DPAWo Zigaretten verschwinden, sinkt die Zahl der Herzinfarkte - das zeigt die Analyse von 3,7 Millionen deutschen Krankenhaus-Akten. Die bisher weltweit größte Studie dieser Art kommt damit zu einem eindeutigen Ergebnis: Rauchverbote retten allein in Deutschland jedes Jahr Tausende Leben.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...821071,00.html
aber wär es nicht anständig wenn man vorher erst mal fragt ob die Leute überhaupt gerettet werden wollen?
Klar, ich bin schon auch froh, dass ich nun in Restaurants essen kann und doch machen mich solche Verbote auch nachdenklich. Wen triffts als nächstes?
Schlecht für die Berufsgenossenschaften (BG), denn die können dann Zahlungen wegen Berufskrankheiten, entstanden durch Stäube etc. am Arbeitsplatz, nicht mehr mit dem Hinweis auf Zigarettenkonsum (aktiv oder passiv) einfach so ablehnen. Das war bisher nämlich fast immer der Fall; inkl. nahezu aller Arbeistunfähigkeiten durch Asbest.
Das wird teuer für die BGs.
Wenn das mal nicht nach hinten losgeht!
Weniger Herzinfarkte heiß nur primär weniger Kosten. Die für die behandlung von Herzinfarkten gehen zurück. Man könnte glauben die Krankenkassen sind froh drüber. Höchstens aus humanen Gründen. Die finanzielle Seite sieht ganz anders aus.
Die potentiellen Herzinfarktpatienten sterben jetzt später und verursachen durch ihr höheres Lebbensalter viel mehr Folgekosten als vorher.
Ich weiß, das ist pietätlos, aber so ist das eben.
Ja ist schon klar das eine Studie von der DAK-Gesundheit präsentiert wird die die Auswirkungen der Rauchverbote in Gaststätten auf die Verbreitung von Herzinfarkten untersucht hat. Und schon im Vorwege wurde von Frau Reimann mit positiven Ergebnissen gerechnet.
Zufällig genau jetzt wo wieder über eine bundesweite Gängelung mündiger Bürger debattiert wird.