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Herztherapie: Guter Stent, böser Stent

APVielen Herzpatienten setzt der Arzt Metallröhrchen in die verengten Gefäße. Dabei wäre ein Bypass oft besser.

http://www.spiegel.dewissen/0,1518,851023,00.html
  1. #1

    Sehen Sie mal die Preispolitik.....

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Vielen Herzpatienten setzt der Arzt Metallröhrchen in die verengten Gefäße. Dabei wäre ein Bypass oft besser.

    http://www.spiegel.dewissen/0,1518,851023,00.html
    ... der Stent-Hersteller. Über Naturalrabatte, "Testkatheter" und gesponsorte Vorträge gibt es für die so genannten Interventionalisten haufenweise monetäre Anreize, die Koronarien ihrer Patienten mit Stents vollzustopfen, bis das gesamte Koronarsystem aus Metall besteht.

    Un diejenigen, die nach einer Hauptstammintervention in tabula ad exitum gehen, hätten beim Herzchirurgen mit großer Wahrscheinlichkeit überlebt.

    Der Gesetzgeber könnte leicht Reglementierungen erlassen: Z. B. Interventionen am proximalen Teil der großen Koronarien nur beim Vorhandensein eines Hybrid-OP, d.h. wo bei Komplikationen der Kardiologen das Herzchirurgische OP-Team sofort operieren kann.
  2. #2

    Wieder mal für dumm verkaufen ?

    Wieder mal für eine mehrfach teurere Methode Reklame machen, die so gar nichts bringt ? Natürlich geht es auch um das Absahnen, weil SPON sonst gar nicht beteiligt worden wäre.

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Relativ einfach zu verwirklichen ist das dort, wo ein Krankenhaus beide Abteilungen hat. "Dann können Herzchirurgie und Kardiologie ein gemeinsames Budget haben", sagt Kardio-loge Hamm. "Das heißt, es wird gemeinsam abgerechnet, und die Gewinne werden hinterher geteilt."
    Das klingt nach Raubrittertum. Ist es wohl auch. Sollte das Klinikum wirklich effektiv und ergebnisorientiert geführt werden, wird gesichert immer die lukrativere Methode eingesetzt.

    SPON scheint seine Leser für verdammt dumm zu halten. Ganz so einfach ist es nicht, Jungs. Irgendwas mit Substanz könnte helfen.
  3. #3

    €€€, $$$

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Vielen Herzpatienten setzt der Arzt Metallröhrchen in die verengten Gefäße. Dabei wäre ein Bypass oft besser.

    http://www.spiegel.dewissen/0,1518,851023,00.html
    Die Selbstzuweisung ist natürlich das Problem Die Lösung ist eigentlich gar nicht so kompliziert:

    Stent-Implantationen werden nur noch vergütet wenn sich das Herzteam, bestehend aus Kardiologen und Herzchirurgen, für die Implantation ausgesprochen haben.

    Mit dieser Regelung könnten die Krankenkassen sofort und unkompliziert die Versorgung ihrer Patienten verbessern.
  4. #4

    was ist das alles einfach

    Zitat von fritz:o:mat Beitrag anzeigen
    Die Selbstzuweisung ist natürlich das Problem Die Lösung ist eigentlich gar nicht so kompliziert:

    Stent-Implantationen werden nur noch vergütet wenn sich das Herzteam, bestehend aus Kardiologen und Herzchirurgen, für die Implantation ausgesprochen haben.

    Mit dieser Regelung könnten die Krankenkassen sofort und unkompliziert die Versorgung ihrer Patienten verbessern.
    Genau richtig. Vor allem könnten sie die lang ersehnte Beitragserhöhung aus objektiv nicht zu bemängelnden Umständen durchsetzen.
  5. #5

    Wenn man...

    ebenso einfach und "ungefährlich" einen Bypass einbauen könnte, wie einen Stent, wäre der Artikel sicher sinnvoll.
    Es mag sein, dass es eine Problematik mit Selbstüberweisungen etc. gibt, aber hier werde Birnen mit Äpfeln verglichen. Eine Bypass-OP am offenen Herzen ist nun mal etwas ganz anderes als eine Intervention! Dieser Faktor sollte mit berücksichtigt werden. Und KLAR, dass die Chirurgen ihrerseits wieder sagen, dass ein Bypass viel besser wäre...
    Studie machen, am Besten doppelblind (wie auch immer das hier gehen soll) oder zumindest zufällige Verteilung in die Gruppen Stent vs. Bypass, dann 10 Jahre nachbeobachten, und dann sprechen wir uns nochmal.
    Vielleicht (wahrscheinlich) gibts solche Studien schon, davon wird hier aber mal wieder kein Wort erwähnt. Pseudomedizin eben, wie immer.
    Aber Laien werden verunsichert durch die unqualifizierten Artikel, herzlichen Dank.
  6. #6

    Substanz ???

    Zitat von albert schulz Beitrag anzeigen
    Wieder mal für eine mehrfach teurere Methode Reklame machen, die so gar nichts bringt ?
    SPON scheint seine Leser für verdammt dumm zu halten. Ganz so einfach ist es nicht, Jungs. Irgendwas mit Substanz könnte helfen.
    Wo ist die Substanz in Ihrem Troll-Beitrag? Haben Sie den Artikel gelesen und/oder irgendwas verstanden? Ihnen egal, Hauptsache herumkrakeelen...
  7. #7

    Steht doch drin

    Zitat von flolichtblick Beitrag anzeigen
    Studie machen... zufällige Verteilung in die Gruppen Stent vs. Bypass, dann 10 Jahre nachbeobachten, und dann sprechen wir uns nochmal.
    Vielleicht (wahrscheinlich) gibts solche Studien schon, davon wird hier aber mal wieder kein Wort erwähnt.
    Dann lesen Sie doch diesen (sehr guten) Artikel noch einmal. Genau eine solche Studie wurde zitiert. In der Syntax-Studie wurden 1800 Patienten mit vergleichbaren Krankheitsbildern randomisiert und dem Stent- oder Operationsverfahren zugeordnet. Heraus kam, dass nach OP mehr Patienten überlebten und weniger Infarkte auftraten.
  8. #8

    Arme Kerle

    Zitat von fritz:o:mat Beitrag anzeigen
    Wo ist die Substanz in Ihrem Troll-Beitrag? Haben Sie den Artikel gelesen und/oder irgendwas verstanden? Ihnen egal, Hauptsache herumkrakeelen...
    Hauptsache ist, daß meine Ärzte mit ihrem Wissen genug Geld verdienen, und mir gewissenhaft Rede und Antwort stehen. Passiert selten genug.

    Wenn ich denn unbedingt operiert werden soll, gehe ich mittlerweile nach Süddeutschland. Man scheint dort eine deutlich korrektere Arbeitsauffassung zu haben.

    Die privaten Kliniken haben verdammt viel Geld, sind sicher gut ausgestattet, aber der Zaster hat seine eigenen Gesetze, und die kenne ich genau. Mit Klarheit und Wahrheit hat er sicher nichts zu tun, ganz im Gegenteil.

    Das Krakeelen scheint in letzter Zeit eine beqondere Qualifikation des medizinisch - technisch -- pharmazeutischen Komplexes zu sein. Denen muß es verdammt schlecht gehen.
  9. #9

    Eben weil man ...

    einen Stent einfacher, ungefährlicher einsetzen kann werden oft auch weniger qualifizierte "Hand"werker eingesetzt sodaß wie bei mir passiert - um eventuelle Regreßansprüche zu vermeiden - der Chefarzt aus den Urlaub zurückgeholt werden muß um die Stints vom anderen Oberschenkel einzuschieben. Leider hat man nur zwei Beine.








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