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Herzinfarkt-Studie: Rauchverbote retten Tausende Leben
DPAWo Zigaretten verschwinden, sinkt die Zahl der Herzinfarkte - das zeigt die Analyse von 3,7 Millionen deutschen Krankenhaus-Akten. Die bisher weltweit größte Studie dieser Art kommt damit zu einem eindeutigen Ergebnis: Rauchverbote retten allein in Deutschland jedes Jahr Tausende Leben.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...821071,00.html
- #790 19.03.2012 21:26 von
Beeindruckend.
Die gibt es ausnahmslos für jeden Stoff. Selbst die stärksten bekannten Toxine sind nicht in jeder beliebigen Konzentration schädlich, selbst wenn man allenfalls unter wenige Nanogramm gehen muss.Natürlich gibt es für gewisse Stoffe eine toxische bzw. kanzerogene Untergrenze.
Da kommt es wohl darauf an, wie man diese "experimentellen Situationen" gestaltet. Es ist allerdings zu bezweifeln, dass ein singulärer, minimalster Kontakt eine signifikante Erhöhung irgendeines Risikos bedeutet. Schon alleine, da letzteres so gar nicht messbar ist. Was eh eine Grundproblematik etwaiger "Experimente" in dem Bereich darstellt, hinsichtlich einer Langzeitwirkung sind halt eben keine Experimente und damit wirklich eindeutige Ergebnisse möglich.Aber für einige Stoffe im Tabakrauch ist in jeder experimentellen Situation mit Tabakrauch jede ungefährliche Schwelle überschritten.
Über effektiv problematische Dosierungen und Auswirkungen kann man darum durchaus streiten. Fragwürdig scheinen dabei allerdings sowohl die Verharmlosungen einerseits wie überzogene Vorstellungen andererseits.. - #791 19.03.2012 22:08 von kugelsicher99
.
Sie können natürlich argumentieren, dass ein einziges Molekül xy im TR noch nicht schädlich ist.
Fakt ist aber, dass schon nur beim Anmachen Millionen davon entstehen.
Aber auch für sie, vielleicht denken sie dann nochmal über ihre Formulierung "mitunter nicht schädlich" nach. Zitat:
Zwar sinkt mit abnehmender Dosis das
Risiko proportional, es wird jedoch auch
unterhalb des experimentell zugänglichen Nachweisbarkeitsbereiches nicht
null
74,268
. Denn auch geringe Mengen
gentoxischer Kanzerogene können die
DNA schädigen. Diese Schädigungen
führen zwar noch nicht zu einem Tumor,
sind aber irreversibel, da sie bereits
nach der ersten Zellverdopplung als
DNA-Mutation „festgeschrieben“ sind
und folglich an sämtliche Tochterzellgenerationen weitergereicht werden
74,272
.
Im Experiment konnte nachgewiesen
werden, dass sich solche irreparablen
Erbgutschäden bei wiederholter Einwirkung des Kanzerogens aufaddieren.
Somit können auch kleinste Belastungen
mit den im Tabakrauch enthaltenen gentoxischen Kanzerogenen zur Entwicklung
von Tumoren führen.
Quelle habe ich eben verlinkt. Besonders lesenswert für die, die hier behauptet haben Passivrauchen sei ungefährlich. - #792 19.03.2012 22:53 von
Ich würde das einfach mal Pech nennen. Sie hatten wenig Zeit, kannten sich nicht aus und konnten nicht grossartig suchen weil Sie noch auf den Zug mussten, das Angebot an Kneipen war sehr sehr klein (eine) und die war ausgerechnet die "falsche". Aachen scheint sich nicht besonders um seine Gäste zu scheren. Ich kenne mich zudem in der Aachener Gastroszene überhaupt nicht aus, aber wo ich mein Zuhause habe sind 100% der Cafes (Innenbereich, auf der Strasse im Sommer bekommt man überall einen Aschenbecher auf Nachfrage gereicht) rauchfrei, 100% der Speisegastronomie rauchfrei, wobei viele, gerade gehobenere Restaurants ein separates Fumoir offerieren, in dem man seinen Digestiv nehmen und z.T. sich aus dem hauseigenen Humidor bedienen kann. Reicht völlig aus mich als Kunden zufriedenzustellen. Kneipen/Beizen/Bars: Kleine Wirtschaften unter 80 qm sind zu 80% Raucherbars, grössere Wirtschaften zu 100% rauchfrei, mit der Nebenbemerkung, dass es dort vielfach (bediente und unbediente) separate Fumoirs hat. Ich finde das eine faire und gute Lösung.
- #793 19.03.2012 23:59 von
Whiskey
Ich trinke natuerlich sehr gern ab und zu mal ein Glas Whiskey. Damit schade ich weder mir, noch beeintraechtige ich andere Menschen. Ausserdem kann ich es ohne Probleme auch sein lassen. Nicht jeder, der sich sein Bier trinkt, oder ein Glas Wein, Whiskey oder was immer ist Alkoholiker. Wieviel Raucher kennen Sie, die es ohne weiteres sein lassen koennen und tagelang keine Zigarette anstecken? Ich glaube, die Zahl ist sehr sehr gering. Ausserdem geht es ja nicht nur um Gefaehrdung der Mitmenschen, sondern auch um Belaestungen wie Augenbrennen, Kopfschmerzen und Gestank.
Ausserdem bin ich alt genug, um mich an die Zeiten zu erinnern, wo Raucher wirklich herrschten. Kein Gastgeber traute sich selbst in seinem Haus den Gaesten das Rauchen zu verbieten. Selbst damals traute ich mich; mit unterschiedlichen Erfolgen: manche rauchten einfach trotzdem froehlich weiter. LEBENSKULTUR war das damals fuer mich nicht. - #794 20.03.2012 06:44 von
- #795 20.03.2012 06:51 von
Im Gegensatz zu CO. Das nähmlich weit wesendlich ungefährlicher ist als Zigarrenrauch.
Vieleicht liegts ja auch nur daran das man CO nicht riechen kann und wie der Antiraucher Aktivist aus Erlangen ja auch schon sagte:"Wenn man es riecht, ist es auch schädlich." Im Umkehr Schluß:"CO ist gesudn weil man es nicht riecht."
Und an die normalen Menschen im Forum: Ja es ist mir klar das man Trolle wie die hier tippenden Antis nicht füttern sollte und auch das jeglich Diskussion die auf Hirn setzt sinnlos ist. - #796 20.03.2012 07:48 von
- #797 20.03.2012 07:52 von
- #798 20.03.2012 08:38 von
Sein und lassen
Lebenskultur ist subjektiv. Ein Vegetarier wird vehemant abstreiten, dass ab und zu eine Currywurst zur Lebenskultur gehöre. Ein trockener Alkohiliker oder ein Antialkoholiker wird von einem gelegentlichen Schluck nichts wissen wollen oder dürfen.
Ich verfüge selbst über Erfahrungen aus der Kindheit mit einem rauchenden Vater und rauchenden Großeltern, da wurde die Luft schon manchmal unerträglich dick. Aber darum geht es ja auch nicht. Keiner will die alten Zeiten wiederhaben. - #799 20.03.2012 08:45 von
Anders herum
In Berlin konnte ich in den letzten Jahren eine Zunahme von Kneipen in meiner Umgebung beobachten, die sich zur Raucherkneipe umfunktioniert haben. Anscheinend sind sie auf jeden Gast angewiesen und anscheinend gehen militante NR seltener in Kneipen. Vielleicht trinken Raucher auch mehr, oder Trinker rauchen mehr.
In der Speisegastronomie genieße ich selbst auch die rauchfreie Atmosphäre. Das ist schon angenehmer.
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