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Heuschnupfenmittel: Stiftung Warentest empfiehlt Nachahmerpräparate

CorbisKeine Sorge, er kommt noch, der Frühling. Mit ihm aber der Pollenflug. Heuschnupfen-Geplagte greifen mitunter zu rezeptfreien Arzneien aus der Apotheke. Stiftung Warentest nennt jetzt 50 preiswerte Mittel, die sich nach dem Urteil von Arzneimittelexperten für die Behandlung eignen.

http://www.spiegel.de/gesundheit/dia...-a-890111.html
  1. #1

    nicht zu vergessen...

    Die spezifische Immuntherapie! Desensibilisierung!! Hilft va bei Kindern in weit mehr als 80%. Und geht heute SUBLINGUAL-also ohne Spritzen. Und beugt Asthma vor! Auf zum Allergologen!!
  2. #2

    optional

    Die Generika von ADGC sind die einzigen, die wirklich wesentlich günstiger sind, als das original, die anderen sind 10-20% billiger, aber kosten interessanterweise alle dasselbe!

    ADGC ist auch keine echte Firma, sondern ein Verein, der sich analog zum ADAC sieht. (www.adgc.de)
  3. #3

    Zitat von spon-facebook-10000020015 Beitrag anzeigen
    Die spezifische Immuntherapie! Desensibilisierung!! Hilft va bei Kindern in weit mehr als 80%. Und geht heute SUBLINGUAL-also ohne Spritzen. Und beugt Asthma vor! Auf zum Allergologen!!
    Oh ja, unbedingt auf zum Arzt, juchu! Der freut sich nämlich schon bei der Terminvereinbarung über die erste abgerechnete Beratung (auch telefonisch) für 15,87 € aber das nur am Rande...

    Die tolle Desensibilisierung (eigentlich Hyposensibilisierung, weil eine komplette Desensibilisierung nicht erreicht werden kann) wirkt leider nur bei manchen. Andere machen die kostspielige Therapie (allein die Standard-Spritzen für eine Saison kosten um die 700 €) zur Freude ihres Allergologen und der Pharmaindustrie zwar brav mit, aber der Effekt ist gleich null bis völlig kontraproduktiv. Man kann es halt im Voraus nicht wirklich wissen - und jeder Arzt, der was anderes behauptet, lügt schlicht und einfach.

    Ich würde trotzdem dazu raten, eine Hyposensibilisierung zu versuchen, aber wenn in der Heuschnupfensaison nach dem zweiten Spritzen-, Tabletten- oder Tropfenzyklus keine spürbare Änderung eintritt, dann sollte man entweder das Medikament wechseln oder sich damit abfinden, dass es für einen selber keine Heilung gibt und sich darauf konzentrieren, die Symptome in Schach zu halten. Ich selber war blöd genug, mich auf meinen Allergologen zu verlassen, habe jetzt die vierte Spritzensaison hinter mir, und die Beschwerden haben sich trotzdem oder gerade deshalb rapide verschlimmert. Meine Saison reicht nun von der Hasel im Januar bis zu den Gräsern und Getreidesorten im Juli, Hausstaubmilben sind nun auch mit an Bord. Jeglicher Sport während der Saison, egal ob drinnen oder draußen wird spätestens nach 10 Minuten mit akuter Atemnot beantwortet, selbst ganz entspanntes Radeln zur Arbeit - und das sind lächerliche 3 Kilometer - ist nicht mehr möglich. Das war vor Beginn der Hyposensibilsierung noch ganz anders. Da hatte ich eigentlich nur zur Gräsersaison ernsthaft Probleme.

    Man sollte außerdem wissen, dass man sich mit einer Hyposensibilisierung für die Phase der Allergenzufuhr (also im Herbst und Winter) das Immunsystem komplett lahmlegt, weil das dann nämlich aussschließlich mit den Allergenen beschäftigt ist und absolut keine Kapazitäten mehr für die normale Bazillenabwehr hat. Man wird also extrem anfällig für jede Erkältung und sonstige Infekte. Manche Ärzte raten deshalb gerne zu eigentlich fragwürdigen Impfungen wie der Grippeschutzimpfung, was ich für absolut kontraproduktiv halte, da diese nur gegen die seltene echte Grippe wirkt, außerdem jedes Jahr erneuert werden müsste und mitunter eine Grippeerkrankung erst auslöst.

    Was man im Falle einer Hausstaub(milben)allergie auf jeden Fall versuchen sollte, sind Anti-Allergen-Casings für Matratze, Bettdecke und Kissen. Die müssen nicht die Welt kosten, ein Set für 100 bis 150 Euro reicht völlig (es empfiehlt sich aber ein zweites zum Wechseln), aber der Effekt ist nach wenigen Tagen schon spürbar.
  4. #4

    Auch Nebenwirkungen

    Nach Loratadin AL hatte ich mal massive Sehstörungen (Skotom). Das ging zwar jeweils nach einer halben Stunde wieder weg, trat aber nur in Zusammenhang mit diesem Medikament auf. Ärzte und Apotheker, denen man Nebenwirkungen mitteilen soll, haben sich dafür nicht interessiert.
  5. #5

    Kopfrechnen schwach

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    "So kosten 20 Tabletten des Nachahmerpräparats Cetirizin ADGC 1,96 Euro, fast sechsmal weniger als das Original Zyrtec für 17,29 Euro", schreiben die Autoren.
    Dann gebe doch mal jemand den Autoren einen Taschenrechner. Das sieht man doch schon ohne jede Rechenhilfe, daß das "~18 durch ~2" und damit sicherlich ~9 ist und nicht "fast sechs".

    Kopfrechnen ganz schwach, ziemlich peinlich.
  6. #6

    Laientherapie

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Keine Sorge, er kommt noch, der Frühling. Mit ihm aber der Pollenflug. Heuschnupfen-Geplagte greifen mitunter zu rezeptfreien Arzneien aus der Apotheke. Stiftung Warentest nennt jetzt 50 preiswerte Mittel, die sich nach dem Urteil von Arzneimittelexperten für die Behandlung eignen.

    Heuschnupfen: Stiftung Warentest nennt beste rezeptfreie Mittel - SPIEGEL ONLINE
    Medikation gegen Allergene jetzt im Eigenversuch - na sauber. Cetirizin und Loratadin gehören mittlerweile zu den älteren Substanzen. Desloratadin ist z.B. eine Substanz der neueren Generation, allerdings mit gutem Grund rezeptpflichtig. Gut wirksam, macht nicht müde (kleine Gewöhnungsphase von einigen Tagen). U.U. reicht aber manchmal ein einzelnes Medikament nicht aus; additiv bzw. vorher können andere Präparate z. B. einem sog."Etagenwechsel"
    (von Augen und Nase in den Bronchialbereich) vorbeugen oder ihn ganz verhindern. Auf jeden Fall sollte man für den individuellen Fall ärztlichen Rat einholen, bevor man sich mit zwar rezeptfreien aber veralteten Therapieverfahren abspeisen läßt. Die Stiftung Warentest sollte sich auf Bereiche konzentrieren, in denen sie keinen Schaden anrichtet.
  7. #7

    Heuschnupfenmittel

    "Bei den Arzneien, die Patienten schlucken, handelt es sich um die zwei Wirkstoffe Cetirizin und Loratadin."

    Ich bin eine Allergiegeplagte seit Jahrzehnten, trotz Hyposensibilisierung, Akupunktur, TCM u. a., aber bis jetzt ist es mir "Gott sei Dank" noch nicht passiert, dass ich von den Arzeien geschluckt wurde, sondern es war immer umgekehrt.
  8. #8

    Heuschnupfenmittel

    Ich hatte auch eine Hyposensi gemacht. Sogar 2x. Hat beides mal nicht viel gebracht, ausser einen grossen Aufwand. Ich habe aber auch Leute kennengelernt, denen es jetzt besser geht.

    Bei den Antiallergika hatte ich immer Nebenwirkungen, deshalb habe ich mal nach natürlichen Mitteln umgeschaut. Da habe ich Pestwurz probiert, welches nicht viel genützt hat. Nun nehme ich täglich Aronia Vida. Das nützt wirklich super. Bin selber erstaunt. Nebenwirkungen habe ich bisher keine...








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