Wenn wir Glück haben, brauchen die in Brüssel oder sonst wo so lange, bis die ganzen Banken pleite sind und eine „Rettung“ nicht mehr nötig/möglich ist.
Ob Mutti das einkalkuliert hat?
Getty ImagesNach der Euphorie über den EU-Gipfel holt Spanien die Realität ein. Das Land kann nicht mit Blitz-Hilfen für seine maroden Banken rechnen. Denn die EU-Kommission will sich bei der Ausarbeitung der Bankenaufsicht Zeit lassen.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...842431,00.html
Wenn wir Glück haben, brauchen die in Brüssel oder sonst wo so lange, bis die ganzen Banken pleite sind und eine „Rettung“ nicht mehr nötig/möglich ist.
Ob Mutti das einkalkuliert hat?
Das Volumen der ausstehenden Kredite ist über drei Billionen Euro.
Die Banken in Spanien halten ihre Zahlen unter Verschluss,
deshalb weiß keiner genau, wie schlecht es wirklich um sie steht.
Die Höhe der Abschreibungen auf faule Immobilienkredite sind
unbekannt. Die Schätzungen für faule Baukredite liegen
zwischen 10-100 Mrd. €.
Das Eigenkapital der spanischen Banken, sieben Prozent
der Bilanzsumme, reicht nicht aus, um die Verluste
auszugleichen.
Spanien könnte sich selbst mit einem Schuldenschnitt
retten, indem alle Gläubiger spanischer Banken freiwillig
auf einen Teil ihrer Forderungen verzichten.
Das wäre gut für den Steuerzahler.
Philippe Aghion, Berater des französischen Präsidenten
Hollande, hat einen weiteren Schuldenschnitt für Griechenland,
Portugal und Spanien gefordert.
siehe
Hollande-Berater Aghion fordert weiteren Schuldenschnitt für Krisen-Länder | Wirtschaft.com
Dieser Artikel gehört nicht zum Thema "Finanzkrise in Griechenland", sondern zum Thema "Finanzkrise in Europa", oder irre ich mich?
Das geht jetzt alles seinen Gang....
Zuerst muss sicher gestellt werden, dass alle ihre Posten behalten.
Geht das nicht, bekommen sie ihr Geld weiter, aber ab jetzt von Arbeit frei gestellt, natürlich bis zum Ende ihrer Tage oder noch schlimmer, bis zum wohlversorgten Hinscheiden der Gattin, die muss ja auch versorgt werden.
Jetzt wird es wichtig, dass es keine Anklagen oder Untersuchungen gibt, welche zu finanziellen Verlusten der Verursacher führen könnten.
Wenn es ganz schlimm kommt, wird halt im Vergleichsweg ein halbes Prozent der vereinnahmten Gelder zurückgeführt, natürlich ohne Anerkenntnis einer rechtlichen Verpflichtung.
Damit das klammheimlich ablaufen kann, muss man warten, bis die Presse ein neues Thema hat.
Übrigens, Spanien ist auch bei uns. Vor kurzem hat ein Staatssekretär aus einem bayerischen Ministerium gesagt, das mit der bayerischen Landesbank sei nicht so schlimm, das koste ja nichts, weil die das Geld in Zukunft wieder verdienen würden.
Übrigens, Griechenland ist auch bei uns, unser Gesundheitssystem ist mindestens genauso korrupt, nur das Inkasso ist eleganter.
Ü
haben wir uns von den Schagzeilen "Merkel knickt ein" doch zu sehr zu emotionalen Reaktionen leiten lassen.
Nach und nach wird klar, daß Monti und Gesellen Merkel ins Messer laufen lassen wollten und sie es wirklich geschafft hat, ein unsichtbares Fangnetz aufzubauen....
Vielleicht haben wir Foristen ihr ja wirklich Unrecht getan.....
sollte sich das, was ich ihr und uns wirklich auch wünsche, bewahrheiten, bin ich mit einer persönlichen Entschuldigung bei ihr dabei!
Die endlosen Verzögerungen erhöhen natürlich das Risiko, dass die Märkte unseren Politikern eines Tages die Entscheidung aus der Hand nehmen. So war es auch bei Lehman. Bankrotte schleichen immer ganz langsam heran und schlagen dann ganz plötzlich zu. Nur eine kleine Karte fällt um, und schon bricht das ganze mit Müh und Not errichtete Kartenhaus zusammen.
Troika hin, Troika her, die Club-Med-Politiker und insbesondere die griechischen werden sich weiter durchmogeln. Hat doch bislang tadellos funktioniert...guenter_haarmann@yahoo.de