Medien nicht vielleicht doch viel heiße Luft von sich gegeben?
  9. #9

    Immer weiter

    Troika hin, Troika her, die Club-Med-Politiker und insbesondere die griechischen werden sich weiter durchmogeln. Hat doch bislang tadellos funktioniert...guenter_haarmann@yahoo.de


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