Herzinfarkt-Studie: Rauchverbote retten Tausende Leben

DPAWo Zigaretten verschwinden, sinkt die Zahl der Herzinfarkte - das zeigt die Analyse von 3,7 Millionen deutschen Krankenhaus-Akten. Die bisher weltweit größte Studie dieser Art kommt damit zu einem eindeutigen Ergebnis: Rauchverbote retten allein in Deutschland jedes Jahr Tausende Leben.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...821071,00.html
  1. #230

    ...

    Zitat von yossarian2.0 Beitrag anzeigen
    Mein Gott, wann sehen eigentlich diese willenlosen, argumentationsresistenten Egoisten und Luftverpester ein, dass es in erster Linie bei den Gesetzen um Nichtraucher-Schutz geht, und nicht um Anti-Raucher-Gesetze. Von mir aus können die Raucher sich jeden Tag für dutzende Euros die Gesundheit versauen, aber bitte nicht in der Öffentlichkeit, wo andere Menschen, die das nicht wollen, zwangsläufig durch Passivrauchen in Mitleidenschaft gezogen werden.
    Auch für Sie ganz speziell nochmal:
    Warum soll ein rauchender Eckkneipenwirt keine rauchenden Gäste in seiner Raucherkneipe bewirten dürfen?

    Ach stimmt, passt nicht in Ihr Weltbild... Ansonsten: Beleidigungen einpacken, heimgehen... wiedersehen...
  2. #231

    Ist Ihnen

    Zitat von herr minister Beitrag anzeigen
    Also das ist ja der Knaller! Nur weil in Kneipen nicht mehr geraucht werden darf sinkt innerhalb von wenigen Jahren die Quote der Folgerkrankungen um satte 20%???
    Viele Raucher gehen einfach seltener aus oder dorthin wo geraucht werden darf. Vielleicht gehen ein paar Nichtraucher nun öfter mal weg, deshalb das Ergebnis?
    Manche Raucher hören vielleicht auch wegen des öffentlichen Druckes eher auf, Passivraucher leben gesünder aber bitte, das kann niemals zu solchen Quoten führen. Das wäre ja wie die Pille verbieten und nach 5 Jahren kommt dann die Rentnerschwemme.
    Ich bin durchaus für unabhängige Studien zu diesem Thema, nur diese Veröffentlichung ist komplett unseriös und schadet damit dem eigenen Anliegen. Das stinkt zum Himmel!
    schon mal die Idee gekommen, daß jetzt so manchen Raucher weniger raucht, da sie ins ungemütliche Freie vor die Tür gehen müssen und sich nicht gleich bequem am Eßtisch im Restaurant eine anheizen dürfen?
  3. #232

    Zitat von w.r.weiß Beitrag anzeigen
    ...dem dann so wäre!!!! Tendenziell zielen solche Studien, die entsprechende Verbreitung durch die Presse und das frenetische applaudieren der Frangenbergischen-Kreuzritter aber wohl eher nicht auf einen Konsens hinaus.....oder?
    Wieso fühlt man sich so angegriffen? Dass Rauchen schädlich ist, wusste man doch auch vorher. Also kann man als Raucher auch nach wie vor dazu stehen, dass man es trotzdem tut. Jedes Kind w

    Und dass nach einiger Zeit Studien auftauchen, die überprüfen, ob ein sehr umstrittener Gesetzesentwurf Früchte trägt oder eben nicht, ist doch nur mehr als normal?!
  4. #233

    "Interessant wäre..."

    Zitat von arti67 Beitrag anzeigen
    Interessant wäre mal zu erfahren, wieviele Leben eine starke Eindämmung (von Verbot will ich garnicht reden) des Alkoholskonsums retten würde.
    Viel dramatischer würde sich die Verbesserung der Hygienebedingungen in Deutschlands Krankenhäusern auswirken.

    Es gibt jährlich ca. 30.000 Todesopfer wegen multiresistenter Keime. Es gibt ca. 500.000 Infektionen mit Arbeitsausfall, Amputationen, Invalidität, persönliche Probleme durch Narben etc.

    Die Schäden gehen in die Milliarden - neben den Toten.

    Jährlich 30.000 Tote durch Krankenhausinfektionen
  5. #234

    Zitat von QuixX Beitrag anzeigen
    Nur gibt es keine Raucherclubs mehr. Alles verboten. Ist auch verständlich, denn die Nichtraucher sind natürlich da, wo es am lustigsten ist. Wo? Na bei den Rauchern. Wo sonst? Wahrscheinlich häufen sich die Ruhestörungen der in Nachbarschaft zur Kneipe wohnenden Menschen, weil vor der Kneipe gequarzt und laut gelacht wird.
    Das Abschaffen von Raucherclubs ist mir als überzeugten Nichtraucher und ebenfalls ein Dorn im Auge. Ich denke, ab hier beginnt die Beschneidung von Selbstbestimmung. Nicht zu begrüßen.
  6. #235

    Zitat von DesTeufelsAnwalt Beitrag anzeigen
    Sie müssen jetzt ganz tapfer sein: das sind dann die Nichtraucher.
    Denn die leben länger und sind in der Summe teurer für die Krankenkassen. Und für die Rentenversicherung.
    Ist das denn wirklich so?
    Wie sehen die "raucherspezifischen" Kosten VOR der Verrentung aus?
    Was kostet ein Bypass? Was ein Raucherbein? Was kostet Lungenkrebs die Systeme?
    Lungenkrebs (28000 tote Männer 1998) soll zu 90% auf Rauchen zurückgeführt werden können.
    Wer trägt die Kosten der Behandlungen beim Tod VOR der Rente, und müsste man diese nicht -wenn man schon Teufels Anwalt spielt- gegenrechnen?

    Ich fürchte, ganz so einfach mit "wer länger lebt kostet mehr" ist es nicht.
  7. #236

    Zitat von schnitti23 Beitrag anzeigen
    Seien wir doch ehrlich: Wer braucht Tabak, wer braucht Nikotin?
    Natürlich muß man jenen, die da meinen nicht ohne ihre tägliche Dosis auszukommen, Hilfe anbieten.

    Aber insgesamt wäre es ein Zeichen des Fortschritts, wenn derartige Stoffe überhaupt nicht erhältlich wären.
    Wer Tabak fordert, könnte auch Heroin fordern- beides macht süchtig und ist in höchstem Maße ungesund.
    Ersetzen sie doch bitte in ihrem eigenen Text mal Tabak und Nikotin durch eines der folgenden Wörter: Alkohol, Fett, Zucker, Skifahren, Bungeespringen, Kaugummis, Fernsehen, ...

    Bei welchem haben sie sich auf die Zunge gebissen?

    Ich schreibe ihnen für jedes dieser dinge eine zehseitige Abhandlung warum man das verbieten könnte und sollte... Aber andere sehen das anders... lassen sie denen doch ihre Freiheiten - es muss ein Weg für ein Miteinander gefunden werden... alles andere funktioniert nicht...
  8. #237

    Das Lustigste ist doch

    Zitat von shechinah Beitrag anzeigen
    Zwei Drittel der Befragten waren also ältere Frauen.

    Ich frage mich, wie oft ältere Frauen in der Woche in Kneipen rumhängen, in denen nicht mehr geraucht wird, um einen signifikanten Rückgang zu rechtfertigen.

    Mann kann also jahrelang in verrauchten Hafenkneipen Rauchen oder Passivrauchen, dann geht man für 2-3 Jahre in eine Nichtraucherkneipe und schon ist man Kerngesund.
    Ich weiß, daß das jetzt überspitzt ist, aber das ist die Grundaussage die man uns hier verkaufen will.
    Da bekommt das Wort Kneipkur eine völlig neue Bedeutung.
    dass dieser Zeitraum in etwa mit der großflächigen Serieneinführung der Partikelfilter zusammenfällt.
    Der anerkannte Epidemiologe Prof. Dr. Dr. Heinz-Erich Wichmann, Direktor des Instituts Epidemiology vom Helmholtz Zentrum in München, hat den Dieselabgasen eine erhebliche Verkürzung der Lebenszeit und etwa 20.000 Tote pro Jahr zugerechnet.

    Vielleicht ist es dem massenhaftem Einsatz von Partikelfiltern sowie von SCR-Systemen (in allen neuen Nutzfahrzeugen) zu verdanken, dass Lungen- und Kreislaufschädigungen inkl. Herzinfarkt stark zurückgingen. Ältere Damen verkehren sicher weniger in Kneipen, in der Stadt müssen sie doch oft rumlaufen, um ihre Besorgungen zu machen, Freunde zu besuchen, ins Kino oder Theater zu gehen etc..
  9. #238

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wo Zigaretten verschwinden, sinkt die Zahl der Herzinfarkte - das zeigt die Analyse von 3,7 Millionen deutschen Krankenhaus-Akten. Die bisher weltweit größte Studie dieser Art kommt damit zu einem eindeutigen Ergebnis: Rauchverbote retten allein in Deutschland jedes Jahr Tausende Leben.

    Herzinfarkt-Studie: Rauchverbote retten Tausende Leben - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wissenschaft
    Es ist einsam, mein Universum. Einsam, aber eigentlich ganz ordentlich.

    In meinem Universum vertritt man eine eigene, vielleicht andere Meinung als die meine. Man erklärt nicht wortreich, verbal »Widerstand« zu leisten; denn das wäre eine Übertreibung, die nicht verdeutlicht, sondern verzerrt und jeglichen echten Widerstand entwertet. Deshalb läßt man es.

    In meinem Universum fährt man Rad, weil man sich kein Auto leisten kann, um sich fit zu halten oder weil es schlichtweg Laune macht; nicht aber, um die Menschen zum Nachdenken anzuregen, Wale zu schützen oder aus irgendwelchen anderen verstiegenen, wichtigtuerischen Gründen.

    In meinem Universum hat alles sein Maß, sogar die Maßlosigkeit, die gekennzeichnet wird. Eine naturgemäß rationale Sicht der Dinge ist jederzeit willkommen, und wenn es hier und dort hysterisch zugeht, relativiert sich das durch die Weitsicht empirischer Vernunft.

    Es wird auch gerettet in meinem Universum – und zwar gar nicht mal zu knapp! Auch Leben sind dabei, die gerettet werden, zum Beispiel bei Lawinenunglücken oder im Operationssaal. Es sind immer akute Situationen, in denen Rettung geboten scheint. Nur wenn das Leben selbst eine akute Bedrohung darstellt, muß jederzeit gerettet werden; das wird hier aber nicht so gesehen, vernunftmäßig und so.

    So ist das in meinem einsamen, offenbar dramatisch schrumpfenden Universum: Da erhöht der Tabakkonsum sehr wohl das Herzinfarktrisiko, der Verzicht jedoch rettet kein einziges Leben – das tun immer noch die Notfallmaßnahmen und Nachbehandlungen durch die begleitenden Mediziner.
  10. #239

    ich rauche nicht mehr.....

    ...aber mir tun die Raucher leid.
    Überall Gängelung, überall den Teufel an die Wand malen, dann diese Studien, die nichts beweisen. Rauchen kann schädlich und tödlich - muß aber nicht sein. Hauptsache der Staat kassiert und redet dabei den Rauchern auch noch ein schlechtes Gewissen ein mit seinen dubiosen Warnungen auf der Verpackung. Das der Raucher bei solch Geistesgestörtheit von Vater Staat später auch noch das frühe Zeitliche segnet, ist dann schon fast so sicher wie das Amen in der Kirche.
    Da haben aber die Wissenschaftler einen tollen Beitrag mit ihrer Studie geliefert, das kann jede Stubenfliege, die Vorhersage. Aber jetzt tut ich den Stubenfliegen unrecht, die haben wenigstens noch einen Sinn im Weltengefüge, welches ich bei den Wissen-Schaftlern schon mal anzweifle.