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Heroin-Produktion: Schlafmohn-Felder in Afghanistan wachsen
AFPSchlafmohn liefert den Ausgangsstoff für Heroin - in Afghanisten gedeihen die Pflanzen prächtig. 2011 hat sich die Anbaufläche um ein Sechstel vergrößert. Ein Kilo bringt Bauern gut 150 Euro.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...-a-868308.html
- #1 20.11.2012 15:26 von
Was würden die Junkies in den USA nur ohne den
von Nato-Truppen bewachten Anbau tun ?
Die Anbaufläche war unter den Taliban so gering wie in 200 Jahren zuvor nicht.
Hier den Eindruck erwecken zu wollen, die Taliban seien schuld am Anbau ist lächerlich und verdreht die Wahrheit. Seit die USA und ihre Vasallen da sind gedeiht er besser als je zuvor.
Aber so redet und lügt sich die ReGIERungspresse eben selbst die Taschen voll. - #2 20.11.2012 15:29 von
- #3 20.11.2012 15:42 von
Würde man
das Zeug legalisieren und unter Aufsicht in Apotheken verkaufen würde das Syndikaten den Wind aus den Segeln nehmen und Süchtige schützen. Außerdem könnte der Staat eine Steuer darauf erheben. Aber anscheinend tut man in der Politik lieber so als ob niemand Drogen wolle und verbannt das Zeug in die "Unterwelt", wo sich dann Terror Netzwerke und Syndikate eine goldene Nase mit verdienen können. Ist doch lächerlich wie man sich einerseits darüber aufregt und es andererseits fördert.
- #4 20.11.2012 15:58 von
Zum Vergleich: Der Weltmarktpreis für die Ernte von einem Hektar Körnermais liegt bei ca. 2.500 Dollar. Was mir nicht in den Kopf geht: Was hindert die Nato daran, die Felder aus der Luft mit Roundup zu besprühen? Das dürfte effektiver und billiger sein als das Zeugs später bei den kleinen Straßendealern einzusammeln.
- #5 20.11.2012 16:08 von
Glückwunsch
an Merkel ,Westerwelle und Kriegsminister Maiziere für den Schutz des Opiumanbaus deren Verarbeitung und Transport.da kann man schon einige Millionen zum "Aufbau "Afganistans bezahlen.wann greift da eigentlich die Schlafmütze ,der Bundesstaatsanwalt ein?das ist doch ganz klar Beihilfe zum Drogenanbau.
- #6 20.11.2012 16:22 von
--
Erstens ist Roundup lebensgefährliches Gift. Und zweitens verdient NATO auf irgendeine Art und Weise Geld damit. ZUmindest die CIA ist ja schon mal damit aufgefallen große Mengen an Drogen in ihren Flugzeugen zu transpoertieren.
I'm A Pimpin Turtle...: CIA Plane Crashes in Yucatan Carrying 3.2 Tons of Cocaine
Allegations of CIA drug trafficking - Wikipedia, the free encyclopedia
Und vergessen wir nicht, was die Engländer früher mit Opium getrieben haben. - #7 20.11.2012 16:30 von
Und wieder lebt sie auf, die Legende von den Taliban als Kämpfer gegen den Schlafmohn!
Wahr ist, im letzten (!) Jahr ihrer Herrschaft in Afghanistan, 2000, verbieten die Taliban den Schlafmohn-Anbau (wenngleich nicht den Handel...). Weltweit führte dies zu einer Reduzierung des Angebotes um 65%. Der Grund dafür aber war nicht ein heroischer Kampf gegen die Heroinsucht in den (verhassten) christlichen Konsumentenländern, sondern ein ganz anderer: Keineswegs richtete sich ihr Hauptaugenmerk auf das Drogenverbot durch den Koran, sondern mehr auf ein lukratives Geschäft. Bevor die Taliban nämlich den Anbau im Jahr 2000 unter Strafe stellten, konfiszierten ihre Schergen die gesamte Ernte des Vorjahrs und lagerten das Rohopium in gesicherten Hallen. Als nach dem Verbot der Weltmarktpreis für die Droge rasch nach oben schoss, verkauften die Taliban das Opium zu einem horrenden Preis und finanzierten so neue Waffen und Ausrüstung für ihre Truppen. Von wegen Kampf gegen die Drogensucht durch die Taliban. Kluge Marktmanipulierung war es ....
- #8 20.11.2012 16:40 von
Kokain
Tatsache, auch in den 70er kam das Heroin genauso aus amerikanisch kontrolierten Gebiet, dem goldenen Dreieck.
Und als Hong Kong noch zu China gehörte hat England den Drogenhandel in Asien kontrolliert, man entsinnt sich an die Opiumkriege.
Für gläubige Muslime ist jede Form des Konsums, Anbau und Vertrieb von Drogen (auch Alkohol) verboten. Die Taliban übertreiben sicher in manchen Punkten aus unserer Sicht. Aber in Afgahnistan sind sie im Recht. Den Leuten denen es nicht passt müssen halt einfach gehen. - #9 20.11.2012 16:40 von
Ja, das ist normalerweise bei allen Herbiziden (Unkrautvernichtungsmittel) der Fall. Für Menschen giftig wäre es nur wenn sich Bauern gerade im besprühten Feld aufhalten. Das ist dann aber sozusagen deren Berufsrisiko. Ein Bankräuber muß auch damit rechnen auf der Flucht erschossen zu werden.
Ansonsten bewirkt Roundup nur dass die Pflanzen absterben. Nach einigen Wochen ist das Zeugs im Boden weitgehend abgebaut.
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