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Hertha BSC vor Abstieg: Eine Stadt resigniert

DPAHertha BSC droht der erneute Absturz in die Zweitklassigkeit - ein Abstieg mit Ansage. In Berlin haben sie in dieser Saison alles falsch gemacht, was falsch zu machen war. Die Stimmung in der Hauptstadt ist so am Boden, dass selbst die Fans den Niedergang fast teilnahmslos zur Kenntnis nehmen.

http://www.spiegel.de/sport/fussball...830760,00.html
  1. #1

    Gähn ...

    ... ein einziges neues Wort zum Thema wäre ja auch ganz hübsch gewesen. Das haben wir alles schon 97mal gelesen in den letzten Wochen. Diese Artikel sind genauso schlaff wie die von Babbel Preetz zusammengestellte und eingestellte Truppe.
    Dass Berlin und der einzig ernstzunehmende Berliner Club in dies Bundesliga gehören, das steht auf einem anderen Blatt.
  2. #2

    Am Boden

    Also, von am Boden liegen kann bei mir keine Rede sein, und der Alleinvertretungsanspruch von Hertha für die "Hauptstadt" hat mich schon immer genervt. Ich freu mich auf zwei Derbys nächstes Jahr und auf zwei Berliner Mannschaften auf Augenhöhe.
    "Eine Stadt resigniert" - so ein Quatsch - Fußball war in Berlin noch nie der gemeinsame Nenner, dafür ist die Stadt zu bunt und Hertha samt Stadion zu sehr am Ar... der Welt.
  3. #3

    optional

    ....und wir schalten nun live ins ausverkaufte Olympiastadion wo heute die Hertha Sandhausen empfängt...
    Nein wer guten Fußball sehen will fährt nach Köpenick, da wird gekämpft und auch mal verloren. Aber niemals resigniert und dann kann ich trotzdem stolz sein.
  4. #4

    Zitat von steffets Beitrag anzeigen
    Also, von am Boden liegen kann bei mir keine Rede sein, und der Alleinvertretungsanspruch von Hertha für die "Hauptstadt" hat mich schon immer genervt. Ich freu mich auf zwei Derbys nächstes Jahr und auf zwei Berliner Mannschaften auf Augenhöhe.
    "Eine Stadt resigniert" - so ein Quatsch - Fußball war in Berlin noch nie der gemeinsame Nenner, dafür ist die Stadt zu bunt und Hertha samt Stadion zu sehr am Ar... der Welt.
    Danke! Ich dachte schon, ich wäre der einzige, der das so sieht. Volleyball: Berlin deutscher Meister: Eishockey: Eisbären deutscher Meister. Aber wenn Hertha mal wieder absteigt, sind alle am Boden zerstört. Klar!
  5. #5

    g

    Welches Mathegenie hat denn ausgerechnet, wann sich Werder oder Nürnberg für die EL qualifizieren?

    Ernsthaft "ohne Gegentor" gewinnen? Hannover muss mit mindestens 5 Toren Differenz verlieren?

    Hannover muss verlieren, Wolfsburg darf höchstens unentschieden spielen und Bremen mit mind 2 oder Nürnberg mit mindestens 3 Toren Differenz gewinnen (zB. 2:0 oder 3:0).

    In dem Falle hätten alle vier die gleiche Punktzahl. Wolfsburg hat jetzt schon die schlechteste Tordifferenz. Hannovers würde mindestens von -5 auf -6 fallen, Bremens von -8 auf -6 steigen. Nürnbergs Differenz würde von -8 auf -5 fallen. Indiesem Fall wäre Nürnberg qualifiziert. Hätten sie "nur" einen Sieg mit 2 Toren Differenz wäre Bremen aufgrund der mehr geschossenen Tore Siebter.
  6. #6

    Wieso?

    Zitat von cfk.berlin Beitrag anzeigen
    Dass Berlin und der einzig ernstzunehmende Berliner Club in dies Bundesliga gehören, das steht auf einem anderen Blatt.
    Ganz offensichtlich ist das nicht der Fall. Der Mannschaft fehlt die Qualität, weswegen sie wohl absteigt; und Regionalquoten, die letzte Hoffnung derjenigen, die es spielerisch nicht drauf haben, gibt es nicht.
  7. #7

    Hertha ist auf eine seltsame Art und Weise die Mannschaft des alten West Berlin geblieben. Den Schritt in das gemeinsame Neue (so wie ihn die Eisbären und auch die Füchse geschafft haben), dieser Schritt ist Hertha nicht wirklich gelungen. Und so ist die spürbareTeilnahmslosigkeit keine Resignation bezüglich Hertha, sondern vielmehr eine Abkehr von etwas anderem: es ist die Abkehr von einer alten Zeit.
  8. #8

    Fisch und Kopf

    Hier trifft wieder mal das Sprichwort mit dem Fisch und dem Kopf. Ein herausragender früherer Vereins-Mannschaftsspieler ist halt nicht zwangsläufig ein guter Vereinsmanager. Dazu muß man nicht ein einziges Spiel von Hertha, sondern nur ein paar der stets recht weinerlich und säuerlich wirkenden Auftritte und Interviews von Michael Preetz gesehen haben, um zu merken, dass er mit der Aufgabe der Führung eines so großen Vereins ganz offensichtlich überfordert ist. Die Hinterlassenschaften des einstigen Managers Dieter Hoeneß sind zwar umstritten, aber der zeitliche Zusammenfall des Beginns der Hertha-Wirren mit der Amtsübernahme von Preetz sind nichtsdestotrotz augenscheinlich. Solches Endzeit-Chaos wäre unter einem Macher wie Hoeneß wahrscheinlich nicht aufgekommen.
  9. #9

    was soll die künstliche und echte aufregung?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Hertha BSC droht der erneute Absturz in die Zweitklassigkeit - ein Abstieg mit Ansage. In Berlin haben sie in dieser Saison alles falsch gemacht, was falsch zu machen war. Die Stimmung in der Hauptstadt ist so am Boden, dass selbst die Fans den Niedergang fast teilnahmslos zur Kenntnis nehmen.

    Hertha BSC: Elf von Rehhagel vor dem Abstieg - SPIEGEL ONLINE
    jede saison müssen zwei oder drei mannschaften aus der 1. bundesliga absteigen, dafür kommt ersatz aus der zweiten - so sind die regeln.

    die protagonisten spielen und trainieren eine saison oder auch nur teile davon in diesem verein, die nächste in jenem.
    jedes mal versichern sie den medien, dass dies schon immer ihr ziel war, quasi eine ehre und auszeichnung ist - ehrlich.

    sind "richtige" fans, die die begleitmusik und das unterhaltungsgeschäft fußball tatsächlich so ernst-nehmen, dass es ihr inneres gleichgewicht gefährdet, eigentlich noch ganz bei trost?








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