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HideMyAss.com: Anonymisierdienst*hilft bei der Nutzer-Identifizierung

Das FBI hat mutmaßliche Hacker festgenommen - die hatten einem Dienst vertraut, der eigentlich anonyme Internet-Nutzung verspricht. Experten halten das Versprechen vieler solcher Angebote für Augenwischerei - und warnen vor angeblich sicheren VPN-Diensten.

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0...788360,00.html
  1. #20

    Perfect Privacy

    Seit gut zwei Jahren bin ich nun schon Kunde bei dem im obigen Artikel genannten Perfect Privacy und kann ohne Übertreibungen sagen, dass ich vollends mit dem Anbieter zufrieden bin, der zurecht eine hervorragende Reputation genießt.

    Bei dem Betreiber handelt es sich nicht um ein kommerzielles Unternehmen, sondern um eine von idealistischen Motiven getragene Arbeitsgemeinschaft.
    Anders als bei Relakks wird nicht nur das relativ unsichere Point-to-Point Tunneling Protocol (PPTP) eingesetzt, sondern ebenfalls OpenVPN und IPSec. Zudem stehen sowohl SSH- und HTTP-Proxies zur Verfügung.
    Für Nutzer, die einen besonderen Wert auf eine erhöhte Sicherheit legen, lassen sich mittels eines eigenen SSH-Proxy-Tools mehrere Server kaskadieren.
    Perfect Privacy unterhält gegenwärtig in 23 verschiedenen Rechenzentren einen Zugang, es sind jedoch noch weitere Orte in Planung.

    Auf den ersten Blick wirken die monatlichen Kosten sicher abschreckend; diese sinken jedoch, sofern man sich längerfristig bindet, und bei finanziell nicht so begüterten Personen wie mir, wird auch schonmal ein Preisnachlass gewährt. ;)

    Besonders hervorheben möchte ich den strikten Verzicht auf das Anlegen von Logdateien: Auch wenn diese Praxis dazu führt, dass in seltenen Fällen ein Server seitens eines Rechenzentrums gesperrt wird, bemüht sich der Support nach Kräften, das Problem zu beheben, was in der Praxis auch sehr erfolgreich gelingt.

    Auf der Basis meiner positiven Erfahrungen kann ich Perfect Privacy allen, die auf eine unbeschwerte Nutzung des Internets wertlegen, nur weiterempfehlen.

    Relakks dagegen jedoch nicht: Als dieser in Schweden beheimatete Dienst an den Start ging, wurden in den ersten Monaten kostenlose Zugänge angeboten.
    Zu dem Zeitpunkt dann, als man anfing, eine Gebühr zu erheben, habe ich gleich einen Jahresvertrag abgeschlossen, doch kurz danach ging die Geschwindigkeit in den Keller.
    Daraufhin habe ich mehrmals versucht, eine Rückerstattung der eingezahlten 50€ zu erwirken, jedoch ohne Erfolg.
    Meine Mails wurden grundsätzlich nicht beantwortet.

    Bis heute habe ich den Wechsel zu Perfect Privacy kein einziges Mal bereut; - und das schreibe ich nicht, um kostenlos Werbung für den Anbieter zu machen, sondern einfach, weil es den Tatsachen entspricht.


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