Zitat von
supersozius
..., die man gar nicht angemessen beschreiben kann:
Vor etwa vier Jahren musste ich mich wegen eines stark vorgeschrittenen grauen Stars auf beiden Augen in Bonn/Bad Godesberg operieren lassen, im Abstand von einer Woche auf beiden Augen. Rund dreissig Jahre lang hatte ich eine Gleitsichtbrille getragen, vom 47ten bis zum 77ten Lebensjahr.
Der positive Schock, den ich schon nach der ersten Operation registrierte, weil alles wieder scharf, bunt und deutlich war, der ist unbeschreibbar. Als auch die zweite Operation beendet war, hatte ich folgendes Ergebnis: Ein Auge sieht scharf von der Nähe bis hin in den Mittelbereich der üblichen Entfernungen, das andere Auge übernimmt die scharfe Abbildung der Umgebung vom Mittelbereich bis hin zum sogenannten Unendlichen. Das Gehirn, so hat man es mir erklärt, verrechnet beide Bilder zu einem einheitlichen Gesamteindruck. Ergebnis: ich sehe scharf und deutlich die kleinste Schrift in der Nähe und beim Lesen, (gute Beleuchtung vorausgesetzt), und ich sehe alles klar und deutlich und kontrastreich bis an den Horizont, auch beim Autofahren. Eine Brille brauche ich nicht mehr. Einzige kleiner Nachteil oder eben die Nebenwirkung: beide Augen tränen ein klein wenig mehr als dies zuvor der Fall war. Da aber auch eine grössere Trockenheit hätte eintreten können, was regelmässig Augentropfen hätte erforderlich werden lassen, bin ich es so zufrieden.
Meinem Operateur danke ich es, (wenn ich im 200ten Todesjahr des Heinrich von Kleist ihn zitieren darf): "auf den Knien meines Herzens".