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Herzinfarkt-Studie: Rauchverbote retten Tausende Leben

DPAWo Zigaretten verschwinden, sinkt die Zahl der Herzinfarkte - das zeigt die Analyse von 3,7 Millionen deutschen Krankenhaus-Akten. Die bisher weltweit größte Studie dieser Art kommt damit zu einem eindeutigen Ergebnis: Rauchverbote retten allein in Deutschland jedes Jahr Tausende Leben.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...821071,00.html
  1. #850

    Zitat von anna cotty Beitrag anzeigen
    ...
    ( Die Diskussion hier dreht sich im Kreis. Die militanten Raucher gebrauchen immer die gleichen abgeleierten Argumente. ...
    Na, dann werde ich mal ein wenig frisches Gedankengut in die Diskussion einbringen: gesundheitskampagne: Raucher töten | Politik | ZEIT ONLINE

    "... Und das ist der eigentliche Zweck. Die Raucher bleiben die eigentliche Zielgruppe der Tabakkontrolleure und Präventionsexperten - auch am DKFZ. Auf sie soll Druck ausgeübt werden, und wer könnte das besser als die Menschen in ihrer nächsten Umgebung? Die Nichtraucher, die nun Angst bekommen sollen, von Nikotinsüchtigen und Genussqualmern zu Tausenden in den Tod getrieben zu werden? Dass die Grundlage für diese Vorgehensweise vage Schätzungen sind, stört Frau Pötschke-Langer nicht. Sie findet es sogar "legitim", solange das Ganze dem richtigen Zweck dient. ..."

    Tja ...
  2. #851

    Zitat von mundi Beitrag anzeigen
    Nachdem aber das neue Gesetz in Bayern den Erfindungsreichtum der Wirte ein Ende bereitet hat, sind erfreulicherweise auch die Umsätze gestiegen.
    Man hat sich arrangiert und schaut verwundert auf andere Bundesländer, die hinterher hinken.
    Sie wissen aber sicher auch, wie man zu den angeblichen Umsatzsteigerungen in der Bayerischen Gastronomie gelangen konnte. Wenn nicht, dann schauen Sie doch mal hier:
    https://www.statistik.bayern.de/presse/archiv/2012/7_2012.php
    Dem bayerischen Landesamt für Statistik werden Sie doch vertrauen.

    Die Umsatzsteigerungen kamen durch einen einfachen Trick zustande. Man hat die "kleinen Betriebe", die ja erwiesenermaßen am meisten unter dem Rauchverbot zu leiden hatten, aus der Statistik einfach hinausgeworfen. Glauben Sie nicht? Dann schauen Sie doch, was in der Veröffentlichung des bayerischen statistischen Landesamtsamtes im Kleingedruckten steht. Ich zitiere:

    "Die Abschneidegrenze für die Auskunftspflichtigen zur monatlichen Erhebung im Gastgewerbe wurde im September 2011 von 50.000 € auf 150 000 € Jahresumsatz erhöht."

    Man hat also einfach die Abschneidegrenze für die Erhebung um schlappe 100 000,- Euro heraufgesetzt. Dies geschah bei der ersten Erhebung nach Einführung des totalen Rauchverbots in Bayern. Zufall?

    Ja, ja man hat dies ZIEMLICH kleingedruckt, aber es steht da. Scrollen Sie nach unten und Sie werden die Aussage finden.
  3. #852

    Sie sollten den Internet-Wissenschaftlern nicht so viel glauben

    Zitat von skeptisch31 Beitrag anzeigen
    Ihre Argumentation folgt dem typischen Strickmuster sämtlicher Antiraucher, deren Weltbild unreflektiert und unkritisch von Politik und Medien übernommen wird. Dieses Weltbild wird auch dadurch nicht richtiger, daß Sie permanent auf die gleichen „seriösen“ Quellen der Tabakkontrolle verweisen, offenbar ohne diese einmal kritisch und mit gesundem Menschenverstand zu betrachten. Sie fordern eine.....
    Wollen sie mich oder das DKFZ und angeschlossene Universitäten mit diesem wissenschaftlich falschen Einlassungen des Herrn Technikphilosoph beleidigen?

    Damit wollen sie die Arbeit unzähliger seriöser Wissenschaftler und Mediziner widerlegen? Und die statistischen Zahlen zu dem Umsätzen und der Akzeptanz direkt noch mit?
    Sie kommen scheinbar aus der gleichen ideologisch verstrahlten Ecke wie Rezi... wenn er hier von "Junk Science" redet und damit den Duktus dieser Negierer übernimmt.
    Hier sehen sie mal was die Arbeiten ihres feinen Herrn Rohpohl wert sind:

    Warum Ropohl ein Pseudowissenschaftler ist « Infos zum Thema Passivrauchen

    http://www.dkfz.de/de/tabakkontrolle..._Kuhn_2010.pdf

    Zu behaupten Passivrauchen sei nicht schädlich ist bei der Datenlage so was von beknackt, dass man kaum Worte für solch einen Unsinn findet.
    Alleine die Korrelation zwischen Passivrauchen und Neugeborenen ist so eindeutig, dass spätestens an diesem Punkt der ganzen Negierer Fraktion ihre Argumente im Halse stecken bleiben sollten.
  4. #853

    .

    Zitat von Ayanga Beitrag anzeigen
    Sie wissen aber sicher auch, wie man zu den angeblichen Umsatzsteigerungen in der Bayerischen Gastronomie gelangen konnte. Wenn nicht, dann schauen Sie doch mal hier:
    https://www.statistik.bayern.de/pres...012/7_2012.php
    Dem bayerischen Landesamt für Statistik werden Sie doch vertrauen.

    Die Umsatzsteigerungen kamen durch einen einfachen Trick zustande. Man hat die "kleinen Betriebe", die ja erwiesenermaßen am meisten unter dem Rauchverbot zu leiden hatten, aus der Statistik einfach hinausgeworfen. Glauben Sie nicht? Dann schauen Sie doch, was in der Veröffentlichung des bayerischen statistischen Landesamtsamtes im Kleingedruckten steht. Ich zitiere:

    "Die Abschneidegrenze für die Auskunftspflichtigen zur monatlichen Erhebung im Gastgewerbe wurde im September 2011 von 50.000 € auf 150 000 € Jahresumsatz erhöht."

    Man hat also einfach die Abschneidegrenze für die Erhebung um schlappe 100 000,- Euro heraufgesetzt. Dies geschah bei der ersten Erhebung nach Einführung des totalen Rauchverbots in Bayern. Zufall?

    Ja, ja man hat dies ZIEMLICH kleingedruckt, aber es steht da. Scrollen Sie nach unten und Sie werden die Aussage finden.
    Und hier haben sie dann endgültigen Zahlen, samt Erklärung warum es zu der 50.000/150.000 Umsatz Sache kommt.

    https://www.statistik.bayern.de/vero...C%20201111.pdf

    Und sie glauben, wenn immer noch mit 50.000€ gerechnet würde, wären die Ergebnisse ganz andere? Sehr naiv.
  5. #854

    .

    Zitat von DesTeufelsAnwalt Beitrag anzeigen
    Aus dem Artikel:
    "Demnach gaben knapp zwei Drittel der befragten
    Gastwirte an, sie hätten seit dem 1.8.2010 rund 30 % ihrer Gäste
    verloren."


    Aber, weil es ja ein Artikel vom DKFZ ist, kann natürlich nicht sein, was nicht sein darf. Man beeilt sich also, die Aussage der Betroffenen noch schnell in Zweifel zu ziehen:
    "Doch die Aussagekraft dieses Schätzwertes erscheint
    aus mindestens zwei Gründen zweifelhaft: [...]"
    Oh ja Wahnsinn, eine Umfrage der bayrischen DEHOGA, quasi die Speer- und Lobbyspitze der TI. siehe z.B.:

    LobbyControl | Sieg der Tabaklobby? Rauchverbot auf der Kippe

    Und den Begründungstext des DKFZ für ihre Zweifel haben sie schon aus gutem Grund weg gelassen.
    Die Zahlen sind eindeutig. Und sie decken sich weitestgehend mit dem Rest in Europa die ähnliche Regelungen haben.
    Das Horrorszenario der massiven Umsatzrückgänge in der Gastronomie ist jedenfalls als Märchen entlarvt worden.

    Da Leben und Gesellschaft ein dynamisches, kein statisches System ist, wird es bei Änderungen natürlich immer Verlierer aber eben auch Gewinner geben. Prinzip ökologische Nische.
    Deshalb ist die Gesamtbilanz des Umsatzes entscheidend und nicht ob irgendwo ein paar verharzte Eckkneipen zu machen, so bedauerlich das dann im Einzelfall auch sein mag.

    Das Problem ist einfach ein juristisches. Eine Regelung mit Schlupflöchern und Hintertüren wird halt in der Form gnadenlos ausgenutzt, dass eine völlig verwässerte Regelung in der Praxis dabei raus kommt.
    Der Flickenteppich der 16 verschiedenen Regelungen tut sein übriges.

    Also helfen nur 100% Regelungen, weil dann jeder spitzfindigen Hintertür Klage samt Folgeklagen der Boden entzogen wird.
    Leider geht es in der Praxis nur so radikal.

    ... ansonsten nehme ich mir auch mal die Freiheit, mich über sinnlose Rauchverbote hinweg zu setzen.
    Das spricht Bände.
  6. #855

    Aber

    den Foristen hier ist auch bekannt, dass auf der Seite
    BILDblog | Ein Watchblog für deutsche Medien
    heute morgen folgender Link:
    Studie zur Wirkung des Nichtraucherschutzgesetzes in Deutschland ist fragwürdig | Telepolis
    mit folgendem Teaser:
    Zitat von bildblog.de
    1. "Studie zur Wirkung des Nichtraucherschutzgesetzes in Deutschland ist fragwürdig"
    (heise.de/tp, Bastian Rottinghaus)
    Verschiedene Medien haben eine Studie unkritisch verbreitet, stellt Bastian Rottinghaus durchaus selbstkritisch fest. "Sowohl Telepolis als auch Spiegel Online glänzen hier wie fast alle in- und ausländischen Medien nicht gerade durch kritische Distanz zur DAK, auf deren Patientendaten die Studie basiert und die mit unnachahmlicher Brillanz bilanziert: 'Weniger Qualm bedeutet weniger Herzerkrankungen – eine einfache Formel für die Gesundheit.' Nun ist es mit der Eindeutigkeit der Studienbefunde leider nicht so weit her, wie es einem die DAK und das Medienecho nahelegen möchte – denn um genau zu sein: es gibt gar keine Befunde."
    zu lesen war.
  7. #856

    Korrigieren

    Zitat von kugelsicher99 Beitrag anzeigen
    ....
    Zu behaupten Passivrauchen sei nicht schädlich ist bei der Datenlage so was von beknackt, dass man kaum Worte für solch einen Unsinn findet.
    Alleine die Korrelation zwischen Passivrauchen und Neugeborenen ist so eindeutig, dass spätestens an diesem Punkt der ganzen Negierer Fraktion ihre Argumente im Halse stecken bleiben sollten.
    "wir" mal mal nur Ihre geifernde Aussage dahingehend, dass es keinen wissenschaftlich verwertbaren Beweis dafür gibt, dass Todesfälle oder gewisse Krankheiten vom Passivrauchen ausgelöst werden.
    Das Passivrauchen dient bestimmt nicht unbedingt der gesundheitlichen Vorsorge, aber das ist beim Aufenthalt an der sogenannten "frischen" Luft (Extrembeispiel Mexico-City) auch nicht schädlicher.... :o
  8. #857

    Zitat von kugelsicher99 Beitrag anzeigen
    Also helfen nur 100% Regelungen, weil dann jeder spitzfindigen Hintertür Klage samt Folgeklagen der Boden entzogen wird.
    Leider geht es in der Praxis nur so radikal.
    Jaja, leider geht es nur so radikal...

    Zitat von kugelsicher99 Beitrag anzeigen
    Das spricht Bände.
    Auch das mag sein. Sie wollten die radikale Lösung, dann werden Sie wohl damit leben müssen, dass sich nicht jeder Ihrer Meinung unterordnen wird.

    Sie dürfen mich zu gegebener Zeit dann darauf hinweisen, dass das Rauchen an dieser Stelle nicht gestattet ist. Ich werde es dann gebührend ignorieren.

    Es hätte Lösungen geben können, denen dann aber mit solch dummdreisten Totschlagargumenten wie oben entgegnet wurde. Also war die Nichtraucherfraktion nicht wirklich an einer Lösung interessiert, sie hat es eben mit der Mehrheitsmacht durchgesetzt. Und erwartet jetzt wahrscheinlich auch noch im ernst, dass sich jeder dieser Mehrheitsmacht beugen wird.
    Hoffen Sie mal weiter...
  9. #858

    Richtig!

    Zitat von Hosterdebakel Beitrag anzeigen
    "wir" mal mal nur Ihre geifernde Aussage dahingehend, dass es keinen wissenschaftlich verwertbaren Beweis dafür gibt, dass Todesfälle oder gewisse Krankheiten vom Passivrauchen ausgelöst werden.
    Das Passivrauchen dient bestimmt nicht unbedingt der gesundheitlichen Vorsorge, aber das ist beim Aufenthalt an der sogenannten "frischen" Luft (Extrembeispiel Mexico-City) auch nicht schädlicher.... :o
    Ließe ich mich auf das Niveau der in den letzten Jahren erschreckend erfolgreich geförderte Passivrauch-Paranoia herab, würde ich ein komplettes Verbot von (zumindest privaten) KFZ im städtischen Bereich anstreben. Denn solange meine Gesundheit durch die Zwangseinatmung der Abgase anderer Leute gefährdet wird, lasse ich mir auch das Rauchen nicht verbieten. Wer das jetzt lächerlich findet, sieht die Lächerlichkeit all dieser Nichtraucherschutzfanatiker.
  10. #859

    .

    Zitat von Hosterdebakel Beitrag anzeigen
    "wir" mal mal nur Ihre geifernde Aussage dahingehend, dass es keinen wissenschaftlich verwertbaren Beweis dafür gibt, dass Todesfälle oder gewisse Krankheiten vom Passivrauchen ausgelöst werden.
    Das Passivrauchen dient bestimmt nicht unbedingt der gesundheitlichen Vorsorge, aber das ist beim Aufenthalt an der sogenannten "frischen" Luft (Extrembeispiel Mexico-City) auch nicht schädlicher.... :o
    Bitte verschonen sie mich mit "klein Fritzchen erklärt sich die Welt" Logiken und nehmen sie die Studienlage zur Kenntnis:

    http://www.dkfz.de/de/tabakkontrolle...5_2Auflage.pdf

    Passivrauchen

    Widerlegen sie das.
    Und zu ihrem so gerne gebrachten Relativierungsversuch Abgase...
    Max. 1% aller Krebstoten pro Jahr gehen auf Abgase des Straßenverkehrs.
    Sie dürfen mal ins Blaue tippen wie viel % es für Tabakrauch ist. (wo natürlich die Aktiv Raucher mit drin sind)








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