DPAWo Zigaretten verschwinden, sinkt die Zahl der Herzinfarkte - das zeigt die Analyse von 3,7 Millionen deutschen Krankenhaus-Akten. Die bisher weltweit größte Studie dieser Art kommt damit zu einem eindeutigen Ergebnis: Rauchverbote retten allein in Deutschland jedes Jahr Tausende Leben.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...821071,00.html
Tja, da hat er leider recht, zumindest was die Suchtkranken anbelangt.
Was den Verbotsentscheid anbelangt liegt der Vorposter falsch.
Eine Minderheit von Verbotsphantasten hat eine Mehrheit gegen eine andere, allerdings etwas größere, Minderheit aufgewiegelt obwohl dazu kein Bedarf mehr bestand.
Merheitsabstimmung sind nicht automatisch auch kompromisse.
... sovern es die Möglichkeit der alternative gibt.
Dann gibt es auch deutlich weniger Aggresivität und zwar von beiden Seiten. Das ist allerdings in BAyern nicht mehr möglich da es keine Alternativen in der normalen Gastronomie mehr gibt. Dank aggresiver Nichtraucher.
Wenn ich mir im Biergarten eine Zigarre anzünde und ein Nichtraucher mich anblaft, reagiere auch ich Aggresiv.
Im Nichtrauchergasthof rauche ich schlicht nicht.
Um Ihre Worte zu gebrauchen:
Eine Minderheit von Qualmphantasten versucht aufzuwiegeln gegen frische Luft in Kneipen, Diskotheken und Bierzelten,
obwohl kein Bedarf an Raucherei in Räumen und damit verqualmter Luft besteht.
Die Mehrheit will eben gute Luft in Bierzelten, Kneipen, und Diskotheken - nicht nur ein bisschen.
Für die Minderheit ist es zumutbar.
Oder ist es ein hartes Schicksal, draußen zu rauchen?
Es wundert Sie nicht, dass ausgerechnet die Parteien, die in Bayern bei Wahlen eine so untergeordnete Rolle spielen, das Volk so aufwiegeln können?
Und es wundert Sie auch nicht, dass die „menschenfreundliche“ Kampagne der Tabaklobby kein „Hirn ins Spiel“ bringen konnte?
Raucher haben noch nie freiwillig aus Ruecksicht auf Nichtraucher aufs Rauchen verzichtet.
Es ist noch keine 100 Jahre her, als ich mit einer deutschen Charter-Gesellschaft von Irland nach Deutschland flog und ploetzlich der Stewart erklaerte, dass auf Anfrage die letzen beiden Reihen Raucherplaetze waeren. Ich sass mit meinen 4 kleinen Kindern in der vorletzen Reihe. Nachdem mir die qualmenden Zigaretten direkt neben mein Gesicht gehalten wurde, habe ich, mit meiner Familie die eine Seite der Raucherplaetze besetzt und war wenigstens einen Meter weiter vom Qualm entfernt. Es ging mir nicht um den Gesundheitsschaden, wirklichen oder eingebildeten, sondern ganz einfach um den Gestank und meine traenenden Augen.
Zu der Zeit waren uebrigens alle Aer Lingus Fluege schon laengst Nichtraucherfluege und der Flug dauerte keine 2 Stunden.
Die Moechtegern-Raucher reagierten natuerlich sauer, dass Nichtraucher auf ihren Rauchersitzen sassen.
Was ich nur damit sagen will--- ohne Verbote und Befolgung der Verbote gaebe es keine Plaetze, wo man sich als Nichtraucher wohlfuehlen konnte. Erst jetzt, wo Rauchen in Verruf gekommen ist, wird es nicht mehr als selbstverstaendlich angesehen, sich bei anderen Leuten in der Wohnung seine Zigarette anzustecken. Selbst Handwerker, hatten die Zigarette schon in der Hand, wenn sie fragten, ob das ok waere. Meine Eltern waren total schockiert, dass ich selbst Gaesten in meinem Haus das Rauchen versagt hatte.