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Herzinfarkt-Studie: Rauchverbote retten Tausende Leben
DPAWo Zigaretten verschwinden, sinkt die Zahl der Herzinfarkte - das zeigt die Analyse von 3,7 Millionen deutschen Krankenhaus-Akten. Die bisher weltweit größte Studie dieser Art kommt damit zu einem eindeutigen Ergebnis: Rauchverbote retten allein in Deutschland jedes Jahr Tausende Leben.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...821071,00.html
- #230 13.03.2012 17:38 von
- #231 13.03.2012 17:38 von
- #232 13.03.2012 17:39 von
Wieso fühlt man sich so angegriffen? Dass Rauchen schädlich ist, wusste man doch auch vorher. Also kann man als Raucher auch nach wie vor dazu stehen, dass man es trotzdem tut. Jedes Kind w
Und dass nach einiger Zeit Studien auftauchen, die überprüfen, ob ein sehr umstrittener Gesetzesentwurf Früchte trägt oder eben nicht, ist doch nur mehr als normal?! - #233 13.03.2012 17:40 von
"Interessant wäre..."
Viel dramatischer würde sich die Verbesserung der Hygienebedingungen in Deutschlands Krankenhäusern auswirken.
Es gibt jährlich ca. 30.000 Todesopfer wegen multiresistenter Keime. Es gibt ca. 500.000 Infektionen mit Arbeitsausfall, Amputationen, Invalidität, persönliche Probleme durch Narben etc.
Die Schäden gehen in die Milliarden - neben den Toten.
Jährlich 30.000 Tote durch Krankenhausinfektionen - #234 13.03.2012 17:41 von
- #235 13.03.2012 17:42 von
Ist das denn wirklich so?
Wie sehen die "raucherspezifischen" Kosten VOR der Verrentung aus?
Was kostet ein Bypass? Was ein Raucherbein? Was kostet Lungenkrebs die Systeme?
Lungenkrebs (28000 tote Männer 1998) soll zu 90% auf Rauchen zurückgeführt werden können.
Wer trägt die Kosten der Behandlungen beim Tod VOR der Rente, und müsste man diese nicht -wenn man schon Teufels Anwalt spielt- gegenrechnen?
Ich fürchte, ganz so einfach mit "wer länger lebt kostet mehr" ist es nicht. - #236 13.03.2012 17:43 von
Ersetzen sie doch bitte in ihrem eigenen Text mal Tabak und Nikotin durch eines der folgenden Wörter: Alkohol, Fett, Zucker, Skifahren, Bungeespringen, Kaugummis, Fernsehen, ...
Bei welchem haben sie sich auf die Zunge gebissen?
Ich schreibe ihnen für jedes dieser dinge eine zehseitige Abhandlung warum man das verbieten könnte und sollte... Aber andere sehen das anders... lassen sie denen doch ihre Freiheiten - es muss ein Weg für ein Miteinander gefunden werden... alles andere funktioniert nicht... - #237 13.03.2012 17:44 von
Das Lustigste ist doch
dass dieser Zeitraum in etwa mit der großflächigen Serieneinführung der Partikelfilter zusammenfällt.
Der anerkannte Epidemiologe Prof. Dr. Dr. Heinz-Erich Wichmann, Direktor des Instituts Epidemiology vom Helmholtz Zentrum in München, hat den Dieselabgasen eine erhebliche Verkürzung der Lebenszeit und etwa 20.000 Tote pro Jahr zugerechnet.
Vielleicht ist es dem massenhaftem Einsatz von Partikelfiltern sowie von SCR-Systemen (in allen neuen Nutzfahrzeugen) zu verdanken, dass Lungen- und Kreislaufschädigungen inkl. Herzinfarkt stark zurückgingen. Ältere Damen verkehren sicher weniger in Kneipen, in der Stadt müssen sie doch oft rumlaufen, um ihre Besorgungen zu machen, Freunde zu besuchen, ins Kino oder Theater zu gehen etc.. - #238 13.03.2012 17:44 von
Es ist einsam, mein Universum. Einsam, aber eigentlich ganz ordentlich.
In meinem Universum vertritt man eine eigene, vielleicht andere Meinung als die meine. Man erklärt nicht wortreich, verbal »Widerstand« zu leisten; denn das wäre eine Übertreibung, die nicht verdeutlicht, sondern verzerrt und jeglichen echten Widerstand entwertet. Deshalb läßt man es.
In meinem Universum fährt man Rad, weil man sich kein Auto leisten kann, um sich fit zu halten oder weil es schlichtweg Laune macht; nicht aber, um die Menschen zum Nachdenken anzuregen, Wale zu schützen oder aus irgendwelchen anderen verstiegenen, wichtigtuerischen Gründen.
In meinem Universum hat alles sein Maß, sogar die Maßlosigkeit, die gekennzeichnet wird. Eine naturgemäß rationale Sicht der Dinge ist jederzeit willkommen, und wenn es hier und dort hysterisch zugeht, relativiert sich das durch die Weitsicht empirischer Vernunft.
Es wird auch gerettet in meinem Universum – und zwar gar nicht mal zu knapp! Auch Leben sind dabei, die gerettet werden, zum Beispiel bei Lawinenunglücken oder im Operationssaal. Es sind immer akute Situationen, in denen Rettung geboten scheint. Nur wenn das Leben selbst eine akute Bedrohung darstellt, muß jederzeit gerettet werden; das wird hier aber nicht so gesehen, vernunftmäßig und so.
So ist das in meinem einsamen, offenbar dramatisch schrumpfenden Universum: Da erhöht der Tabakkonsum sehr wohl das Herzinfarktrisiko, der Verzicht jedoch rettet kein einziges Leben – das tun immer noch die Notfallmaßnahmen und Nachbehandlungen durch die begleitenden Mediziner. - #239 13.03.2012 17:44 von
ich rauche nicht mehr.....
...aber mir tun die Raucher leid.
Überall Gängelung, überall den Teufel an die Wand malen, dann diese Studien, die nichts beweisen. Rauchen kann schädlich und tödlich - muß aber nicht sein. Hauptsache der Staat kassiert und redet dabei den Rauchern auch noch ein schlechtes Gewissen ein mit seinen dubiosen Warnungen auf der Verpackung. Das der Raucher bei solch Geistesgestörtheit von Vater Staat später auch noch das frühe Zeitliche segnet, ist dann schon fast so sicher wie das Amen in der Kirche.
Da haben aber die Wissenschaftler einen tollen Beitrag mit ihrer Studie geliefert, das kann jede Stubenfliege, die Vorhersage. Aber jetzt tut ich den Stubenfliegen unrecht, die haben wenigstens noch einen Sinn im Weltengefüge, welches ich bei den Wissen-Schaftlern schon mal anzweifle.
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