Hexenjagd auf Nichtraucher-Politiker: "Du Schwein, dich bringen wir um!"

In Bayern eskaliert die Wut der Nikotin-Anhänger. Sebastian Frankenberger, Initiator des Anti-Raucher-Volksentscheids, erhält Kneipenverbote und Morddrohungen. Doch der Ex-CSU-Politiker kämpft weiter gegen die Kippe - auch in anderen Bundesländern.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...712743,00.html
  1. #950

    Es wird alles noch viel besser. Nur Geduld.

    Zitat von saul7 Beitrag anzeigen
    Der Volksentscheid in Bayern spricht eine eindeutige Sprache und läßt keinen Zweifel offen darüber, dass die Mehrheit der Bürger des Landes keine rauchenden Gäste in Kneipen und anderen öffentlichen Etablissements haben möchte. man kann seinen Unmut darüber ja auch äußern. Die Reaktionen einiger Hitzköpfe gegen den Initiator sind allerdings Ausdruck eines falsch verstandenen Demokratieverständnisses und zeugen von erheblicher Intoleranz. Ein flächendeckendes Rauchverbot ohne jede Ausnahme wäre die beste Lösung!!
    Na klar. Aber keine Ungeduld, bitte. Sie bekommen in dieser verluderten Ex-Demokratur noch so viele Verbote und Regelungen um die Ohren gehauen, dass selbst Leuten wie Ihnen Hören und Sehen vergeht. Das garantiere ich.

    Sie werden dort bald erst nur noch niedrigprozentigen, und dann gar keinen Alkohol mehr trinken dürfen. Auch der Konsum von Schnupftabak wird sicher verboten. Das Einkaufs- und Essverhalten wird kontrolliert. Beispielsweise wird Der Fettanteil an Speiseeis und anderen Nahrungsmitteln heute bereits gesetzlich geregelt. Zukünftig soll der Fisch- und Fleischkonsum selektiv eingeschränkt und letzlich budgetisiert werden.

    Modell für die Deutschen ist wahrscheinlich die Kuh: Sie frisst vorzugsweise Gras, trinkt Wasser, raucht nicht, gibt Milch und wird dann geschlachtet.

    Viel Spass in Eurem "neuen Deutschland", liebe Nichtraucherschützer und Gesundheitsfaschisten.
  2. #951

    Gut so

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In Bayern eskaliert die Wut der Nikotin-Anhänger. Sebastian Frankenberger, Initiator des Anti-Raucher-Volksentscheids, erhält Kneipenverbote und Morddrohungen. Doch der Ex-CSU-Politiker kämpft weiter gegen die Kippe - auch in anderen Bundesländern.

    http://www.spiegel.de/politik/deutsc...712743,00.html

    Wann war dieser Typ (abgebrochenes Theologiestudium) denn Politiker? Oder warum schreiben Sie Ex-Politiker?

    Dass mit den Kneipenverboten kam letztens schon TV. Das ist auch gut so.
    Sollen er und seine Mitstreiter sich doch ihre eigenen Kneipen bauen, aber den Rest der Bürger in Ruhe lassen.
    Eine solche Gäneglung was man trinkt, ob man raucht etc. gabe nicht mal in den beiden schlimmsten Diktaturen in Deutschland.
    Wo kommenw ir denn hin, wenn mal gerade knapp 15% sagen was die Bürger zu tun und zu lassen haben.
    Was kommt denn als nächstens?
    Wann jund mit wem ich ins Bett zu gehen haben?
  3. #952

    ...

    Zitat von Nämbercher Beitrag anzeigen
    Bingo! Diesen Satz sollten sich alle Kneipiers und rauchenden Kneipengänger gemeinsam an die Backe nageln.
    Die Antiraucherfraktion packt immer gerne `mal das Argument aus, die Raucher seien durch ihre Sucht so vernebelt, dass sie eh nicht mehr klar argumentieren könnten. Vielleicht sollten Sie und andere NR-AKtivisten eine Zigarette anstecken, um klar erkennen zu können, worum es geht. Raucher verbinden mit dem Besuch der typischen Eckkneipe gewisse Erwartungen: Bier trinken, eine Zigarette dazu rauchen, Unterhaltung. Dem Raucher ist die Zigarette eben wichtig, auch wenn das NR nicht begreifen. Bekommt er nur Bier und Unterhaltung, ists kein Weltuntergang, aber es fehlt dem rauchenden Gast etwas. Der Genussraucher will auch nicht im Winter bei - 5 Grad Celsius zwei Züge machen und dann die Zigarette ausdrücken. Denn Sie wollen ja auch Ihr Getränk nicht nach zwei Schlucken wegschütten...
    Wenn Sie in Ihr Stammbistro gehen, weil Sie sich sagen wir `mal auf den besten Kaffee der Stadt freuen, wären Sie auch enttäuscht, wenn der Wirt sagen würde, es gäbe ab sofort nur noch Früchtetee, weil Kaffeegenuss seit kurzem nicht mehr oder nur mehr am Gehsteig vor der Tür erlaubt wäre...Und auf Ihre Beschwerde hin sage ich Ihnen, dass Sie doch wohl nicht ausschließlich wegen des Kaffees dieses Bistro besuchen und ob Sie Koffeeiniker wären, wenn Ihnen der Früchtetee nicht ausreicht.Ihre Tischgenossen wollen zwar auch gern den tollen Kaffee trinken, und alle dürfens nicht mehr , und die Stimmung in der Kneipe ist schon bald wie beim Requiem, aber der Wirt sagt, man könne ja schnell zwei Schlucke Kaffee draußen unterm Schirm nehmen und dann wieder hereinkommen. Und so gehts uns in den ( ehemaligen ) Raucherkneipen. Wie oft würden Sie dann noch ausgehen, wenn Sie leidenschaftlicher Kaffeetrinker wären..? Eben, und deshalb wäre es kein Problem gewesen, den Rauchern ihre kleinen Refugien zu belassen. Ich sehe jedenfalls seit dem Volksentscheid in Bayern nur Zoff und böses Blut. Ich habe kaum jemanden getroffen, ob Raucher oder NR, der nicht gesagt hätte, dass die alte Regelung ausreichend war. Es mag Sonderfälle geben, wie z. B. die Grenzbereiche zu Österreich, wenn rauchwillige Gäste ins Nachbarland abwanderten, und darum die einheimischen Wirte verstärkt rauchen ließen. Nur: daran kann die strenge neue Regelung auch nichts ändern. Es geht jetzt halt mancher deutsche Wirt pleite...( Ja, ich weiß , stimmt alles nicht, funktioniert prima ...also ich hab in meiner Stammkneipe noch keine neuen Gäste entdeckt, und den Wirt graut es vor der schlechten Jahreszeit, wenn die Raucher entdecken, dass sie als Mensch und Kunde doch noch mehr wert sein sollten , als ein Hund vor der Haustür...). Wenn Ihr Wirt nicht mehr das bietet, was Sie wünschen, werden Sie irgendwann nicht mehr ( so oft ) dort hin gehen. Und das hat nichts mit Sympathie für den Wirt zu tun..
  4. #953

    Alles ok,..

    Zitat von dextermorgan Beitrag anzeigen
    Ist schon Mist mit der Demokratie, wenn man vor lauter Raucherlunge nicht mal mehr den Weg zur Wahlurne findet!

    Das mit den Mordrohungen überrascht mich nicht! Menschen die andere Menschen durch Passivrauchen umbringen traue ich jede Schandtat zu und noch mehr!

    Nichtraucher sind tollerant und demokratisch, Raucher nicht!

    Es lebe Frankenberger!
    ... was Sie sagen. Bin selbst Nichtraucher seit 20 Jahren.
    Aber 'tolerant' bitte mit einem 'l'. Es kommt nicht von 'toll'.
  5. #954

    Nein, ich gebe keinen Titel an!

    Zitat von inci Beitrag anzeigen
    doch, für jemanden der wenig oder keinen alkohol trinkt, stellen die bierdünste und säuerlichen gerüche des guten glases rotweins das gleiche olfaktorische ärgernis dar, wie für manche nichtrauchr der geruch von tabakqualm.
    Dass es um gesundheitsschäden durch Rauch geht, sollte man Ihnen wohl noch mal mitteilen. An Bier- oder Weindünsten erkrankt man jedenfalls nicht.
  6. #955

    ...

    Zitat von Pastor_David Beitrag anzeigen
    Dem Arbeitgeber wird es überlassen, über die Gesundheitsgefährdung am Arbeitsplatz (nach seinen, rein wirtschaftlichen kriterien) zu bestimmen?
    Gut, mit der 3. Möglichkeit sind Sie nicht einverstanden. Kein Problem, dann hätte Sie ja die 1. ankreuzen können.

    Zitat von Pastor_David Beitrag anzeigen
    Wofür gibt's Ihrer Meinung nach den Staat?
    Der Staat sind wir. Sie meinen wohl die Regierungen? Oder? Die sind meiner Meinung nach dafür da, sich für das Wohl des deutschen Volkes einzusetzen.
  7. #956

    Doch...

    Zitat von yarx Beitrag anzeigen
    Die Gesundheitsapostel gehen mir langsam auf die Nerven. Gibt es für euch denn nix anderes? Kein Spaß, der es wert wäre, mal ein paar Tage Leben zu riskieren?
    Kein Motorradfahren, kein Bergsteigen, kein Alkohol, keine Zigarren, kein Sex (AIDS), kein Fleisch (FETT), kein Marihuana (unschädlich, aber eh verboten), kein Fallschirmspringen? Ich würde das alles erfinden, wenn es es nicht gäbe! Ihr tut mir Leid!
    Da wird wieder etwas nicht verstanden: MIT SICH SELBER soll jeder machen, was er will! Sex, Drug, Rock'n'Roll. Gerne, hab ich nichts dagegen, ich war auch mal jung...

    Etwas völlig anderes ist aber, was man DEN ANDEREN zumutet und es geht im Arbeitsverhältnis num mal meist um abhängig Beschäftigte ohne grosse Lobby (Kellner, Badmaid...): diese Leute müssen die freie Wahl des Arbeitsplatzes haben und es kann nicht sein, dass manche Arbeitsplätze nur mit einem sehr hohen Gesundheitsrisiko verbunden sind! (In schottland ist die Krankheitsquote dieser Berufsgruppe schon nach 2 Mnaten Rauchverbot drastisch gesunken!)

    Von mir aus können Sie ohne Gurt auf den Strassen rasen - aber als Taxibetrieb haben sie allen Fahrern Autos mit Gurten (und möglichst Airbags) auszuhändigen!
    So haben denn auch alle Gastwirte ihren Mitarbeitern die Möglichkeit zu geben, nikotinfrei arbeiten zu können. Sie können sich zu Hause mit Ohrhörern ihre Trommelfelle zerstören! Bitte sehr - aber der Bauarbeiter hat einen Ohrschutz ausgehändigt zu bekommen, damit er sich bei seiner Arbeit seine Trommelfelle nicht zerstört!

    Raucherzimmer funktionieren nicht wirklich und vor allem nicht überall. Sie sind z.B. im Kanton Luzern möglich (ich kenne einige hier) - aber der Rauch zieht trotzdem nicht 100% ab, die Bedienung muss doch manchmal ins Raucher-Zimmer, sauber machen... es braucht grössere Lokale, was die kleinen dann besonders benachteiligt, "Fumoirs" sind extrem teuer einzurichten, was die einfacheren Kneipen benachteiligt...
    Besser ist: niemand darf "an öffentlichen Stellen drinnen rauchen" und gut ist! Was jeder mit sich selber macht, wo es keinen Juckt sollte NICHT verboten werden - also ganz besonders das KONSUM-Verbot in der Schweiz ist tiefstes Mittelalter und Leibeigenschaft!

    Gruss
  8. #957

    .

    Zitat von Hilfskraft Beitrag anzeigen
    ........
    Raucher sind soziale Krüppel und vertreten eine gewisse L.m.A.-Einstellung gegenüber sich selbst und vor allem anderen.
    H.
    Hier eine Liste "Ihrer" sozialen Krüppel mit "L.m.a.A."-Einstellung:

    (u.a.) auf Helmut Schmidt, Günther Grass, Gerard Depardieu, Helmut Grönemeyer, John Malkovich, Russel Crowe,Sean Penn, Wim Wenders, Catherine Deneuve, Hans Albers, Fred Astaire, Gilbert Becaud, Charles Aznavour, Willy Brandt, Bernd Brecht, Richard Burton, Claude Chabrol, Salvatore Dali, Paco de Lucia,Robert de Niro, Friedrich Dürrenmatt, Bob Dylan, Umberto Eco, Hans Magnus Enzensberger, Ludwig Erhard, Rainer Werner Fassbinder, Joschka Fischer, O.W Fischer, Sigmund Freud zu.

    Und auch der hier oft zitierte Einstein ist dabei.

    Hier stehen sie alle:

    http://www.rauchergastro-bw.de/promis.php
  9. #958

    wie denn?

    Zitat von Hilfskraft Beitrag anzeigen
    Wenn dieses Thema derart aus den Gleisen gerät, gehören Zigaretten, wie alle anderen Suchtmittel einfach verboten.
    ----------------------------------------


    das Gängeln in Deutschland wird ein bißchen viel.
    Wenn die Regierung (oder andere) ein neues Volk wollen, sollen sie dem alten vorher Beschied sagen - so sagte Gauweiler mal.Wie hätten diese Ökospinner es denn gerne?
    Früher waren es die Körnerfresser, die uns weismachen wollten, nur das ei gesund.

    Wenn wir alle leben nach dem Motto

    "ich rauche nicht, ich trinke nicht udn meine Kinder sind alle adoptiert"

    was tun die denn dann? Dann kommt sicher das Zwangs-Rudel-Bumsen wegen des demografischen Faktors.

    Allmählich wird unser Land zu einer Gesinnungs-Diktatur
  10. #959

    Undifferenziert

    Zitat von Nämbercher Beitrag anzeigen
    Bei Ihnen in der Kneipe fällt 1 Punkt weg, das Rauchen. Wenn mein Bäcker 1 Brotsorte streichen würde, würde ich immer noch alles andere dort konsumieren. Die komplette Umwandlung des Angebots (Steakhouse - Veggie-World) mit dem Wegfall des Rauchens in einer Kneipe zu vergleichen, ist ja auch komplett daneben. Aber solche kruden Vergleiche ist man ja von Rauchern und von Wirten gewohnt.
    Lieber Herr Nämbercher,

    ich habe da ein wie ich finde hübsches Beispiel zum Thema Undifferenziertheit aus unserer gemeinsamen Heimat für Sie:

    Am Hauptmarkt gibt es die "La Casa del Habano", die zum einen aus einem Zigarrenshop und zum anderen aus einer Zigarrenlounge besteht. In der Zigarrenlounge befindet sich eine Bar, in der alle Arten von alkoholischen und nichtalkoholischen Getränken angeboten werden.

    Sinn und Zweck der Zigarrenlounge: Der geneigte Zigarrenraucher soll dort zusammen mit Gleichgesinnten seine erworbenen Schätzchen aus Tabak bei einem guten Plausch und einem leckeren Drink gleich konsumieren können. Die Zigarrenlounge ist also eindeutig ein gastronomischer Betrieb.
    Zielgruppe der Zigarrenlounge: Eher wohl nicht die Mehrheit der Nichtraucher, oder sehen Sie das anders?

    Trotzdem soll künftig auch in der Zigarrenlounge nicht mehr geraucht werden dürfen. Denn das Gesetz sieht weder Ausnahmen noch irgendwelche Differenzierungen vor.

    Die Betreiber der "La Casa del Habano" wehren sich nun gegen die Konsequenzen des Volksentscheides für das eigene Etablissement mit Hilfe Ihres Anwaltes. Aber ehrlich gesagt räume ich persönlich ihnen keinerlei Chancen ein.

    Sie nennen die mögliche Schließung der Zigarrenlounge oder als Alternative deren Umwandlung in ein rauchfreies Lokal vielleicht richtig und klatschen Beifall. Ich dagegen nenne es nur völlig pervers und komplett hinrissig. Denn der "La Casa del Habano" wird einfach per Gesetzesbeschluss komplett die Zielgruppe (zu 100%) und damit auch die bisherige Existenzgrundlage unter dem Boden weg gezogen. Was ist das bitte für ein hirnverbrandter Unsinn???